Forschungsprojekte am Institut I: Bildung, Beruf und Medien
Aktuelle Projekte
Wissenschaftliche Begleitung des Hamburger Masterplan BNE 2030
Laufzeit: 01.11.2022 bis 31.12.2030
Ziel der Arbeit im Hamburger Masterplan BNE 2030 ist es, die BNE strukturell in der Hamburger Bildungslandschaft zu verankern. An der Verankerung arbeiten eine Steuergruppe und sechs Foren in insgesamt 20 Handlungsfeldern.
Ziel der wissenschaftlichen Begleitung ist es, die Umsetzung des Masterplans beratend zu unterst��tzen, geeignete Rahmenbedingungen und Vorgehensweisen f��r erfolgreiches Handeln der Akteure zu identifizieren und diese gegen��ber allen Akteuren kontinuierlich zu kommunizieren. Die wissenschaftliche Begleitung stellt ihre Ergebnisse f��r die laufende Gestaltung des Prozesses zur Verf��gung. Dar��ber hinaus soll die Wirkung der Ma��nahmen ermittelt werden. Hierbei werden auch die Erfolgsfaktoren und Hemmnisse zur Umsetzung der Ma��nahmen benannt.
Sinn als Ressource: Sensemaking-Methoden zur Resilienzsteigerung in Unternehmen (SENSILIENZ)
Laufzeit: 01.01.2026 bis 31.12.2028
Kleine und mittlere Unternehmen stehen aktuell unter gro��em Druck: M��rkte und Technologien wandeln sich teil rasant, Fachkr��fte fehlen und die Belegschaft wird vielf��ltiger. KMU haben oft eine starke Unternehmenskultur und eine gro��e Anpassungsf��higkeit ��� diese St��rken werden bislang aber kaum gezielt genutzt. Das Projekt will zeigen, wie Unternehmen ihre Kultur und die Erfahrungen ihrer Mitarbeitenden besser nutzen k��nnen, um langfristig widerstandsf��hig ��� also resilient ��� zu bleiben.
In vier Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen werden Besch��ftigte, Teams und die ganze Organisation lernen, mit schwierigen Situationen besser umzugehen. Mit der Unterst��tzung von Forscher:innen entwickeln und erproben sie Methoden zur gezielten St��rkung der eigenen Widerstandskr��fte. In Interviews, Triadengespr��chen, Workshops und Teamentwicklung werden Erfahrungen und Geschichten aus dem Arbeitsalltag gesammelt und reflektiert. Die Ma��nahmen werden auf ihre Wirkung gepr��ft und angepasst. Gleichzeitig wird getestet, ob und wie digitale Tools dabei helfen k��nnen. ��ber Publikationen, Schulungen und digitale Lernangebote werden die Ergebnisse verbreitet.
Das Projekt nutzt die unsichtbare Seite von Wissen und Kultur in Organisationen. Es rekonstruiert dazu individuelle und kollektive Prozesse der Sinnstiftung. Dazu ��berf��hrt es analoge und digitale Methoden aus Sozial- und Arbeitswissenschaften in praxisnahe Anwendungen im Arbeitsalltag. Im Erfolgsfall liegen erstmals ein systematischer Ansatz und konkrete Interventionen zur Reflexion und St��rkung der eigenen Unternehmenskultur vor. Sie lassen sich in Wissenschaft, Beratung und in Selbstanwendung nutzen.
Das Verbundprojekt (Gesamtbudget 2.076 T Euro) wird im F��rderprogramm "Zukunft der Arbeit" als Teil des Forschungsprogramms "Zukunft der Wertsch��pfung - Forschung zu Produktion, Dienstleistung und Arbeit��� gef��rdert und vom ESF kofinanziert.
Inklusive Forschungswerkstatt und KI - Ein Teilprojekt des Teilhabekompass
Laufzeit: 01.08.2025 bis 31.12.2028
Die inklusive Forschungswerkstatt besch��ftigt sich mit inklusiven Bildungsfragen rund um digitale Teilhabe im Land Sachsen-Anhalt. Angegliedert an das Forschungsprojekt Teilhabekompass der Professur f��r Erziehungswissenschaft, Schwerpunkt Wissenschaftliche Weiterbildung und Weiterbildungsforschung treffen sich (junge) Erwachsene mit und ohne Behinderung, mit und ohne Hochschulzugangseberechtigungen und unterschiedlichen Qualifizierungen 14 t��gig, um in interdisziplin��ren Teams zusammen zu forschen.
Die Arbeitsergebnisse flie��en in das Projekt Teilhabekompass und Werkstatt-Uni der Professur ein.
Die Projektleitung liegt bei Prof. Dr. Olaf D��rner.
Inklusive Forschungswerkstatt und KI - Ein Teilprojekt des Teilhabekompass
Laufzeit: 01.08.2025 bis 31.12.2028
Die inklusive Forschungswerkstatt besch��ftigt sich mit inklusiven Bildungsfragen rund um digitale Teilhabe im Land Sachsen-Anhalt. Angegliedert an das Forschungsprojekt Teilhabekompass der Professur f��r Erziehungswissenschaft, Schwerpunkt Wissenschaftliche Weiterbildung und Weiterbildungsforschung treffen sich (junge) Erwachsene mit und ohne Behinderung, mit und ohne Hochschulzugangseberechtigungen und unterschiedlichen Qualifizierungen 14 t��gig, um in interdisziplin��ren Teams zusammen zu forschen.
Die Arbeitsergebnisse flie��en in das Projekt Teilhabekompass und Werkstatt-Uni der Professur
Inklusive Forschungwerkstatt 2025 ein.
Die Projektleitung liegt bei Prof. Dr. Olaf D��rner.
MultiplikatorInnen der ���Werkstatt-Uni���. Inklusion und Nachhaltigkeit. Ein Teilprojekt des Teilhabekompass.
Laufzeit: 01.08.2025 bis 31.12.2028
Die Werkstatt-Uni ist ein innovatives Bildungsprojekt, das inklusive
Bildungsangebote fu��r (junge) Erwachsene mit und ohne Behinderungen in einem
universit��ren Kontext bereitstellt. Ziel des Projekts ist es, Bildungsprozesse in
einem inklusiven Setting zu erm��glichen und soziale Interaktionen zwischen
den Beteiligten zu f��rdern. Um l��ngerfristig im Sinne eines nachhaltigen Wissenschaftsmanagements die Fortf��hrung des Projektes sicherstellen zu k��nnen, ist es notwendig MultiplikatorInnen zu
gewinnen und projektbezogen auszubilden. Im Projekt "MultiplikatorInnen der Werkstatt-Uni. Inklusion und Nachhaltigkeit" werden diese ��ber einen l��ngeren Zeitraum inklusiv geschult und
trainiert, eigenst��ndige Inklusionsveranstaltungen wie die Werkstatt-Uni zu konzipieren und
durchzuf��hren. Die MultiplikatorInnenausbildung wird im Verlauf des Projektes Teilhabekompass kontinuierlich durchgef��hrt und fortlaufend erweitert. Die ersten interdisziplin��r geschulten MultiplikatorInnen konnten bereits im Wintersemester 2025/2026 ihre Arbeit als Lehrbeauftragte im Projekt aufnehmen. Der erste Durchgang der MulitiplikatorInnenschulung dauerte 4 Semester.
Die konzeptionelle Vereinheitlichung f��r zuk��nftige MultiplikatorInnenschulungen wird aktuell im Teilprojekt des Teilhabekompass unter Einbeziehen partizipativer Elemente durchgef��hrt.
Die MultiplikatorInnenschulungen werden durch inklusive Seminare zur Pers��nlichkeitsentwicklung begleitet.
MultiplikatorInnen der ���Werkstatt-Uni���. Inklusion und Nachhaltigkeit. Ein Teilprojekt des Teilhabekompass.
Laufzeit: 01.01.2025 bis 31.12.2028
Die Werkstatt-Uni ist ein innovatives Bildungsprojekt, das inklusive
Bildungsangebote f��r (junge) Erwachsene mit und ohne Behinderungen in einem
universit��ren Kontext bereitstellt. Ziel des Projekts ist es, Bildungsprozesse in
einem inklusiven Setting zu erm��glichen und soziale Interaktionen zwischen
den Beteiligten zu f��rdern. Um l��ngerfristig im Sinne eines nachhaltigen Wissenschaftsmanagements die Fortf��hrung des Projektes sicherstellen zu k��nnen, ist es notwendig MultiplikatorInnen zu
gewinnen und projektbezogen auszubilden. Im Projekt "MultiplikatorInnen der Werkstatt-Uni. Inklusion und Nachhaltigkeit" werden diese ��ber einen l��ngeren Zeitraum inklusiv geschult und
trainiert, eigenst��ndige Inklusionsveranstaltungen wie die Werkstatt-Uni zu konzipieren und
durchzuf��hren. Die MultiplikatorInnenausbildung wird im Verlauf des Projektes Teilhabekompass kontinuierlich durchgef��hrt und fortlaufend erweitert. Die ersten interdisziplin��r geschulten MultiplikatorInnen konnten bereits im Wintersemester 2025/2026 ihre Arbeit als Lehrbeauftragte im Projekt aufnehmen. Der erste Durchgang der MulitiplikatorInnenschulung dauerte 4 Semester. Die konzeptionelle Vereinheitlichung f��r zuk��nftige MultiplikatorInnenschulungen wird aktuell im Teilprojekt des Teilhabekompass unter Einbeziehen partizipativer Elemente durchgef��hrt. Die MultiplikatorInnenschulungen werden durch inklusive Seminare zur pers��nlichen Entwicklung begleitet.
Erfolgsfaktoren f��r die Einbindung von Eltern zur/und Optimierung von au��erschulisch-schulischen Kooperationen im MINT-Bildungsprozess (MINTogether)
Laufzeit: 01.01.2026 bis 31.12.2028
MINTogether fokussiert die Rolle der Eltern im MINT-Bildungsprozess und deren Einfluss auf den Bildungserfolg (TPA). Es wird die Wahrnehmung der elterlichen Rolle sowie deren Unterst��tzung unter verschiedenen sozio��konomischen und genderspezifischen Bedingungen analysiert. Weiterhin wird die Wirksamkeit von au��erschulisch-schulische Kooperationen (TPB) insbesondere die Integration des Konzepts der Bildung f��r eine nachhaltige Entwicklung (BNE) in MINT-Angebote im Sinne einer Technischen Bildung f��r ein nachhaltige Entwicklung (TBNE) untersucht. Es wird erhoben, inwiefern die Verkn��pfung von MINT und BNE zu einem h��heren MINT-Interesse und -Kompetenzentwicklung bei Sch��ler*innen aus Familien in sozialen und/oder finanziellen Risikolagen f��hrt. Durch die Verbindung von TPA und TPB wird ein umfassender Ansatz zur Verbesserung der MINT-Bildung entwickelt, der die
Einbindung von Eltern und Optimierung au��erschulisch-schulischer Kooperationen umfasst (TPC).
Das Projekt wird aus Mitteln des Bundesministeriums f��r Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) unter dem F��rderkennzeichen 16MF2076 gef��rdert. Die Verantwortung f��r den Inhalt liegt bei den Projektverantwortlichen.
skills4chips - Bundesweites Fachkr��fteleitprojekt in der Mikroelektronik
Laufzeit: 01.11.2024 bis 31.10.2028
Das Ziel des Projekts skills4chips ist der Aufbau und Verstetigung einer nationalen Bildungsakademie f��r die Mikroelektronik/Mikrosystemtechnik, um mit innovativen Konzepten auf die Herausforderungen des wachsenden Fachkr��ftebedarfs sowie die damit verbundenen Ver��nderungen am Arbeitsmarkt zu reagieren. Unter dem Namen Microtec Academy b��ndelt sie Angebote entlang der gesamten Bildungskette von der Berufsorientierung ��ber die duale Ausbildung, den Quereinstieg sowie die Fort- und Weiterbildung und macht sie m��glichst vielen potenziellen Nutzer*innen zug��nglich.
Entwicklung ��konomischen Wissens von Heranwachsenden
Laufzeit: 01.01.2023 bis 31.12.2027
In einer l��ngsschnittlich angelegten Untersuchung wird die Entwicklung des ��konomischen Wissens von Sch��ler*innen der Sekundarstufe I und II an Gymnasien in Sachsen-Anhalt unter Ber��cksichtigung verschiedener personenbezogener Merkmale (u. a. Geschlecht und Interesse an Wirtschaft) untersucht.
NACHOS: Navigating the Chaos of Innovation and Transformation
Laufzeit: 01.01.2024 bis 31.12.2027
Viele Innovationen scheitern nicht an der technischen Durchf��hrbarkeit, sondern an psychologischen, sozialen und kulturellen Faktoren bei der Einf��hrung, Umsetzung und Etablierung. Bisherige Ans��tze haben sich entweder auf das Verstehen sozialer Implikationen oder auf die ��konomische Prozessgestaltung fokussiert. Ein integrierter Ansatz ist bisher kaum vorhanden. Ziel des Vorhabens ist, eine integrierte Perspektive zu entwickeln, um zu beantworten wie eine Innovation sowohl ��konomisch als auch sozial gelingen kann.
NACHOS ist ein gemeinsames Projekt der Fakult��t f��r Wirtschaftswissenschaft und der Fakult��t f��r Humanwissenschaften und zielt auf einen integrierten Ansatz ab. Sie will human- und wirtschaftswissenschaftliche Perspektiven und Methoden nutzen, um gezielt die sozialen und kulturellen Faktoren von Innovationen und deren Interaktion mit ��konomischen oder technischen Aspekten zu erforschen. Die verbindende Frage lautet, wie eine Innovation technisch, ��konomisch und sozial gelingen kann und wie sich diese drei Dimensionen zueinander verhalten, um schlie��lich die Bedingungen f��r das Gelingen, die Adaption und Diffusion von Innovationen zu verbessern. Dabei sollen methodische Ans��tze aus wirtschafts- und humanwissenschaftlichen Blickwinkeln kombiniert werden.
Sch��ler-Labor-Technik (Sch��LaTech)
Laufzeit: 01.01.2018 bis 31.12.2027
Die Professur f��r Ingenieurp��dagogik und Didaktik der technischen Bildung setzt seit 2012 durch das ���Sch��ler-Labor-Technik (Sch��LaTech)��� f��cher��bergreifende technische Projekte mit berufsorientierendem Charakter um. Dabei werden alle Klassenstufen (5 bis 10) der Sekundarstufe angesprochen. Das Sch��ler-Labor-Technik bietet aber auch Sch��lern von Gymnasien ohne eigenst��ndigen Technikunterricht, die M��glichkeit eines grundlegenden Einblickes in die technische Bildung. Selbstst��ndiges Experimentieren soll hierbei den Sch��ler*innen helfen ihre technischen Kompetenzen zu erweitern.
Das Sch��ler-Labor-Technik ist demnach nicht als Ersatz f��r den Technikunterricht in den Schulen anzusehen, sondern stellt ein Zusatzangebot dar. Dieses setzt vielmehr dort an wo herk��mmlicher Technikunterricht an seine Grenzen st����t, sei es in Bezug auf neue Unterrichtsideen oder innovative technischer Lernmaterialien und Laborausstattung. Neu angefertigte Unterrichtskonzepte werden durch Lehramtsstudierende aller Fachsemester erprobt. Inzwischen ist das Sch��lerLabor Technik als Bestandteil der Lehramtsausbildung Technik an der Otto- von- Guericke-Universit��t Magdeburg etabliert.
Unterst��tzt und finanziert wird das Sch��LaTech durch die Landeshauptstadt Magdeburg (Dezernat Wirtschaft, Tourismus und regionale Zusammenarbeit).
Frauen treiben soziale Innovationen. Die Sichtbarkeit von weiblichen Vorbildern in sozialen Innovationsfeldern in und aus Sachsen-Anhalt (INNOVATORIN)
Laufzeit: 01.10.2024 bis 30.09.2027
Frauen treiben soziale Innovationen ��� Die Sichtbarkeit von weiblichen Vorbildern in sozialen Innovationsfeldern in und aus Sachsen-Anhalt
��bergreifendes Ziel des Vorhabens ���INNOVATORIN��� ist es, die Chancengleichheit von Karrieren in Innovationsfeldern zu steigern und die Sichtbarkeit von Innovationstr��gerinnen in Wissenschaft und Gesellschaft ihren Leistungen entsprechend zur Geltung zu bringen. Zentral sind dabei die Aufdeckung von m��glichen Mechanismen und Strukturen, die die Sichtbarkeit von Innovationstr��gerinnen in sozialen Innovationsfeldern beeinflussen und die darauf aufbauende Entwicklung eines Umsetzungsmodells zur Verbesserung der Sichtbarkeit sogenannter Treiberinnen sozialer Innovationen. Im Mittelpunkt von ���INNOVATORIN��� stehen die Innovationstr��gerinnen, deren Kommunikationswege zum einen formell gepr��gt sind, beispielsweise durch die Einbindung institutioneller Akteur*innen aus dem Bereich der Presse- und ��ffentlichkeitsarbeit oder zum anderen auch informellen Charakter haben, durch pers��nliche Interaktion mit der Gesellschaft, z.B. durch die Nutzung sozialer Medien, die zur eigenen digitalen Sichtbarkeit beitragen. Es soll u.a. untersucht werden, was die Sichtbarkeit von sozialer Innovationstr��gerinnen f��rdert, was sie hemmt und mit welchen (strukturell zu verankernden) Ma��nahmen ihre Sichtbarkeit verbessert werden kann. Gleichzeitig wird die Perspektive der Medienschaffenden adressiert, um herauszufiltern, welche Faktoren die ��ffentlichkeitswirkung sozialer Innovationstr��gerinnen gegebenenfalls selektieren. Im Fokus steht die Analyse von Mechanismen und Strukturbedingungen, die sowohl individuelle Gelingensbedingungen als auch Barrieren f��r eine Erh��hung der Sichtbarkeit von Frauen und der Anerkennung ihrer Leistungen charakterisieren. Hierf��r werden Interviews gef��hrt, auf deren Basis ein Umsetzungsmodell entwickelt wird, welches die Sichtbarmachung von Frauen und Anerkennung ihrer Leistungen in sozialen Innovationsfeldern erh��ht. Mit der Entwicklung von Transferma��nahmen des Modells in die Praxis strebt das Vorhaben eine Erh��hung der Sichtbarkeit von Frauen in der Innovationskultur an.
Innerhalb der 36-monatigen Laufzeit werden zun��chst eine Dokumenten- und Sekund��ranalyse, eine dokumentarische Bildinterpretation und ein Stakeholder-Mapping durchgef��hrt. Ziel ist es zu ermitteln, wer, wie, wann mit welchen Leistungen medial sichtbar gemacht wird und wer die Deutungs- und Handlungsmacht in dem Prozess der Sichtbarmachung hat. Darauf aufbauend wird im zweiten Projektjahr eine qualitative Erhebung bez��glich der Mechanismen und Strukturbedingungen, die sowohl individuelle Gelingensbedingungen (Pull-Faktoren) als auch subjektive Barrieren (Push-Faktoren) f��r eine Erh��hung der Sichtbarkeit von innovativen Frauen und Anerkennung ihrer Leistungen in sozialen Innovationsfeldern charakterisieren, entwickelt und durchgef��hrt. Vor diesem Hintergrund sollen insgesamt 40 Innovationstr��gerinnen und 10 Medienschaffende aus sozialen Innovationsfeldern in Sachsen-Anhalt identifiziert und bez��glich ihrer Pull- und Push-Faktoren untersucht werden. Zur Beantwortung der Fragestellungen werden die Interviews durch die qualitative Inhaltsanalyse nach Mayring ausgewertet. Im Ergebnis entsteht ein Kategoriensystem, welches sowohl Gelingensbedingungen (Pull-Faktoren), als auch Barrieren (Push-Faktoren) f��r eine Erh��hung der Anerkennung und Sichtbarkeit innovativer Frauen und ihren Leistungen in sozialen Innovationsfeldern expliziert und sichtbar macht. Die zweite Phase der qualitativen Auswertung kennzeichnet eine Typenanalyse des Interviewmaterials. Im Ergebnis entsteht hier eine fallorientierte Typisierung der Interviewteilnehmer*innen bez��glich der subjektiv wahrgenommenen Pull- und Push-Faktoren. Auf dieser Basis wird im dritten Projektjahr ein Umsetzungsmodell entwickelt, das die Pull-Faktoren f��rdert und die Push-Faktoren verhindert. Sowohl die Ergebnisse der Untersuchung als auch das Modell werden sowohl auf einer Konsensuskonferenz als auch auf einer wissenschaftlichen Abschlusstagung diskutiert und bundesweit in Form von verschiedenen Publikationen verbreitet.
Das Projekt wird aus Mitteln des Bundesministeriums f��r Bildung und Forschung unter dem F��rderkennzeichen 01FP24007 gef��rdert. Die Verantwortung f��r den Inhalt liegt bei den Projektverantwortlichen.
Onlinekommunikation von Lehrkr��ften als empirischer Zugang zu Aufgaben und Anforderungen des Berufs. Quantitative und qualitative Analysen von Onlineforen
Laufzeit: 01.10.2024 bis 31.08.2027
Das Projekt untersucht die Onlinekommunikation von Lehrkr��ften als empirischen Zugang, um zentrale Aufgaben, Herausforderungen und professionelle Anforderungen des Lehrerberufs sichtbar zu machen. Im Mittelpunkt steht die Analyse von Beitr��gen in Onlineforen, in denen Lehrkr��fte Erfahrungen austauschen, Probleme diskutieren und untereinander Unterst��tzung suchen. Methodisch verbindet das Projekt quantitative Verfahren (u.a. H��ufigkeitsanalysen, Topic Modeling und Netzwerkanalysen) mit qualitativen Ans��tzen. Ziel ist es, herauszuarbeiten, welche Themen Lehrkr��fte im beruflichen Alltag besonders besch��ftigen, wie sie Problemlagen kommunizieren und welche Formen von kollegialer Unterst��tzung in Onlineforen entstehen.
Die Ergebnisse sollen dazu beitragen, ein differenziertes Bild beruflicher Anforderungen zu entwickeln, digitale Kommunikationsr��ume f��r Lehrkr��fte besser zu verstehen und m��gliche Implikationen f��r professionelle Entwicklung, Schulentwicklung und Lehrerbildung abzuleiten.
Bildungsfachkr��fte - Eine qualitativ-empirische Studie.
Laufzeit: 01.09.2020 bis 31.07.2027
Die hochschulische Weiterbildungslandschaft wird aufgrund der Ausbildung und des Einsatzes von Bildungsfachkr��ften zunehmend mit neuen Akteuren konfrontiert: Erwachsenen mit einer geistigen Behinderung. [1]
Erste Bundesl��nder bieten bereits dreij��hrige Qualifizierungen zu Bildungsfachkr��ften an Hochschulen an. Weitere Bundessl��nder und Angebote entstehen fortlaufend. Gleichzeitig werden Bildungsfachkr��fte bisher kaum im Diskurs der Wissenschaftlichen Weiterbildung ber��cksichtigt, thematisiert und erforscht.
In der Studie wird die Forschungsfrage verfolgt: Welche Bildungsorientierungen lassen sich bei Bildungsfachkr��ften rekonstruieren?
Die Erwachsenenbildung an Hochschulen, die wissenschaftliche Weiterbildung, wird als Gegenstand der Studie herangezogen und die praxeologische Wissenssoziologie als Wegbereiter f��r die im Vorhaben Anwendung findende Methodologie der Dokumentarischen Methode verstanden. Der grundlagentheoretische Bezug der Studie wird ��ber die Habitustheorie, den Kapitalbegriff und die Feldtheorie in den Werken Bourdieus hergestellt.
Im Rahmen der zirkul��ren Strategien zur qualitativen Datenerhebung wurden 33 biografisch-leitfadengest��tzte Interviews mit Bildungsfachkr��ften und Erwachsenen mit einer geistigen Behinderung gef��hrt, die zum Zeitpunkt der Erhebung an unterschiedlichen hochschulischen Weiterbildungsangeboten teilnahmen. Die Erhebung wurde im Fr��hjahr 2023 abgeschlossen.
Die befragten Erwachsenen waren zum Zeitpunkt der Befragung zwischen 34 und 53 Jahren alt, unterschiedlichen Geschlechts / Herkunft, wiesen unterschiedlichen Diagnosen gem. ICD-10 auf und waren mindestens f��nf Jahre in einer Werkstatt f��r behinderte Menschen besch��ftigt.[2]
Das Promotionsvorhaben wird betreut von:
- Prof. Dr. Olaf D��rner
(Otto-von-Guericke-Universit��t Magdeburg) - Prof.In. Dr.In Mai-Anh Boger
(Universit��t Koblenz)
Erste projektbezogene Publikationen sind unter folgendem Link einzusehen:
https://www.wwb.ovgu.de/Mitarbeitende/Katharina+Pongratz.html
[1] Bei allen interviewten Bildungsfachkr��ften liegt eine 'zugeschriebene' / 'sogenannte' / 'geistige Behinderung' / 'Lernschwierigkeit' o.��. bezeichnete Form von Behinderung vor. Eine allgemein g��ltige Definition von Behinderung gibt es bis heute nicht ( vgl. Dederich, 2009; Boger, 2019; Waldschmidt, 2021). F��r die hiesige Studie wird die medizinische Bezeichnung gem. ICD-10 (F70-79) herangezogen. Dieses Vorgehen zielt darauf ab, so neutral wie m��glich auszudr��cken, dass der Begriff Behinderung eine von unterschiedlichen Kriterien abh��ngige Differenz, also eine an verschiedene Kontexte gebundene Kategorie ist, welche eine Relation anzeigt (Dederich, 2009, S. 15) und gleichzeitig auf die 'Besonderheiten' der untersuchten Personengruppe hinweist.
[2] Behinderung wird in Anlehnung an Dederich (2009) und Schildmann, Schramme (2018, 2020) als soziale Kategorie verstanden.
Ambivalenzen der Autonomie ��� Eine Bildungstheorie der Digitalit��t
Laufzeit: 01.12.2025 bis 31.12.2026
Nach Abschluss der kumulativen Habilitation "Ambivalenzen der Autonomie ��� Bildungstheoretische Studien zum Verh��ltnis von Subjektivit��t und digitaler Transformation" soll der Manteltext zu einer eigenst��ndigen Monographie ausgearbeitet und anschlie��en publiziert werden
���Werkstatt-Uni��� Soziale Praxis und Lernprozesse in inklusiver Erwachsenenbildung: Eine Analyse sozialer Praktiken im Kontext wissenschaftlicher Weiterbildung
Laufzeit: 01.01.2025 bis 31.12.2026
Die Werkstatt-Uni ist ein innovatives Bildungsprojekt, das inklusive
Bildungsangebote fu��r Erwachsene mit und ohne Behinderungen in einem
universit��ren Kontext bereitstellt. Ziel des Projekts ist es, Bildungsprozesse in
einem inklusiven Setting zu erm��glichen und soziale Interaktionen zwischen
den Beteiligten zu f��rdern.
Die Studie verfolgt das Ziel, die Orientierungen der verschiedenen beteiligten
Gruppen ��� Erwachsene mit Behinderungen, p��dagogische Fachkr��fte und
Studierende ��� zu analysieren, um zu untersuchen, welche Rolle Lernprozesse
in diesem inklusiven Setting spielen. Mit der dokumentarischen Methode
sollen die Interaktionen und Praktiken in der Werkstatt-Uni rekonstruiert
werden, um die Bedeutung und die Form von Lernprozessen zu verstehen.
Im Fokus der Studie stehen folgende Fragen:
1. Welche Orientierungen bringen die beteiligten Gruppen in das inklusive
Bildungskonzept ein?
2. Inwieweit ist Lernen fu��r die verschiedenen Gruppen von Bedeutung?
Ziel ist es, herauszuarbeiten, inwieweit Lernprozesse in einem inklusiven
Setting stattfinden, wie diese von den Beteiligten erlebt und interpretiert
werden und welche Rolle das gemeinsame Arbeiten am ���gemeinsamen
Gegenstand��� dabei spielt.
Die Forschungsperspektive basiert auf einem zweifachen Verst��ndnis von
inklusiver Erwachsenenbildungsforschung:
1. Inklusion als Gegenstand: Inklusion gewinnt vor dem Hintergrund der
UN-Behindertenrechtskonvention (UNBRK), die seit 2009 in Deutschland
in Kraft ist, zunehmend an Bedeutung (vgl. Hirschberg et al. 2019). Sie
wird als Umsetzung allgemeiner Menschenrechte verstanden und
umfasst alle Menschen unabh��ngig von Behinderungen, Geschlecht,
Alter, Herkunft oder sozialem Status (vgl. Brokamp 2012;
Degener/Mogge-Grotjahn 2012). Ziel ist es, zu untersuchen, inwieweit
Inklusion im Kontext von Erwachsenenbildung realisiert wird und
welche Differenzierungen dies im Zusammenspiel mit Disability Studies
erm��glicht (vgl. Kremsner 2016).
2. Inklusion im Forschungsprozess: Forschung ist als gesellschaftlicher
Bereich selbst nicht vom Inklusionsanspruch ausgenommen (vgl. Hinz
2013). Eine inklusive Erwachsenenbildungsforschung muss sich daher
mit der Frage auseinandersetzen, inwieweit sie partizipativ sein kann
oder muss. Hierbei orientiert sich das Projekt an der partizipativen
Forschung, die auf die Einbeziehung der Beforschten in den
Forschungsprozess ausgerichtet ist (vgl. von Unger 2014). Diese
Ans��tze erfordern eine methodologische Reflexion der p��dagogischen
Absichten der Forschenden und deren potenzielle Normativit��t (vgl.
Kreitz 2018; Meseth 2021).
Medialisierte Zeitpraktiken ��� Temporalit��ten der Digitalit��t
Laufzeit: 01.09.2025 bis 31.08.2026
Im Rahmen eines explorativen Forschungsprojekts wird, wie allt��glich erlebte Krisen, Herausforderungen und Stresserfahrungen mit der Nutzung von digitalen Medien zusammenh��ngen. Wir wollen dabei verstehen, wie die Krisen unserer Lebenswelt im Umgang mit digitalen Medien thematisiert, reproduziert und verarbeitet werden.
Landesmodellprojekt 'Blended learning an BbS
Laufzeit: 04.04.2022 bis 31.07.2026
Gemeinsam mit 12 Berufsbildenden Schulen in Sachsen-Anhalt werden methodisch-didaktische Konzepte zum blended-learning entwickelt, erprobt und evaluiert. Gleichzeitig sollen die schulfachlichen und schulorganisatorischen Rahmenbedingungen kontinuierlich ��berpru��ft und ggf. angepasst.
Abgeschlossene Projekte
Strukturale Filmanalyse und Neoformalismus ��� Entwicklung einer Methode
Laufzeit: 01.09.2018 bis 28.02.2026
Ziel dieser Arbeit ist es, theoretische Linien nachzuzeichnen, die der Strukturalen Filmanalyse im Rahmen der Strukturalen Medienbildung einbeschrieben sind und die bislang in der Diskussion wenig bis gar nicht beleuchtet wurden. W��hrend mittlerweile eine Auswahl von Analysen vorliegen, in denen die Methodologie zur Anwendung kommt und auch auf weitere filmische Formate ausgeweitet wird, stellt die urspr��ngliche Einf��hrung von Marotzki und J��rissen eigentlich den einzigen Beitrag zur theoretischen Begr��ndung der Methodologie dar. Sie ist als zentrales Themenfeld in den Studieng��ngen an der Otto-von-Guericke-Universit��t fester Bestandteil der Lehre, weshalb die Auseinandersetzung mit diesem Modus der Filmanalyse zwar kontinuierlich weitergegangen ist, aber bislang nicht in einem systematischen und dokumentierten Grundger��st publiziert wurde, welches auch die filmwissenschaftlichen Grundlagen ad��quat ber��cksichtigt. Das ist auch deswegen verwunderlich, weil es unterdessen Entwicklungen gibt, die ausgehend von der strukturalen Filmanalyse z. B. eine strukturale Computerspielanalyse (Fromme & K��nitz 2014) begr��nden. Es scheint also weitergehend relevant zu sein, die Grundlegungen dieser methodologischen Bewegungen aufzuarbeiten und dabei auch Begriffe zu sch��rfen, damit diese als an die unterschiedlichen Ausgangsdiskurse anschlussf��hig deutlich werden.
Partizipation als vielf��ltiger Begriff. Eine Diskussion aus Perspektive inklusiver Erwachsenenbildung(sforschung)
Laufzeit: 01.01.2025 bis 31.12.2025
Untersucht wird, wie Partizipation im Kontext inklusiver Erwachsenenbildung und wissenschaftlicher Weiterbildung konzeptualisiert und empirisch gefasst werden kann. Ausgangspunkt ist die Frage, wie hegemoniale Strukturen an Hochschulen sowohl Teilhabem��glichkeiten begrenzen als auch R��ume f��r nicht-hegemoniale Gestaltung er��ffnen. Am Beispiel der Einbindung Erwachsener mit geistiger Behinderung in Hochschullehre wird analysiert, wie partizipative Lehr- und Forschungssettings entstehen, welche Orientierungen darin wirksam werden und wie sich Partizipation im universit��ren Kontext bestimmen l��sst. Zwei Feldbeobachtungen dienen als empirische Grundlage, um Partizipation praxeologisch zu rekonstruieren und in aktuelle Diskurse zu Hochschul��ffnung, Inklusion und Teilhabe einzuordnen. Ziel ist es, den vielfach verwendeten Begriff der Partizipation zu pr��zisieren, Reflexionsr��ume f��r inklusive Lehre mit partizipativen Elementen zu er��ffnen und einen Beitrag zur theoretischen und empirischen Sch��rfung partizipativer Hochschuldidaktik zu leisten.
Gegenstands- und Strukturmerkmale innovativer beruflicher Bildung ��� Innovationen im Schnittbereich von beruflicher und akademischer Bildung gestalten (GInnoVET)
Laufzeit: 01.01.2022 bis 31.12.2025
GInnoVET ist ein Begleit- und Wirkungsforschungsprojekt im Rahmen der Programminitiative ���InnoVET: Zukunft gestalten ��� Innovationen f��r eine exzellente berufliche Bildung" des Bundesministeriums f��r Bildung und Forschung (Projektseite). Ausgangspunkt f��r die inhaltliche Ausrichtung von GInnoVET sind InnoVET-Projekte, die auf Fragen des Verh��ltnisses beruflicher und akademischer Bildung fokussieren und dabei insbesondere die gewerblich-technische Dom��ne in den Blick nehmen. GInnoVET systematisiert die Gegenstands- und Strukturmerkmale dieser Innovationsans��tze und pr��ft, welche institutionellen Strukturmerkmale unterschiedlicher Bildungssektoren durch die Ans��tze tangiert und innoviert werden. Mit Blick auf das ��bergeordnete Ziel der Begleit- und Wirkungsforschung, die Potenziale der InnoVET-Innovationsans��tze f��r eine weitergehende Implementation im Berufsbildungssystem zu identifizieren, werden neben der Systematisierung der Innovationsans��tze, deren ��bertragbarkeit auf andere berufliche Dom��nen, ihre potenzielle Wirksamkeit hinsichtlich der Steigerung der Attraktivit��t beruflicher Bildungsangebote sowie R��ckwirkungen auf die Professionalisierungsanforderungen an das berufliche Bildungspersonal gepr��ft. Die Forschungsergebnisse zu den potenziellen Wirkungen der Innovationsans��tze bilden die Grundlage f��r abzuleitende Handlungsempfehlungen und zielen auf die systematische, empirisch gesicherte F��rderung von Innovations- und Transferprozessen in der Breite der beruflichen Bildung unter besonderer Ber��cksichtigung ihrer strukturellen Ausrichtung im Verh��ltnis zur akademischen Bildung.
Gegenstands- und Strukturmerkmale innovativer beruflicher Bildung - Innovationen im Schnittbereich von beruflicher und akademischer Bildung gestalten (GInnoVET)
Laufzeit: 01.01.2022 bis 31.12.2025
GInnoVET ist ein Begleit- und Wirkungsforschungsprojekt im Rahmen der Programminitiative "InnoVET: Zukunft gestalten - Innovationen f��r eine exzellente berufliche Bildung" des Bundesministeriums f��r Bildung und Forschung. Ausgangspunkt f��r die inhaltliche Ausrichtung von GInnoVET sind InnoVET-Projekte, die auf Fragen des Verh��ltnisses beruflicher und akademischer Bildung fokussieren und dabei insbesondere die gewerblich-technische Dom��ne in den Blick nehmen. GInnoVET systematisiert die Gegenstands- und Strukturmerkmale dieser Innovationsans��tze und pr��ft, welche institutionellen Strukturmerkmale unterschiedlicher Bildungssektoren durch die Ans��tze tangiert und innoviert werden. Mit Blick auf das ��bergeordnete Ziel der Begleit- und Wirkungsforschung, die Potenziale der InnoVET-Innovationsans��tze f��r eine weitergehende Implementation im Berufsbildungssystem zu identifizieren, werden neben der Systematisierung der Innovationsans��tze, deren ��bertragbarkeit auf andere berufliche Dom��nen, ihre potenzielle Wirksamkeit hinsichtlich der Steigerung der Attraktivit��t beruflicher Bildungsangebote sowie R��ckwirkungen auf die Professionalisierungsanforderungen an das berufliche Bildungspersonal gepr��ft. Die Forschungsergebnisse zu den potenziellen Wirkungen der Innovationsans��tze bilden die Grundlage f��r abzuleitende Handlungsempfehlungen und zielen auf die systematische, empirisch gesicherte F��rderung von Innovations- und Transferprozessen in der Breite der beruflichen Bildung unter besonderer Ber��cksichtigung ihrer strukturellen Ausrichtung im Verh��ltnis zur akademischen Bildung.
Neue schulische Ein- und Ausschl��sse im Kontext aktueller Fluchtmigrationen
Laufzeit: 01.10.2022 bis 30.09.2025
Das Forschungsprojekt untersucht schulische (Lern-)Prozesse und Handlungspraktiken
in Bezug auf globale Fluchtmigrationsbewegungen und die damit verbundenen M��glichkeiten
der Bildungsteilhabe von Sch��ler:innen mit Fluchtbiographie an weiterf��hrenden,
allgemeinbildenden Schulen in Sachsen-Anhalt und Rheinland-Pfalz. Vor dem Hintergrund der Fluchtmigration aus der Ukraine wird untersucht (a) mit welchen Ans��tzen Schulen die Bildungswege gefl��chteter Kinder begleiten und welche differenziellen Ein- und Ausschl��sse sich f��r Sch��ler:innen mit Fluchtmigrationsbiographien damit verbinden sowie (b) welche Ver��nderungs- und Lernprozesse Schulen und Professionelle in Bezug auf die Begleitung von Bildungswegen von Kindern mit Fluchterfahrungen und die Gestaltung einer demokratischen und diskriminierungskritischen Schulkultur vollziehen konnten. Die genannten Fragen werden in einem explorativen, empirisch-qualitativen Forschungsdesign untersucht: Neben der Analyse der bundes- und landesrechtlichen Regelungen und der ��rtlichen Praxen der schulischen Integration gefl��chteter Kinder und Jugendlicher in Sachsen-Anhalt und Rheinland-Pfalz werden leitfadengest��tzte Expert:inneninterviews mit Schulleitungen, Lehrer:innen und Schulsozialarbeitenden an weiterf��hrenden, allgemeinbildenden Schulen gef��hrt und mit rekonstruktiven Verfahren ausgewertet.
Mood-Tracking als Subjektivierungspraktik
Laufzeit: 01.01.2024 bis 31.12.2024
Kurzbeschreibung: Im explorativ angelegten Forschungsprojekt mit dem Titel ���Mood-Tracking als Subjektivierungspraktik��� wird derzeit am Lehrstuhl erforscht, wie sich Mensch-Maschine Relationen im Kontext der Nutzung von Mood-Tracking und Tagebuch-Apps entfalten und welche Erfahrungen die Studienteilnehmer*innen dabei in unterschiedlichen Lebenssituationen machen. Hierf��r verfolgt das Projekt einen eine subjektivierungsanalytischen Zugang und adressiert dabei Affekte und Emotionen als in diesem Zusammenhang bislang wenig erforschte Aspekte.
ALL:konkret: Arbeitswelt als Kontext f��r lebensbegleitendes Lernen - Ethnografische Studien zu Akteuren, Agenden und Arenen
Laufzeit: 01.01.2020 bis 31.12.2024
Als Fortsetzung des Projektes "BWB:konkret" strebt auch "ALL:konkret"eine induktive Beschreibung der betrieblichen Weiterbildungsrealit��t an. In mehrw��chigen ethnographischen Unternehmensaufenthalten werden nicht durch Hypothesen vorstrukturierte Daten, Dokumente und Informationen erhoben, etwa durch Hospitationen, teilnehmende Beobachtungen, Einzel- und Gruppeninterviews oder die Analyse von Dokumenten. Die erhobenen Daten werden in gemeinsa-men Forschungswerkst��tten analysiert und in weitere Phasen der Datenererhebung und -auswertung eingespeist. Die Ergebnisse dieses zirkul��ren Forschungsprozesses sind fallspezifische Organisationsanalysen, die individuelle Spezifika der betrieblichen Weiterbildungsrealit��t einer Organisation offenlegen und sowohl f��r die Forschung als auch f��r die Personal- und Organisationsentwicklung der untersuchten Organisationen diskutierbar machen. Die erstellten Organisationsanalysen werden zus��tzlich in gemeinsamen Workshops mit den untersuchten Organisationen reflektiert. Die Ziele im Einzelnen lauten:
- Rekonstruktion von Strukturen, Strategien, Organisationsformen, Technologien des betrieblichen Lernens (Systemperspektive)
- Rekonstruktion sinnstiftender Motive, handlungswirksamer Theorien, widerspr��chlicher Handlungsanforderungen und Kooperationen in der betrieblich-lebensweltlichen Weiterbildungspraxis (Akteursperspektive)
- Rekonstruktion historischer Entwicklungslinien, von Bedingungskreisl��ufen, Entscheidungs-prozessen und der Verzahnung betrieblicher Weiterbildung mit au��erbetrieblichen und ge-sellschaftlichen Prozessen (Prozessperspektive)
- Extrahierung von Kriterien f��r Qualit��t und Professionalit��t non-formaler Weiterbildung in betrieblichen Kontexten
- Organisations- und professionstheoretische Einordnung der betrieblichen Weiterbildung
- Entwicklung eines Schemas zur Erhebung betrieblicher Lernkulturen und Bildungspraxis
- Erarbeitung konzeptioneller Ans��tze und Handlungsstrategien f��r die Weiterentwicklung einer innovativen Weiterbildungspolitik
- Didaktische Aufbereitung der Fallstudien zu Lehrzwecken in der wissenschaftlichen Aus- und Weiterbildung von Bildungspersonal
Mutige Berufswechsel? - Zur Rekonstruktion von Berufsbilder im Alter von 50+
Laufzeit: 01.06.2017 bis 31.12.2024
Berufssoziologische Studien zeigen, dass horizontale Wechsel der Berufsgruppe, wie von der Erzieherin zur Buchh��ndlerin oder vom Jurist zum Koch, keine Seltenheit sind. Fast 50 Prozent der Berufst��tigen in den Geburtskohorten des 20. Jahrhunderts haben ihren Beruf gewechselt. W��hrend diese Studien den beruflichen Wechsel im Kontext der These vom Ende des Berufes behandeln, tauchen in der ��ffentlichen Debatte berufliche Wechsel im Alter von 50+ auf, die an postmoderne Selbstverwirklichungs- und Individualisierungsdiskurse ankn��pfen. Da der Zugang zu Berufen in Deutschland nach wie vor an Bildungszertifikate gebunden ist, sind die beruflichen Wechsel (meist) mit einer erneuten formalen Bildungsphase verbunden.
Das Promotionsprojekt fragt aus einer biografietheoretischen Perspektive nach Formen und Bedingungen des beruflichen Wechsels. Dabei kn��pft es an Studien aus der ��bergangsforschung an, die beispielsweise zeigen, dass Wissensbest��nde aus fr��heren ��berg��ngen, sp��tere ��berg��nge orientieren. In Anlehnung an den "iconic turn" wird dabei der ikonische Sinngehalt vom sprachlichen Sinngehalt unterschieden. Berufsbilder lassen sich dadurch in Abbilder, wie bildhafte Darstellungen von Beruf, Denkbilder, wie Stereotype von Berufen und Erfahrungsbilder, als innere bildliche Repr��sentationen von Beruf, differenzieren. Methodologisch orientiert sich das Promotionsprojekt an der Dokumentarischen Methode und der zentralen Leitdifferenz zwischen dem expliziten, theoretischen Wissen und dem impliziten, atheoretischen Wissen. Handlungsleitend, so die zentrale Annahme, wirken damit die Erfahrungsbilder - sie orientieren als implizite Wissensbest��nde berufliches Handeln.
Das Forschungsdesign umfasst biografisch-narrative Interviews mit Personen, die im Alter von 50+ ihren Beruf gewechselt haben, sowie (Ab-)Bilder, die dem Forschenden im Nachgang zum Interview zugesandt werden. Diese umfassen ein Bild zum "aktuellen Beruf", ein Bild zum "vorherigen Beruf" und ein Bild, was Beruf "allgemein bedeutet". Interviews und Bilder werden getrennt voneinander mithilfe der Dokumentarischen Methode ausgewertet, um Erfahrungsbilder in und mit dem Beruf rekonstruieren zu k��nnen. Das Promotionsprojekt leistet damit gegenstandstheoretisch einen Beitrag zur Frage nach Formen und Bedingungen der Teilnahme an Weiterbildungen im Alter von 50+, sowie dem Berufsverst��ndnis von Berufswechsler*innen und methodologisch zur Frage nach dem Verh��ltnis von Text und Bild.
Es handelt sich um ein Promotionsvorhaben von Stefan Rundel.
,Inklusive berufliche (Aus-)Bildung von Jugendlichen mit Schwerbehinderung im Rheinland-Zug��nge, Gestaltung und Verbleib (Laufzeit: August 2020 - Dezember 2024)
Laufzeit: 01.08.2020 bis 31.12.2024
Inklusive Berufliche (Aus-)Bildung von Jugendlichen mit Schwerbehinderung im Rheinland. Zug��nge, Gestaltung und Verbleib.
Forschungsverbund der Humboldt-Universit��t zu Berlin und der Otto-von-Guericke-Universit��t Magdeburg. Laufzeit: 1. August 2020 - 31. Dezember 2024.
Gef��rdert durch das Inklusionsamt (InA) des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR)
Projektbeschreibung:
Obwohl sich die Norm der inklusiven Bildung nach Art. 24 der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) auf den gesamten Lebenslauf bezieht, gibt es bislang wenig systematische Studien zur beruflichen Bildung von Jugendlichen mit Behinderungen. Es ist davon auszugehen, dass ein erfolgreicher ��bergang von der Schule in eine betriebliche Ausbildung eher die Ausnahme darstellt. Dies wirft Fragen nach der Wirksamkeit und Nachhaltigkeit inklusiver Bildung auf - und zwar sowohl aus gesellschaftlicher Perspektive als auch aus subjektiv-biografischer Sicht der Jugendlichen. Das Forschungsprojekt geht der Frage nach, wie sich die Bildungs- und Besch��ftigungsverl��ufe von schwerbehinderten Jugendlichen und jungen Erwachsenen (und ihnen Gleichgestellten) im Rheinland gestalten. Die Bildungs- und Besch��ftigungswege sollen f��r eine Kohorte von schwerbehinderten/gleichgestellten Schulabg��nger*innen in einem L��ngsschnitt untersucht werden, der die Situation der Jugendlichen zu insgesamt drei Zeitpunkten mit unterschiedlichen Fragestellungen in den Blick nimmt:
I. Zielvorstellungen und Zug��nge in die berufliche (Aus-)Bildung und Besch��ftigung: nach Praktikum
II. Gestaltungsbedingungen und Erfahrungen in der betrieblichen (Aus-)Bildung und Besch��ftigung: ca. 1 Jahr nach Schulabschluss
III. Verbleib: Zum Ende der betrieblichen (Aus-)Bildung und Besch��ftigung
F��r die Durchf��hrung des Forschungsvorhabens wird eine Kombination aus quantitativen und qualitativen Forschungsmethoden gew��hlt (u.a. Dokumenten- und Aktenanalyse, quantitative Fragebogenerhebung, Experteninterviews, Gruppendiskussionen und Einzelinterviews mit Jugendlichen). Aus einer notwendigen mehrperspektivischen Betrachtung der komplexen Prozesse werden jeweils sowohl die strukturellen Handlungs- und Entscheidungsspielr��ume (w��hrend des ��bergangs, am Ausbildungs-/Arbeitsmarkt und in den Unterst��tzungssystemen) als auch die individuellen Erfahrungen, subjektiven Wahrnehmungen und Deutungen der Jugendlichen beleuchtet.
Projektleitung
Prof. Dr. Gudrun Wansing (HU Berlin)
Prof. Dr. Mario Schreiner (OVGU Magdeburg)
Wissenschaftliche Mitarbeiter*innen und Kontakt
M.A. Sascha Alexander Blasczyk (OVGU Magdeburg)
Dr. Margret Xyl��nder (HU Berlin)
M.A. Philine Z��lls-Kaser (HU Berlin)
Studentische Hilfskr��fte
Sarah Str��ter (HU Berlin)
Cindy Jakisch (OVGU Magdeburg)
Die Darstellung/Inszenierung von Biographie in narrativen Computerspielen und Comics
Laufzeit: 01.04.2019 bis 27.11.2024
Es gibt einen anhaltenden Trend zu komplexeren Medienformaten und zur Ausweitung medialer Erz��hlungen zu gro��en fiktiven Geschichtswelten. Dabei werden h��ufig ��ber mehrere Medien (z. B. Buch, Film, Comic, Computerspiel) hinweg komplexe fiktive Lebensgeschichten erz��hlt. Diese fiktiven, in unterschiedlichen Medien inszenierten Lebensgeschichten bergen Potenziale und Anregungen f��r (eigene) biographische Prozesse. Aktuelle Medien wie Computerspiele ver��ndern aufgrund ihrer Interaktivit��t die Art und Weise, wie Geschichten erz��hlt und rezipiert werden, weil sie anders in (Lebens-)Geschichten involvieren. Aber auch Comics als starkes bildhaftes Medium bieten heute Reflexionspunkte f��r die Umsetzung und Verarbeitung von Selbst- und Weltbez��gen. Die Arbeit steht in der Tradition des Magdeburger Ansatzes der Strukturalen Medienbildung, die Deutungs- und Reflexionsangebote medialer Artikulationen fokussiert, wendet sich dabei aber mit dem transmedialen Erz��hlen einem bisher kaum beachteten Gegenstandsbereich zu. Der Untersuchungsbereich wird eingegegrenzt auf eine popul��re "Storyworld" aus dem Tomb Raider Franchise mit der Hautfigur Lara Croft. Das Ziel der Forschungsarbeit ist es, die formale Gestaltung transmedialer Erz��hlungen an Hand dieser beiden bildgest��tzten Medien (Games und Comics) zu untersuchen und zu vergleichen. Dabei sollen vor allem die Fragen beantwortet werden, wie relevante Aspekte von Lebensgeschichten transmedial dargestellt und inszeniert werden und welche Reflexions- bzw. Bildungspotenziale sich daraus ggf. ableiten lassen. Dabei wird methodisch zum einen auf neoformalistische Ans��tze der Computerspiel- und der Comicanalyse zur��ckgegriffen, zum anderen erfolgt bei der vergleichenden Auswertung ein R��ckgriff auf das Kodierverfahren der Grounded Theory.
��berg��nge von Studienwechslerinnen und Studienwechslern in die Fachschule Technik, Fachrichtung Maschinentechnik/Maschinenbautechnik (wiss. Begleitung des Modellprojekts des Ministeriums f��r Bildung des Landes Sachsen-Anhalt)
Laufzeit: 01.02.2022 bis 31.07.2024
Mit Beginn des Schuljahres 2021/22 wurde den Berufsbildenden Schulen Otto-von-Guericke Magdeburg erlaubt Studienwechsler*innen affiner Fachrichtungen in die Klasse II der Fachschule Fachschule f��r Maschinentechnik und Maschinenbautechnik aufzunehmen. Im Projekt werden die Chancen und Grenzen dieses Wechsels zwischen dem Hochschul- und Fachschulsystem erforscht und an der Gesamtdiskussion der Durchl��ssigkeit zwischen akademischer und beruflicher Bildung reflektiert.
Institutionelle Rahmenbedingungen, akademisch-berufliches Selbstkonzept und wahrgenommener Studienerfolg: Eine international-vergleichende Untersuchung hybrider Studieng��nge (Int-Hybrid)
Laufzeit: 01.06.2021 bis 31.05.2024
Die Implementierung hybrider Studienangebote folgt der Intention, dass Studierende ��ber die Dualit��t von betrieblicher Praxis und akademisch-hochschulischen Lernprozessen zugleich akademische Wissensstrukturen und Berufsf��higkeit aufbauen. Mit Blick auf die wachsende bildungspolitische und nachfragebezogene Attraktivit��t dieser Studieng��nge in den letzten Jahren, insbesondere auch international, stellt sich die Frage, wie effektiv diese Angebote im internationalen Vergleich hinsichtlich ihrer bildungspolitischen Intentionen, ihrer institutionellen Ausgestaltung sowie letztlich hinsichtlich des Studienerfolgs sind. Das Projektvorhaben fokussiert entsprechend auf institutionelle und individuelle Bedingungsfaktoren von Studienerfolg in hybriden Studienangeboten im internationalen Vergleich. Neben den bildungspolitischen Zielorientierungen und institutionellen Gestaltungsmerkmalen in den drei Vergleichsl��ndern Deutschland, England und ��sterreich werden das spezifische akademisch-berufliche Selbstkonzept der Studierenden sowie ihr konkretes Studier-, insbesondere ihr Zeitinvestitionshandeln hinsichtlich der akademischen und betriebspraktischen Studienanteile als m��gliche Bedingungsfaktoren f��r den Studienerfolg untersucht. Damit zielt das Vorhaben auf empirisch gesicherte Erkenntnisse zum Bedingungsgef��ge von Studienerfolg in hybriden Studienangeboten.
Idols und ihre Fans - eine ethnografische Studie zur japanischen Medienkultur
Laufzeit: 01.04.2014 bis 31.03.2024
Seit den 1970er/1980er Jahren wird die Medienlandschaft Japans durch ein besonderes popkulturelles Ph��nomen gepr��gt: die sogenannten Aidoru (oder Idols). Idols sind junge Medienpers��nlichkeiten, die zwar oftmals nicht ��ber ein gro��es Talent verf��gen, aber trotzdem auf Grund ihrer s����en (jap. kawaii) Erscheinung und ihrer Jugend sowie mit Hilfe von Produktionsfirmen vielseitig vermarktet werden. Ob nun im Musikbusiness, in Filmen, Serien oder als Werbetr��ger: Idols sind in Japan omnipr��sent und geh��ren zu den Mainstream-Medien. Durch ritualisierte Praktiken, Social Media und Fan-nahe Events verst��rkt sich dieser Kontakt und auch die Intimit��t beider Parteien so sehr, dass enge oder nahe Beziehungen entstehen k��nnen. Als konkretes Feld dient eine Unterkategorie der Idols, die Chika-Idols (dt. Untergrund-Idole). Sie betreiben die Idol-Karriere oftmals als Hobby und nicht hauptberuflich. Dieses Feld ist besonders interessant, da die Idol-Anw��rterInnen heterogen sind (Alter, Gender). Sie agieren oft in einer bestimmten Stadt und zeichnen sich somit durch eine lokale N��he zu den Fans aus, die einen neuen Handlungsraum er��ffnet, welcher durch Intimit��t, Unterst��tzung der Fans und emotionale F��rsorge gekennzeichnet ist. Chika-Idols sind in der Wissenschaft bislang nur auf Basis von journalistischen, skandal-orientierten Artikeln und am Beispiel von universit��ren Idols reflektiert worden. Da aber davon auszugehen ist, dass die Zahl der Chika-Idols sehr hoch ist (vgl. Aoyagi 2005), sehe ich in der Betrachtung dieser Art von Idols einen wichtigen Baustein, um die Otaku- und Idolkultur besser zu verstehen und zu untersuchen, welche Orientierungspotenziale von dieser postmodernen Kultur ausgeht. Das Feld wird ethnographisch untersucht.
Aoyagi, Hiroshi (2005). Island of Eight Million smiles. Idol Performance and Symbolic Production in Contemporary Japan. Cambridge (Mass.)/London: Harvard University Asia Center.
"Mutige Berufswechsel" - zur Rekonstruktion von Berufsbildern bei beruflichen Wechseln im Alter von 50+
Laufzeit: 01.02.2019 bis 31.01.2024
Horizontale berufliche Wechsel sind keine Seltenheit und werden zunehmend im Alter von 50+ thematisiert. Darunter kann der Wechsel einer Berufsgruppe, beispielsweise vom Jurist zum Koch oder von der Erzieherin zur Buchh��ndlerin, verstanden werden. Die Personen tauchen (meistens) erneut als Teilnehmende im Berufsbildungssystem oder der wissenschaftlichen Weiterbildung auf, da in Deutschland das Erwerbs- und Bildungssystem nach wie vor eng gekoppelt sind. Einher geht dieser ��bergang mit einer gewissen Unsicherheit, weshalb oftmals von "mutigen Berufswechseln" gesprochen wird. Das Forschungsvorhaben widmet sich diesem Ph��nomen und fragt danach, welche Erfahrungen zu einem beruflichen Wechsel gef��hrt haben.
In Anlehnung an die Wissenssoziologie von Karl Mannheim und den "iconic turn" wird grundlagentheoretisch davon ausgegangen, dass Erfahrungsbilder als handlungsleitendes Wissen die Praxis strukturieren. Dabei wird explizites, theoretisches Wissen im Rahmen der dokumentarischen Methode von implizitem, atheoretischem Wissen unterschieden. Basierend auf biografisch-narrativen Interviews und von den Interviewten erstellten Fotografien werden diese Erfahrungsbilder als Berufsbilder rekonstruiert.
Die Studie will damit zeigen, inwiefern Berufsbilder als Erfahrungsbilder rekonstruiert werden k��nnen und inwiefern sie einen beruflichen Wechsel und damit die erneute Teilnahme an (Weiter-)Bildung bedingen.
EDUREFORM Abmilderung der Auswirkungen der vierten industriellen Revolution auf die indische Gesellschaft: Bildungsreform f��r k��nftige und amtierende Lehrkr��fte
Laufzeit: 01.01.2020 bis 31.12.2023
EDUREFORM wird von der Chitkara-Universit��t koordiniert und ist ein dreij��hriges, vom Erasmus+-Programm der Europ��ischen Union kofinanziertes Projekt, an dem vier indische Universit��ten, vier europ��ische Universit��ten sowie zwei Sekundarschulen und ein KMU mit Fachwissen im Bildungsbereich beteiligt sind. Das Ziel von EDUREFORM ist die F��rderung des Bewusstseins und die Bef��higung indischer zuk��nftiger und berufst��tiger Sekundarschullehrer, die erwarteten gesellschaftlichen Auswirkungen des 4IR miti zu gestalten.
Dieser Text wurde mit DeepL ��bersetzt
Strukturelle und individuelle Studienbedingungen in ihrer Relevanz f��r Lernhandeln und Belastungserleben bei (Lehramts-)Studierenden (LeBeS)
Laufzeit: 01.04.2020 bis 31.12.2023
Das Projekt LeBeS untersucht, wie sich individuelle Dispositionen und Kontextbedingungen sowie institutionelle Rahmenbedingungen auf das Belastungserleben, das Lernhandeln und den Studienerfolg von (Lehramts-)Studierenden auswirken. Damit werden wesentliche Aspekte von Studieren in den Mittelpunkt ger��ckt, die unter den vorherrschenden Pandemiebedingungen der letzten Monate erneut an Aufmerksamkeit gewonnen haben. Das Projektvorhaben folgt einem quantitativen Forschungsdesign; es n��hert sich dem Forschungsgegenstand im ersten Schritt mit einem explorativen Erhebungszugriff (SoSe 2020). Im zweiten Schritt wird hypothesenpr��fend unter Ber��cksichtigung arbeitspsychologischer Modellans��tze sowie der explorativ generierten Ergebnisse das Belastungserleben und dessen potenzielle Einflussvariablen untersucht (WiSe 20/21 & SoSe 2021). Hierbei werden ��ber unterschiedliche Studierendengruppen hinweg modellanalytische Vergleiche vorgenommen. Entsprechend wird im Projekt zun��chst die Erkl��rungskraft von arbeitspsychologischen Modellans��tzen hinsichtlich des Belastungserlebens und des Studienerfolgs von (Lehramts-)Studierenden gepr��ft und damit die ��bertragbarkeit dieser Modellans��tze in den Hochschulkontext. Weiterhin werden Handlungsempfehlungen f��r die effektive Gestaltung von Unterst��tzungsangeboten f��r Studierende im Umgang mit ihrem Belastungserleben und zur Sicherung ihres Studienerfolgs abgeleitet. Aufgrund der besonderen Umst��nde des Pandemiekontextes wird im dritten Schritt gepr��ft, ob sich die Forschungsbefunde nach Abklang der Pandemie-Situation als replizierbar erweisen (vorauss. SoSe 2022).
Gestaltung und Wirkungen schulpraktischer Studienphasen
Laufzeit: 01.01.2019 bis 30.09.2023
Das Projekt untersucht aus verschiedenen Perspektiven in diversen Teilprojekten die hochschuldidaktische Gestaltung schulpraktischer Studienphasen, ihre Voraussetzungen und Wirkungen. Dabei geht es u.a. um konzeptionelle Fragestellungen auf Makro- und Mesoebene,
um die Rolle verschiedener Akteure, um die konzeptionelle Einbindung forschenden Lernens, um die M��glichkeiten digitaler und multimedialer Unterst��tzung sowie um die erreichten Wirkungen im Hinblick auf die Reflexionsf��higkeit, Berufswahlsicherheit, p��dagogisch-didaktisches Wissen und Einstellungen.
F��rderung digitaler Bildung Jugendlicher im Bereich Datenschutz und Algorithmen am Beispiel Online-Werbung
Laufzeit: 01.01.2022 bis 31.08.2023
Gegenw��rtig wird deutlich, dass der gesellschaftliche Metaprozess der Digitalisierung neben den Bereichen der Technik und der Wirtschaft insbesondere auch die Bereiche der Kultur und der Bildung durchdringt. Dabei stellen Digitalisierung und Algorithmen insbesondere f��r viele Jugendliche eine abstrakte und intransparente black-box dar, deren Eigenschaften sowie deren pers��nliche und individuelle Folgen kaum abgesch��tzt werden k��nnen. Gleichzeitig ist ihr Alltag mit Internet und Smartphone stark von Digitalisierung und Algorithmen gepr��gt. So bewegen sich Jugendliche im Internet und mit Smartphones ��berwiegend in kommerziellen Online-R��umen, deren Gesch��ftsmodelle auf Online-Werbung und Datensammlung und -verkauf beruhen.
Das Projekt "F��rderung digitaler Bildung Jugendlicher im Bereich Datenschutz und Algorithmen am Beispiel Online-Werbung" zielt auf die F��rderung digitaler Kompetenzen und einer Online-Werbekompetenz und darauf, die abstrakte und intransparente black-box der Digitalisierung / Algorithmisierung mit Jugendlichen handlungsorientiert und lebensweltlich zu bearbeiten und zu reflektieren.
Am Beispiel des Bereichs Online-Werbung (z.B. Youtube, Google, Instagram, WhatsApp, TikTok, Twitch) und speziell der Personalisierung von Werbung und Webangeboten werden die Herausforderungen und Potentiale von Digitalisierung und Algorithmisierung konkret und alltagsbezogen mit Jugendlichen diskutiert und auf den Kontext Datenschutz bezogen. Entsprechend des Projektziels werden Workshops konzipiert und interaktiv-kooperative Arbeitsmaterialien entwickelt, die in einer webbasierten Arbeitsumgebung implementiert und umgesetzt werden.
Mit der Durchf��hrung des Projektes werden die folgenden Teilziele angestrebt:
- F��rderung digitaler Kompetenzen sowie F��rderung von Online-Werbekompetenz.
- Entwicklung innovativer, interaktiver und kooperativer Arbeitsmaterialien.
- Konzeption und Umsetzung von (modularen) Workshops f��r den au��erschulischen und schulischen Bildungsbereich.
- Konzeption und Umsetzung einer webbasierten Arbeitsumgebung als kooperativer Handlungs- und Reflexionsraum.
- Beitrag zur gesellschaftlichen Diskussion der Potentiale und Herausforderungen von Digitalisierung und Algorithmisierung ausgehend von Online-Werbung in der Zielgruppe Jugendlicher.
Das beantragte Projekt beruht insgesamt auf einer handlungs- und adressatenorientierten sowie kooperativen Auseinandersetzung Jugendlicher mit Online-Werbung.
Thematisch werden dabei z.B. die folgenden Fragestellungen fokussiert:
- Welche Gesch��ftsmodelle bilden die Grundlage f��r Online-Werbung?
- Welche Rolle spielt dabei die Personalisierung von Online-Werbung?
- Welche Rolle spielt dabei das Erstellen von Nutzendenprofilen?
- Wie werden Nutzendenprofile erstellt?
- Welche Herausforderungen bestehen im Bereich Online-Werbung mit Datenschutz?
- Welche Herausforderungen bestehen f��r den Umgang mit Online-Werbung auf individueller, sozialer und gesellschaftlicher Ebene?
Zielgruppe der Arbeitsmaterialien, der Workshops und der webbasierten Arbeitsumgebung sind Jugendliche im Alter von 13-17 Jahren.
DuBA - Durchl��ssigkeit zwischen beruflicher und akademischer Bildung auf DQR-Niveau 6
Laufzeit: 01.10.2021 bis 31.07.2023
Projektziel
Im Projekt werden System��berg��nge zwischen akademischer und beruflicher Bildung auf DQR-Niveau 6 untersucht. Hierzu werden Einzelinitiativen empirisch erfasst und in einem Handlungskonzept zusammengef��hrt, um Potentiale zum Ausbau der Durchl��ssigkeit zwischen Fachschul- und Hochschulsystem im Bereich technischer Bildungs- und Studieng��nge aufzuzeigen.
Kontext
Themen der Durchl��ssigkeit und Bildungsgerechtigkeit werden im Kontext des lebenslangen Lernens eine hohe Bedeutung beigemessen. Neben der Attraktivit��t und Flexibilit��t beruflicher Bildung stehen Ziele wie Bildungsgerechtigkeit und Chancengleichheit im Fokus, ebenso jedoch auch qualitative und quantitative Effekte der Durchl��ssigkeit. Einerseits ist der ��bergang beruflich qualifizierter Fachkr��fte in das akademische System schwach ausgepr��gt, andererseits steht der Wechsel von Hochschulaussteiger*innen in eine berufliche Fortbildung auf DQR-Niveau 6 vor fast un��berwindbaren H��rden. Dennoch existieren in verschiedenen Regionen Einzelans��tze zur Gestaltung solcher ��berg��nge. Diese werden in einem empirischen Zugriff erforscht. Hiermit soll ein Beitrag zur Sicherung der Attraktivit��t des beruflichen Aus- und Fortbildungssystems und zur Gewinnung neuer Zielgruppen f��r die mittlere F��hrungskr��fteebene auf DQR-Niveau 6 geleistet werden.
Fragestellung
Ziel des Projektes ist die Untersuchung der wechselseitigen Durchl��ssigkeit zwischen dem Fachschul- und Hochschulsystem. Folgende Fragestellungen sind leitend:
I. Welche Handlungserfahrungen bestehen f��r die wechselseitige Durchl��ssigkeit zwischen Fachschulen und Hochschulen? Welche Modelle liegen in der Beurteilung der ��quivalenz von Leistungen aus dem jeweils anderen System vor?
II. Welche Perspektiven werden f��r den weiteren Ausbau der Durchl��ssigkeit gesehen? Welche Potentiale und Hindernisse sehen die befragten Experten*innen f��r Quereinsteiger*innen? Wie werden zuk��nftige Perspektiven eingesch��tzt?
III. Welche Bedeutung haben Formen der Durchl��ssigkeit f��r Studierende? Welche Bedeutung hat die Studienoption f��r angehende Techniker*innen und welche Voraussetzungen sehen sie f��r einen gelingenden ��bergang? Sind f��r Studienaussteiger*innen ��berg��nge in das Fortbildungssystem attraktiv und mit welchen Handlungsans��tzen k��nnen diese gef��rdert werden?
Untersuchungsmethoden
Gegenstand der Untersuchungen ist die wechselseitige Durchl��ssigkeit zwischen den Fachschulen f��r Technik und ingenieurwissenschaftlichen sowie ingenieurp��dagogischen Hochschulprogrammen. Im Verst��ndnis gestaltungsorientierter Forschung erfolgen die Problem- und Theoriepr��zisierung sowie die empirisch gest��tzte Erweiterung des Erkenntnisstands entsprechend der einf��hrenden Phasen des Design-Based-Research-Ansatzes. Zun��chst werden bereits existierende Einzelans��tze zur Gestaltung von System��berg��nge erfasst und analysiert. Dabei werden sowohl institutionelle als auch bildungsbiografische Perspektiven einbezogen. Insbesondere werden im Rahmen von Fallstudien aus Expert*innensicht bestehende Potentiale und Perspektiven erfasst und mit der Studierendenperspektive "gespiegelt". Die Ergebnisse werden in einem Handlungskonzept zusammengef��hrt, um geeignete Modelle f��r die Weiterentwicklung wechselseitiger Durchl��ssigkeit zwischen dem Fortbildungs- und Hochschulsystem aufzuzeigen.
Ver��ffentlichungen
Zu den Ergebnissen der empirischen Studien liegen in der Reihe "Working Paper Forschungsf��rderung" der Hans-B��ckler-Stiftung folgende Papers vor:
Martin Frenz, Klaus Jenewein, Clarissa Pascoe, Olga Zechiel (2022): Reziproke Durchl��ssigkeit zwischen Bildungsg��ngen auf DQR-Niveau 6 ��� Entwicklungsstand, Erfahrungen und Einsch��tzungen der Fachschulen f��r Technik in Deutschland. Working Paper Forschungsf��rderung Nr. 251, Juli 2022. D��sseldorf: Hans-B��ckler-Stiftung. Zum Download unter https://www.boeckler.de/de/faust-detail.htm?sync_id=HBS-008381
Martin Frenz, Klaus Jenewein, Clarissa Pascoe, Silke Thiem, Olga Zechiel (2023): Gestaltung reziproker ��berg��nge zwischen Fachschul- und Hochschulsystem ��� Fallstudien. Working Paper Forschungsf��rderung Nr. 270, Februar 2023. D��sseldorf: Hans-B��ckler-Stiftung. Zum Download unter https://www.boeckler.de/de/faust-detail.htm?sync_id=HBS-008545
Clarissa Pascoe, Mattia M��ller, Martin Frenz, Klaus Jenewein, Olga Zechiel (2023): Durchl��ssigkeit aus der Perspektive von Studienwechselnden. Berufsbiografische Interviews: ��bergangserfahrungen zwischen den Systemen beruflicher und akademischer Bildung auf DQR-Niveau 6 in technischen Dom��nen. D��sseldorf: Hans-B��ckler-Stiftung. Zum Download unter https://www.boeckler.de/de/faust-detail.htm?sync_id=HBS-08624
Im Erscheinen:
Klaus Jenewein, Martin Frenz, Mattia M��ller, Clarissa Pascoe, Olga Zechiel (2023): Handlungskonzept zur reziproken Durchl��ssigkeit zwischen dem Fachschul- und Hochschulsystem ��� DQR-Niveau 6. D��sseldorf: Hans-B��ckler-Stiftung (Online voraussichtlich im August 2023)
��sthetik - Subjekt - Bildung: Die Berechenbarkeit der K��nste!!!
Laufzeit: 01.07.2020 bis 30.06.2023
In einer "Kultur der Digitalit��t��� wirken Algorithmen orientierungsstiftend, indem sie Informationen und Daten in f��r den Menschen wahrnehmbare Formate transformieren. Sie sind grundlegend f��r das, was auf der Oberfl��che sichtbar, h��rbar, im weitesten Sinne wahrnehmbar wird, w��hrend sie unter dieser Oberfl��che verborgen bleiben. Ihre strukturelle Beschaffenheit, ihre "digitale Medialit��t��� ��bt einen grundlegenden Einfluss auf Wahrnehmungs-, Denk- und Handlungsweisen aus. Insofern werden Algorithmen auch aus einer bildungs- und subjektivationstheoretischen Perspektive relevant.
Konzepte der ��sthetischen Bildung nehmen solche Ver��nderungen von Wahrnehmung, F��hlen und Denken in den Blick, die aus einer Auseinandersetzung mit ��sthetischen Dingen (z.B. k��nstlerische Artefakte) resultieren und eine ver��nderte Selbst- und Fremdsicht, eine ver��nderte Einstellung gegen��ber der Welt und sich selbst zur Folge haben.
Die Kunst kann demnach als Ort und Gegenstand ��sthetischer Erfahrungen verstanden werden, die wiederum in (��sthetische) Bildungsprozesse m��nden k��nnen. Die Kunst agiert vor dem Hintergrund sozio-kultureller und sozio-technischer Entwicklungen, sie bedient sich den ihr zur Verf��gung stehenden (technischen) Mitteln ihrer Zeit und er��ffnet neue Perspektiven auf den Menschen und die Welt, die ihn umgibt.
Der Versuch der Berechenbarkeit der Kunst, von ��sthetik und Kreativit��t weist mit Blick auf die Kunstgeschichte eine lange Tradition auf (z.B. Goldener Schnitt in der griechischen Antike, Perspektive in der Renaissance). Vor diesem Hintergrund stellt der Ausdruck mit und durch Algorithmen eine logische Konsequenz in der k��nstlerischen Praxis dar. Das Feld der Kunst stellt einen besonderen Gegenstandsbereich dar, der das eingangs skizzierte Verh��ltnis von sichtbarer Oberfl��che und unsichtbarer Unterfl��che erfahrbar werden l��sst.
Eine Auseinandersetzung mit algorithmischen Formen der Kunst (oder Code-Art) scheint mit Blick auf ihr transformierendes Potenzial in mehrfacher Hinsicht fruchtbar zu sein. ��sthetische Praktiken: Einerseits basiert diese Kunstform auf programmierbarem Code, der dazu beitr��gt, dass der Code performativ als ��sthetisches Ding, als Kunstwerk sinnlich erfahrbar wird. Solche Kunstwerke sind insbesondere dann von gesteigertem Interesse, wenn sie von nicht-menschlichen Akteuren hervorgebracht, also von vermeintlich intelligenten Computersystemen auf der Grundlage von Daten(s��tzen) z.B. mit Hilfe von Deep-Learning-Algorithmen oder sogenannten Generative Adversarial Networks (GAN) berechnet werden. ��sthetische Erfahrungen: Andererseits k��nnen solche Kunstwerke ��sthetische Erfahrungen ansto��en, die von besonderer Qualit��t sind, da sie Reflexionsanl��sse hinsichtlich der algorithmischen Strukturiertheit des Digitalen er��ffnen k��nnen, die ��ber das Feld der Kunst hinausgehen.
Vor diesem Hintergrund soll die Frage in den Blick genommen werden, inwiefern anhand der Kunst aufgezeigt werden kann, in welchem Ma��e die algorithmischen Strukturen des Digitalen die Grundkoordinaten f��r sinnliche Wahrnehmung (��sthetik) verschieben und daran ankn��pfend, welche Konsequenzen sich daraus f��r eine ��sthetische Bildung ergeben. Kurzum geht es darum, anhand algorithmischer Formen der Artikulation (Kunst) (neue) Qualit��ten/Merkmale einer ��sthetischen Bildung herauszuarbeiten, die auf die zunehmende digitale Medialit��t/Algorithmizit��t reagiert. Daf��r werden bildungs- und subjektivationstheoretische Auseinandersetzungen mit den Perspektiven der Critical Code Studies zusammengef��hrt, um algorithmische Formen der Kunst, im Sinne einer Strukturalen Medienbildung verstanden als Artikulation, strukturell begrifflich zu erfassen.
Integration neuer Mitarbeitenden in KMU durch Digitales Onboarding (IDboard)
Laufzeit: 01.09.2020 bis 30.04.2023
Fachkr��fte sind entscheidend f��r die Leistungsf��higkeit und Innovationskraft von Unternehmen. Aktuell und k��nftig wird es insbesondere f��r KMU immer schwieriger, erfahrene Fachkr��fte und Auszubildende nicht nur zu finden, sondern auch mittel- und langfristig zu binden. Die Phase der Einarbeitung, auch als Onboarding bezeichnet, spielt dabei eine wichtige Rolle: In den ersten Monaten der Besch��ftigung werden die Neueingestellten ihr Wissen und K��nnen einbringen und entwickeln, sich in das soziale Gef��ge der Organisation integrieren, gelebte organisationale Kultur entdecken und zahlreiche administrative Aufgaben erledigen. Eine Digitalisierung und Systematisierung des Onboarding-Prozesses, die die individuellen Bed��rfnisse ber��cksichtigt, bietet die M��glichkeit den Einstieg zu strukturieren und zu erleichtern. Die gewonnenen Fachkr��fte und Auszubildende k��nnen die Zeit der Einarbeitung und des Kennenlernens effektiv erleben und ihr Potential schon in der Eingangsphase entfalten.
Ziel des Projektes ist die Konzeption, Erprobung und Evaluation eines digital unterst��tzten Onboarding-Ansatzes. Dabei werden drei Phasen - Vorbereitung, Orientierung und Integration - ber��cksichtigt. Auf der personalen Ebene r��cken fachliche und soziale Aspekte in den Fokus. Im Rahmen der Projektarbeit werden eine Stafette von strukturierten Auftakt-, Begleit- und R��ckmeldegespr��chen, ein umfassendes diagnostisches Inventar sowie eine digitale Plattform zur Integration und Dokumentation des gesamten Prozesses entwickelt. Deren Implementierung und Gelingensbedingungen werden begleitend erforscht.
Die Bedeutung der objektiven Hermeneutik f��r das kriminalistische Denken
Laufzeit: 01.01.2019 bis 01.04.2023
Die theoretische Grundlage bildet das so genannte "Oevermann-Projekt" Mitte der 1980er Jahre am deutschen Bundeskriminalamt. Hier entwickelten Ulrich Oevermann u.a. ein Vertextungsmodell zur Verbesserung in der kriminalistischen Datenerschlie��ung. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse wurden und werden innerhalb der Polizei kaum rezipiert. Dieses Projekt analysiert zeitgen��ssische kriminalistische Vertextungen wie Tatortbefundberichte, Einsatzberichte und Vernehmungsprotokolle hinsichtlich latenter Sinn- und Bedeutungsstrukturen mit der Methodologie der objektiven Hermeneutik, insbesondere auf der Ebene der Protokollierungspraxis. Aus der sequenzanalytischen Analyse der Vertextungsstruktur lassen sich Erkenntnisse und Muster zum kriminalistischen Denken ableiten. In der Fallbestimmung geht der Autor davon aus, dass im Sinne der Bew��ltigung von Ermittlungskrisen 'gutes' kriminalistisches Denken haupts��chlich von Rekonstruktionslogik gepr��gt ist und sich nur ��ber Erfahrungen konstituieren kann. Im Gegensatz dazu steht die im Alltag der Ermittlungspraxis h��ufig Anwendung findende Subsumtionslogik, die lediglich die ��berpr��fung eigener kriminalistischer Denkmuster und 'Versionen' ��ber den vermeintlichen Ablauf einer Tat zu leisten vermag und aus diesem Grund nicht nur fehleranf��lliger ist, sondern auch ein Einfallstor f��r Ideologien, Stigmatisierungen, Etikettierungen, Nivellierungen und Dominanzen im Ermittlungsprozess darstellt.
Berufliches Engagement in Differenzverh��ltnissen. Berufsbiographien und Professionalisierungsprozesse schulischer "Diversit��tsakteur:innen"
Laufzeit: 01.08.2020 bis 31.03.2023
Berufliches Engagement in Differenzverh��ltnissen. Berufsbiographien und Professionalisierungsprozesse schulischer "Diversit��tsakteur:innen"
In der Diskussion um gerechte Bildungschancen in der Migrationsgesellschaft wird bereits L��ngerem eine umfassende Orientierung der Institution Schule an den Bedingungen einer durch Migrationsprozesse ver��nderten gesellschaftlichen Wirklichkeit eingefordert (vgl. Gomolla 2005; Karakasoglu-Aydin/Gruhn/Wojciechowicz 2013; KMK 2013). J��ngere Entwicklungen wie die globalen Fluchtbewegungen der vergangenen Jahre, die Versch��rfung und zunehmende Sichtbarkeit von Bildungsungleichheiten infolge der Corona-Pandemie ebenso wie die Pr��senz rassistischer und antisemitischer Diskurse im schulischen Alltag unterstreichen die Aktualit��t dieser Forderungen.
Mit dem Diskurs ��ber "interkulturelle", "diversit��tsbewusste" und "rassismus- und diskriminierungskritische" Bildung sind auch ver��nderte Professionalit��tsanforderungen an P��dagog:innen verbunden: Neben F��higkeiten, sich selbstreflexiv zu den "eigenen Bildern von Anderen" (KMK 2013: 2) in Bezug zu setzen, wird von ihnen erwartet, sich als Mitgestalter*innen einer diversit��tsbewussten, diskriminierungskritischen Schulentwicklung zu verstehen.
Es handelt sich dabei allerdings weder um ein eindeutig definiertes Aufgabenfeld, noch existieren standardisierte Qualifikationsanforderungen und Zugangswege f��r P��dagog:innen, die institutionell eine besondere Verantwortung f��r diese "Querschnittaufgabe" (ebd.: 6) ��bernehmen. Vor dem Hintergrund der wenig formalisierten Struktur dieses T��tigkeits- und Aufgabenfeldes ergibt sich die u.a. professionstheoretisch relevante Frage, welche Spielr��ume dieses Feld f��r Berufsbiographien und professionelle Selbstentw��rfe der p��dagogischen Akteur:innen er��ffnet und wie sich diese darin positionieren.
Das Projekt untersucht diese Fragen aus einer biographiewissenschaftlichen Perspektive. Die empirische Basis bilden biographisch-narrative Interviews mit P��dagog:innen, die institutionell eine besondere Verantwortung f��r "interkulturelle" und diskriminierungskritische Bildung und Schulentwicklung ��bernommen haben. Rekonstruiert werden die biographischen (Konstruktions-)Prozesse diversit��tsbewussten schulischen Engagements und die Relevanz biographischen Erfahrungswissens, die professionellen Selbstverst��ndnisse und Positionierungen der Akteur:innen in ihrem jeweiligen Handlungsfeld sowie das Ineinandergreifen von Professionalisierungs- und Institutionalisierungsprozessen.
"Famili��re Bildungsorientierungen" (famBO)
Laufzeit: 01.10.2021 bis 31.03.2023
Im Rahmen einer Forschungskooperation werden familiale Bildungsorientierungen von Studierenden des Lehramtes an beruflichen Schulen sowie im Studiengang Soziale Arbeit untersucht. Hier stehen insbesondere jene Studierende im Mittelpunkt, die mit nicht-traditionellen Bildungsbiographien und -hintergr��nden in die akademische Bildung einm��nden. Neben der Rekonstruktion der Bildungsorientierungen dieser First Generation Studierenden wird insbesondere die ���Bew��hrung��� (Thiersch 2020) ihrer Orientierungen gegen��ber den Erwartungen der Eltern sowie gegen��ber den Anforderungen des Erfahrungsraums Hochschule in den Blick genommen. Erkenntnisse zu den famili��ren Bildungshintergr��nden dieser studentischen Teilpopulation sowie zum Zusammenhang von Bildungsherkunft und Studienerfolg liegen bislang nur vereinzelt vor (vgl. Grunau 2017). Dies gilt insbesondere f��r die Ber��cksichtigung von elterlichen Bildungsorientierungen in Bezug auf die Entscheidung f��r ein Hochschulstudium. Dieser Blickwinkel stellt ein Novum des Forschungsvorhabens dar.
Das Forschungsdesign sieht narrative leitfadengest��tzte Interviews mit Studierenden und ihren Eltern vor, um die Bildungswege von First Generation Studierenden nachzuzeichnen und in Zusammenhang mit den familial gepr��gten Bildungsorientierungen bringen zu k��nnen. Die qualitativ erhobenen Daten werden auf Grundlage der dokumentarischen Methode vertiefend analysiert und interpretiert. Ziel der Studie ist es, Orientierungs- und Erkl��rungsmuster zu sozialer und bildungsbezogener Ungleichheit zu gewinnen. Weiterhin werden Handlungsempfehlungen f��r die effektive Gestaltung von Unterst��tzungsangeboten f��r First Generation Studierende zur Sicherung ihres Studienerfolgs abgeleitet
"DuBA - Durchl��ssigkeit zwischen beruflicher und akademischer Bildung auf DQR-Niveau 6"
Laufzeit: 01.10.2021 bis 31.03.2023
Themen der Durchl��ssigkeit und Bildungsgerechtigkeit werden im Kontext des lebenslangen Lernens eine hohe Bedeutung beigemessen. Neben der Attraktivit��t und Flexibilit��t beruflicher Bildung stehen Ziele wie Bildungsgerechtigkeit und Chancengleichheit im Fokus, ebenso jedoch auch qualitative und quantitative Effekte der Durchl��ssigkeit. Einerseits ist der ��bergang beruflich qualifizierter Fachkr��fte in das akademische System schwach ausgepr��gt, andererseits steht der Wechsel von Hochschulaussteiger*innen in eine berufliche Fortbildung auf DQR-Niveau 6 vor fast un��berwindbaren H��rden. Dennoch existieren in verschiedenen Regionen Einzelans��tze zur Gestaltung solcher ��berg��nge. Diese werden in einem empirischen Zugriff erforscht. Hiermit soll ein Beitrag zur Sicherung der Attraktivit��t des beruflichen Aus- und Fortbildungssystems und zur Gewinnung neuer Zielgruppen f��r die mittlere F��hrungskr��fteebene auf DQR-Niveau 6 geleistet werden.
Anerkennung in der Sp��tmoderne am Beispiel von Familien mit jugendlichen Punks
Laufzeit: 01.10.2015 bis 31.01.2023
Ein Desiderat innerhalb der Familienforschung bilden familienbiografische Studien, die sich mit minderj��hrigen Stra��enjugendlichen und ihren Eltern befassen. Der Anschluss einer beziehungsweise eines Heranwachsenden an eine Peer Group, wie die von normativen Lebensweisen sowie Sozialisationsinstanzen abgewandten Stra��enpunks, und die damit verbundenen Abl��sungsprozesse von der Ursprungsfamilie stellen f��r die Betroffenen eine h��chst relevante Ver��nderung der Familiensituation bzw. des Familiensystems dar. Die bisherige Forschung hat vor allem nach Erkl��rungsmustern f��r dieses "abweichende" jugendliche Verhalten gefragt sowie Verlaufsmuster jugendlicher Stra��enkarrieren untersucht, um beispielsweise Ankn��pfungspunkte und Empfehlungen f��r die Jugendsozialarbeit abzuleiten. Ziel der Dissertationsstudie ist es dagegen, das betreffende Familiensystem insgesamt in den Blick zu nehmen und zu untersuchen, wie die einzelnen Familienmitglieder die eingetretene Situation wahrnehmen und wie sie damit umgehen. Dazu sind zw��lf problemzentrierte Interviews mit den jeweiligen (Stief-) Elternteilen und der/dem Jugendlichen vier betroffener Familien durchgef��hrt und in Anlehnung an den Forschungsansatz der Grounded Theory komparativ ausgewertet worden. Herausgearbeitet wurden familienspezifische Besonderheiten in den Bereichen "Beziehungsverst��ndnis", "Erziehungsverst��ndnis" und "Verlaufsverst��ndnis", die im Kontext der Anerkennungstheorie von Axel Honneth interpretiert werden. Aus den Befunden sind zudem Erkenntnisse und Empfehlungen abgeleitet worden, um Familien in einer derartigen Situation beraten und unterst��tzen zu k��nnen.
Schlagworte: Familienbiografieforschung, Eltern, Jugendliche Stra��enpunks, Anerkennung
Produktives Lernen in Schule und Betrieb
Laufzeit: 15.11.2021 bis 31.12.2022
Im Abschlussbericht zum Projekt "Schulische und unterrichtliche Determinanten von Schulerfolg und Schabbruch an Sekundar- und Gemeinschaftsschulen in Sachsen-Anhalt" (kurz SEASA I genannt) wurden u.a. erste Befunde zum Programm "Produktives Lernen in Schule und Betrieb" (PL) dargelegt. Diese deuten auf eine insgesamt positive Bewertung des Programmes bez��glich seiner Vermeidung von schulischem Dropout hin, stellen jedoch keine zielgerichtete und umfassende Evaluation des Programms dar. Besonders im Hinblick auf die momentan noch nicht absehbaren langfristigen Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Entwicklung der Dropoutquoten in Sachsen-Anhalt sollte eine unabh��ngige, evidenzbasierte Evaluation und wissenschaftliche Bewertung des PL-Programmes vorgenommen werden. Auf dieser Basis k��nnen Handlungsempfehlungen f��r einen Transfer des Modellprojektes in den schulischen Regelbetrieb ausgesprochen werden.
Ziel des Anschlussprojektes (Laufzeit 15.11.2021 - 31.12.2022) war eine Evaluation der Wirksamkeit des Programms "Produktives Lernen in Schule und Betrieb" in Sachsen-Anhalt bez��glich der Vermeidung eines schulischen Dropouts ohne Schulabschluss. Hierbei wurden bereits identifizierte Schulerfolgsfaktoren der ersten F��rderungsperiode sowie weitere Erfolgsbedingungen (u. a. erzielte Bildungsabschl��sse, Bildungsbiografien der Sch��ler*innen) ber��cksichtigt und eine Bedarfsermittlung an den Schulen vorgenommen. Einen besonderen Stellenwert haben die Auswirkungen und Ver��nderungen durch die Corona-Pandemie eingenommen. Entsprechend lag der Schwerpunkt auf den 24 PL-Standortschulen, an denen das Programm zum Zeitpunkt der Befragung im M��rz 2022 umgesetzt wurde.
Der Bericht wurde am 7.12.2022 an das Ministerium ��bergeben. Die Pressemitteilung finden Sie hier: https://mb.sachsen-anhalt.de/fileadmin/tsa_rssinclude/bildungsministerium_07_12_2022_pressemitteilung_das-produktive-lernen-in-schule-und-betrieb-pl-ebnet-rund-80-der-schuelerinnen-und-schueler-den-weg-zum-ersten-anerkannten-schulabschluss.pdf
Eine Zusammenfassung der Ergebnisse aus dem Projekt finden Sie im beigef��gten Dokument ("Projektanhang"). Bei Fragen wenden Sie sich an Prof. Dr. Raphaela Porsch (raphaela.porsch@ovgu.de).
Weitere Informationen zum SEASA-Projekt (Phase 1 und 2) finden Sie hier: https://www.wirtschaftsdidaktik.ovgu.de/Forschung/SEASA_Projekt-p-1014.html
Gewerke ��bergreifende Qualifizierung im Rahmen der Energetischen Geb��udesanierung - Villa Mutzenbecher (GESA). ESF-Bundesprogramm: "Berufsbildung f��r nachhaltige Entwicklung bef��rdern. ��ber gr��ne Schl��sselkompetenzen zu klima- und ressourcenschonendem Handeln im Beruf (BBNE)"
Laufzeit: 01.01.2019 bis 31.12.2022
In Hamburg wird zwischen 2016 und 2022 eine einmalige Chance genutzt: Die denkmalgesch��tzte Villa Mutzenbecher wird im Rahmen eines Bildungs- und Ausbildungsprojektes saniert und restauriert. Anschlie��end soll die Villa als Ort f��r vielf��ltige Bildungs- und Kulturveranstaltungen genutzt werden. So k��nnen - erstmals in Deutschland - die Aspekte des Denkmalschutzes mit der Beruflichen Bildung f��r nachhaltige Entwicklung (BBNE) verkn��pft werden. Jugendliche und Erwachsene aus allen Bildungsg��ngen und aus den beteiligten Gewerken des Bauhaupt- und Baunebengewerbes k��nnen in einem Netzwerk Gewerke und Bildungsgang ��bergreifend lernen. So erwerben sie Kompetenzen zur Mitgestaltung der Energiewende unter Ber��cksichtigung des Denkmalschutzes.
Evaluation der Lehre: Wie gehen Hochschullehrende mit R��ckmeldungen zu ihren Lehrveranstaltungen um?
Laufzeit: 01.07.2013 bis 16.11.2022
Ausgangspunkt des Forschungsprojekts sind eigene Beobachtungen als Evaluationsbeauftragte, wonach Lehrende die Beurteilungen ihrer Vorlesungen und Seminare durch die Teilnehmer/innen h��ufig als Kontrolle, Eingriff in die Freiheit der Lehre, Arbeitsverdichtung etc. empfinden. ��ber eine professionstheoretische Einordnung wurde im Verlauf des Forschungsvorhabens auch empirisch untersucht, wie der Umgang mit der studentischen Lehrveranstaltungskritik von den Lehrenden selbst beschrieben wird. Die empirische Studie wurde mittels Experteninterviews mit Lehrenden an Fachhochschulen realisiert und diente der Rekonstruktion ihres Deutungswissens und Umgangs mit der Lehrevaluation. Forschungsfragen sind ferner, worauf sich der Umgang bezieht und welche Verarbeitungsformen erkennbar sind.
Nachhaltiges Denken Erleben (NachDenkEr) Gestaltungsorientierte Qualifizierungsmodule fu��r das Ausbildungspersonal im Lebensmittelhandwerk und in der Lebensmittelindustrie
Laufzeit: 01.11.2020 bis 01.11.2022
F��r den BIBB-Modellversuch "NachDenkEr" haben sich Verbundpartner*innen der BIBB-Modellversuche "NIB-Scout��� und "NachLeben" der F��rderrichtlinie III mit Entwicklungs- und Transferpartner*innen zusammengeschlossen, um ihre Projektergebnisse auf die Zielgruppe des Ausbildungspersonals zu adaptieren und transferieren. Die Verbundpartner*innen werden Qualifizierungsmodule f��r das betriebliche Ausbildungspersonal sowie das Ausbildungspersonal in den ��berbetrieblichen Bildungsst��tten im Lebensmittelhandwerk und in der Lebensmittelindustrie, welche die Themenbereiche Nachhaltigkeit und Digitalisierung verkn��pfen, (weiter-) entwickeln, bundesweit erproben und strukturell umsetzen. Die inhaltliche sowie didaktisch-methodische Ausgestaltung basiert auf den Projektergebnissen und den entwickelten Lehr-Lernarrangements der am Verbundvorhaben beteiligten BIBB-Modellversuche der F��rderrichtlinie III, welche f��r die Zielgruppe auf Niveaustufe 5 des Deutschen Qualifikationsrahmens (DQR) adaptiert werden.
LeARn4Assembly: Didaktische und lernf��rderliche Gestaltung VR-/AR-basierter Lern- und Assistenz-systeme f��r komplexe (De-)Montaget��tigkeiten in der Produktion
Laufzeit: 01.05.2019 bis 31.10.2022
Kognitive Assistenzsysteme werden in der Produktion zur Unterst��tzung variantenreicher T��tigkeiten eingesetzt, beispielsweise in (De-)Montageaufgaben mit hoher Variantenvielfalt. Existierende Assistenzl��sungen stellen der Arbeitsperson in der Arbeitssituation Informationen zur Bearbeitung des aktuellen Arbeitsschritts zur Verf��gung, erm��glichen aber kaum adaptive Lernprozesse. LeARn4Assembly will das Potential der virtuellen und erweiterten Realit��t nutzen und um weitere Technologien erweitern, um Assistenzl��sungen in arbeitsplatzintegrierte Lern- und Assistenzsysteme zu ��berf��hren. Zielgruppe sind heterogene Belegschaften der Montage, die sich in Alter, Qualifikationsniveau, Erfahrung und Sprache unterscheiden.
Dazu wird ein didaktisch-methodisches Konzept entwickelt und in ein VR-/AR-basiertes Lern- und Assistenzsystem integriert, das sowohl die Prinzipien einer handlungsorientierten als auch der lern-f��rderlichen Gestaltung ber��cksichtigt. AR-Technologie wird f��r die Anzeige von kontext- und nutzersensitiven Inhalten genutzt, und VR f��r die Aufbereitung von Inhalten, die real nicht sichtbare technische Zusammenh��nge zeigen. Die Assistenzfunktion wird erst im Fehlerfall aktiv, die Arbeitsperson kann f��r die eigenen Entscheidungen verschiedene Lerninhalte selbstgesteuert abrufen und erh��lt R��ckmeldungen zur Qualit��t der durchgef��hrten Arbeit und zu weiteren Handlungsm��glichkeiten. Damit sollen die Selbstreflektion gef��rdert, das Prozessverst��ndnis verbessert und die Eigenverantwortung gest��rkt werden.
Strukturale Analysen komplexer medialer Ph��nomene und Medienumgebungen
Laufzeit: 30.10.2018 bis 30.10.2022
Das Projekt zielt darauf ab, aus bildungstheoretisch-strukturaler Perspektive eine Methodologie zu entwickeln bzw. weiterzuentwickeln, die empirische Analysen von komplexen Medienph��nomenen vor dem Hintergrund einer digitale Medialit��t erm��glichen. Dazu wird ein Methodenmix entwickelt, der Ans��tze von Werksanalysen mit online-ethnografischen Ans��tzen in Beziehung setzt und weitere qualitative oder quantitative Methoden einbezieht. Das zu untersuchende Medienph��nomen erstreckt sich ��ber diverse multimediale Artefakte, die als Franchise oder intermediales Konstrukt in unterschiedlicher Form aufeinander Bezug nehmen. Dadurch soll letztendlich die Frage nach der Bedeutung moderner komplexer Medienumgebungen f��r Bildung und Medienbiografien in den Blick genommen werden.
Eine wissenssoziologische Untersuchung professioneller Dispositionen von Lehrkr��ften als Bildungsaufsteiger_innen
Laufzeit: 01.05.2018 bis 01.10.2022
Die forschungsleitende Fragestellung ist, "Welche Rolle spielen biographische Grundthemen des eigenen sozialen Aufstieges f��r Lehrkr��fte, bei der Herstellung von impliziten, handlungsleitenden Wissen in der beruflich-professionellen Praxis". Die Frage rekurriert damit auf den Zusammenhang struktureller Bedingungen und Lehrkr��fteeinstellungen, als Gesamtheit von ��berzeugen ("beliefs" Pajares 1992; Davis & Pape 2006), biographisch verankerten Grundthemen und Klassifikations- und Bewertungsneigungen, die sozial erworben sind und sich in Meinungen und Ausblicken manifestieren. Dem liegt die problematisierende Annahme zu Grunde, dass im Verlauf der Entwicklung einer beruflichen-professionellen Identit��t, die auf eine problematische kollektive Wertekanonisierung hinweist, habitualisierte-implizite Wissensformen an den Rand gedr��ngt werden.
An der Peripherie der objektiven Hermeneutik - Sozialwissenschaftliche Beitr��ge f��r die Kriminalwissenschaften
Laufzeit: 01.10.2022 bis 01.10.2022
Die folgenden Kapitel gehen aus einer Forschungsarbeit zur ���Bedeutung der Methodologie der objektiven Hermeneutik f��r das kriminalistische Denken��� hervor. Der Forschungsfokus wurde hierbei auf die Analyse kriminalistischer Protokolle wie Berichte ��ber eine Tatortbefundaufnahme sowie Vernehmungsprotokolle gerichtet. Aus dieser Arbeit wurden nunmehr die hier vorliegenden f��nf Kapitel entnommen, da sie sich im Ergebnis thematisch eher an der Peripherie der Forschungsfragestellungen bewegten, dennoch aber den Erkenntnisprozess innerhalb des Forschungsprojektes wesentlich beeinflusst haben.
Im Abschnitt zur Psychoanalyse (Kap. 2) werden die zahlreichen Verbindungen zwischen der objektiven Hermeneutik und der FREUD���schen Psychoanalyse in einen Bedeutungszusammenhang mit der Kriminalistik gestellt. Nach einer differenzierten Auseinandersetzung mit beiden Wissenschaftszweigen (Kap. 2.1) soll dabei gekl��rt werden, welche Perspektiven f��r den kriminalistischen Ermittlungsprozess und das kriminalistische Denken daf��r in Anschlag gebracht werden k��nnen (Kap. 2.2-2.8). Abschlie��end wird auch die kriminalistische Bedeutung von Detektivgeschichten einschlie��lich ihrer Bez��ge zum Unbewussten in den Blick genommen (Kap. 2.9).
Der daran anschlie��ende Abschnitt (Kap. 3) behandelt das Thema polizeilicher Befragungen und Vernehmungen. Es werden zahlreiche verzerrende Faktoren f��r derartige Situationen betrachtet, die letztlich zu der Erkenntnis f��hren, Vernehmungen m��glichst umf��nglich zu dokumentieren, um sie im Anschluss einer handlungsentlasteten objektiv-hermeneutischen Sequenzanalyse zug��nglich zu machen. Die authentischen Protokolle werden den oft fehlerhaften subjektiven Einsch��tzungen im Hier und Jetzt einer Gespr��chssituation (z.B. durch verk��rzende behavioristische Modelle) vorgezogen.
Im folgenden Abschnitt (Kap. 4) wird die OEVERMANN���sche Kritik an der ���Perseveranz��� und die darin enthaltene Subsumtionslogik erneut aufgegriffen und auf die ���Sozialistische Kriminalistik��� zur Zeit der DDR-Diktatur ��bertragen. Bei diesem Vergleich ist auff��llig, dass insbesondere durch Kategorienfehler wie geforderte ���Parteilichkeit���, behauptete ���Objektivit��t��� und angewandte ���Versionsbildung��� das ideologisch Verd��chtige und eine fehlende Sachhaltigkeit besonders deutlich sichtbar werden, insbesondere wenn vergleichend auf die Strukturiertheit der Prozesse damaliger und heutiger Ermittlungspraxis geschaut wird. Als Fazit ist festzustellen, dass in beiden Epochen ��berwiegend subsumtionslogisch gedacht und gehandelt wurde/wird, dies jedoch deutlicher in der Zeit der DDR-Diktatur zu finden ist.
Der vorletzte Abschnitt (Kap.5) befasst sich mit einigen f��r die Kriminalistik potenziell relevanten Arbeiten Erving GOFFMANs und soll kl��ren, ob nicht insbesondere mit der Rahmen-Analyse (Kap.5.1) eine Erweiterung des objektiv-hermeneutischen Ansatzes auf Situationen und organisationale Strukturen m��glich w��re, um durch zus��tzliche Beobachtungen im Hier und Jetzt einen verbesserten Zugang zur Mesoebene der Polizei zu bekommen.
Der letzte Abschnitt (Kap.6) befasst sich mit der Frage, ob es neben einer nachweisbaren Dominanz der Regelanwendung im Polizeidienst ��berhaupt Raum f��r rekonstruktives Fallverstehen, z.B. im Rahmen eines freien kriminalistischen Denkens, geben kann. Die Polizei erscheint dabei in G��nze zwar eher als Beruf und nicht als Profession, jedoch k��nnten bestimmte T��tigkeitfelder ggf. eine anschlie��ende professionalisierte Praxis vorbereiten.
BEBEFA - Psychische Belastungen und Beanspruchungen zweier Familiengenerationen durch aktuelle bzw. drohende Pflegebed��rftigkeit in peripheren l��ndlichen R��umen
Laufzeit: 01.10.2019 bis 30.09.2022
Landwirtschaftliche Betriebe sind durch die zwangsl��ufige Verbindung zum Boden als Arbeits- und Lebensgrundlage an Orte bzw. Regionen gebunden. Umstrukturierungsherausforderungen in Rechtsformen sowie schwankende Infrastrukturen in peripheren l��ndlichen R��umen Sachsen-Anhalts f��hren dazu, dass Familien der Agrarwirtschaft von einer mangelhaften Daseinsvorsorge betroffen sind. Zun��chst soll anhand von empirischem Material die Frage beantwortet werden, welche Auswirkungen desolate Versorgungsstrukturen hinsichtlich psychischer Belastungen und Beanspruchung der Bewohner in der Peripherie haben. Im Fokus des zweiten Teilprojekts steht die Entwicklung und Durchf��hrung einer Qualifizierungsma��nahme, um Lehrkr��fte als Multiplikatoren f��r die Herausforderungen, wie sie entlegene l��ndliche R��ume mit sich bringen, zu gewinnen. Lehrkr��fte sollen damit besser als bisher die angehenden Gesundheits- und Pflegefachkr��fte auf eine "Arbeit vor Ort" mit Laienpflegekr��ften vorbereiten.
Die inklusiv gepr��gte Unternehmenskultur als Grundlage f��r ausgewogene und nachhaltige Personalentscheidungen
Laufzeit: 01.01.2019 bis 30.09.2022
Lehr-Forschungsprojekt in Kooperation mit Prof. Dr. Katrin Kanzenbach und Prof. Dr. Uwe Sewerin (Hochschule mit der Hochschule der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung) und dem Institut f��r Arbeit und Gesundheit der DGUV.
Stereotypische Vorstellungen und Vorurteile zu Geschlechterrollen, zu schwerbehinderten Arbeitnehmer/innen, zur Generationenzugeh��rigkeit, zu unterschiedlichen Lebensstilen, zu neuen und flexiblen Arbeitszeitmodellen, zum neuem Rollenverst��ndnis als Elternteil, usw. k��nnen Einfluss auf die Personalauswahl, die Leistungsbeurteilung, das Aufstiegsverfahren und weitere Personalentwicklungsma��nahmen in Unternehmen und Organisationen haben. Das gemeinsame Lehr-Forschungsprojekt zielt darauf ab zu untersuchen, ob eine inklusiv gestaltete Unternehmens- und Organisationskultur dazu beitragen kann, Benachteiligungen und soziale Ungleichheit bspw. bei Personalentwicklungsma��nahmen abzubauen und die Anerkennung besonderer Bed��rfnisse von Mitarbeiter/innen in speziellen Lebenslagen zu f��rdern. Dazu sollen unterschiedliche Mitarbeiter/innengruppen identifiziert sowie ihre Bed��rfnisse analysiert werden. Unterschiede und Gemeinsamkeiten sollen in diesem Kontext aufgezeigt und M��glichkeiten zur F��rderung von Akzeptanz innerhalb der Organisation ��ber eine inklusiv gepr��gte Unternehmenskultur dargestellt werden. Dabei sollen die Variablen, die zu einer inklusiv gepr��gten Unternehmenskultur beitragen erkannt und in einem Modell zusammengefasst werden. Im Anschluss erfolgt die Evaluation, ob das entwickelte Modell dazu beitragen kann, wichtige Personalentscheidungen in Unternehmen und Organisationen reflektierter sowie ausgewogener und damit nachhaltiger zu gestalten.
F��hrungskr��ftetraining hybrid - Entwicklung, Erprobung und Evaluation eines fachschul��bergreifenden, hybriden F��hrungskr��ftetrainings in kleinen und mittleren Handwerksunternehmen
Laufzeit: 01.11.2021 bis 31.07.2022
An der Professur f��r Berufsp��dagogik der Otto-von-Guericke-Universit��t Magdeburg wird ein Projekt zur Entwicklung, Erprobung und Evaluation eines fachschul��bergreifenden, hybriden F��hrungskr��ftetrainings durchgef��hrt. Die Hamburger Fachschulen f��r Holztechnik und Farbtechnik sowie die Fachschule f��r Gewandmeister sind die drei Projektpartner der Universit��t Magdeburg. Das Projekt ist in der Gestaltungsforschung als design-based-research verortet und ber��cksichtigt den holistischen DBR-Ansatz (vgl. REINMANN 2021)
Digitale Lehr-Lernkonzepte im Hochschulkooperationsverbund - F��rderung von sozialer Studienintegration und digitaler Lehr-Lernkompetenz (DigiCom��)
Laufzeit: 01.09.2020 bis 31.03.2022
Die ��bergeordnete Zielstellung der Projektinitiative DigiCom�� liegt in der didaktisch-methodischen Weiterentwicklung des Lehrangebots im Bereich der Lehrerbildung an berufsbildenden Schulen der OvGU, hier insbesondere jenes im Rahmen der bestehenden Hochschulkooperationen mit den Hochschulen Merseburg und Harz. Dabei fokussiert DigiCom�� zum einen durch die Entwicklung und Implementierung eines Blended-Learning-Ansatzes auf eine didaktisch differenziertere, st��rker unterst��tzende und insbesondere sozial-integrierende Angebotsstruktur. Sie soll den Studierenden der drei Hochschulen Merseburg, Harz und der OvGU Magdeburg gemeinschaftliche kooperative Lernerfahrungen im Bachelorstudium erm��glichen und damit die sp��teren ��berg��nge in den Master of Education an der OvGU Magdeburg unterst��tzen. Zum anderen f��rdert DigiCom�� explizit die digitalen Lehr-Lernkompetenzen der Studierenden des Master of Education f��r berufsbildende Schulen und deren F��higkeiten zur mediendidaktischen Aufbereitung von Lehrinhalten. Hierbei werden die Masterstudierenden unmittelbar in die Entwicklung und kreative Gestaltung einzelner digitalgest��tzter Lehr-Lernsequenzen f��r das genannte Lehrangebot im Rahmen der Hochschulkooperationen eingebunden. Adressiert wird hiermit ein Bereich professioneller Handlungskompetenz von Lehrkr��ften, dessen Relevanz durch die zunehmende Digitalisierung der Arbeits- und Lebenswelt von zentraler Bedeutung ist und insbesondere im Kontext der aktuellen Corona-Pandemie nochmals deutlich in das Bewusstsein gerufen wird. Das Projekt und die entsprechend eingebundenen Interventionsma��nahmen wird durch ein formatives Evaluationskonzept begleitet.
Die Entwicklung der ��konomischen Bildung als Schulfach im Lichte der Schulb��cher
Laufzeit: 01.04.2019 bis 31.03.2022
Ziel ist die Beschreibung und Erkl��rung der Entwicklung der ��konomischen Bildung als Schulfach sollen in dieser Arbeit amtliche Schulbuchverzeichnisse und Schulb��cher analysiert werden.
��ber diese "physisch greifbaren Bildungsprodukte" (TEMMING 2014, S. 26) wird die Bildungsidee der ��konomischen Bildung konkretisiert (vgl. ebd.). Aus makrodidaktischer Perspektive bietet sich dieser Zugang an, da sich Schulbuchautor*innen an curricularen Vorgaben orientieren m��ssen und Schulb��cher in der Regel ein amtliches Zulassungsverfahren durchlaufen (vgl. HOPF 2006, S. 358). Zudem k��nnen aus Schulb��chern Erkenntnisse auf mikrodidaktischer Ebene gewonnen werden. Denn h��ufig wird der Unterricht von fachfremden Lehrer*innen erteilt, die sich bei der Unterrichtsgestaltung stark an Schulb��chern orientieren (vgl. KRAFFT 1990, S. 69 f.). Daraus folgert HOPF, dass die "Analyse von ��konomie-Schulb��chern [���] - wie in kaum einem anderen Fach - Auskunft dar��ber [gibt], welche Inhalte im Unterricht tats��chlich vermittelt werden" (HOPF 2006, S. 358). Zu einer ��hnlichen Einsch��tzung kommt auch K��STNER: "Zu ber��cksichtigen ist allerdings, da�� Lehrpl��ne nur bedingt geeignet sind, den Ist-Zustand der wirtschaftlichen Bildung an den Schulen zu ermitteln. F��r den Unterricht haben die ministeriellen Vorgaben oftmals nur eine geringe Bedeutung. Ma��gebend f��r den Unterricht sind oftmals ganz andere Gesichtspunkte, beispielsweise das verwendete Lehrbuch, Pr��ferenzen der Lehrer oder das tats��chlich vorhandene Zeitbudget." (K��STNER 1998, S. 13)
AgilKom: Experimentierr��ume in der agilen Verwaltung
Laufzeit: 01.11.2018 bis 31.01.2022
Die Digitalisierung erfordert von ��ffentlichen Verwaltungen eine beschleunigte Implementierung technologischer Innovationen. Die Nutzung neuer Technologien f��hrt wiederum zu neuen F��hrungs-, Kommunikations- und Kooperationsstrukturen. Gleichzeitig w��chst die Notwendigkeit agilen und flexiblen Handelns aufgrund weitgehender und durchgreifender Anforderungen. wie sie Klima- und Umweltereignisse, Mobilit��t und Migration, regionale Strukturprobleme u.a. stellen. Um diese Transformation erfolgreich zu bew��ltigen, sind technische und soziale Innovationen gleichzeitig und aufeinander abgestimmt zu gestalten. Das skizzierte Projekt schl��gt hierzu die Einrichtung, die methodische Gestaltung, die konkrete Erprobung und die forschende Begleitung von Experimentierr��umen in der ��ffentlichen Verwaltung vor.
In den Experimentierr��umen werden theoretisch untersetzte und empirisch erprobte Methoden des Ver��nderungsmanagements aus anderen Kontexten, wie z. B. das Design-Thinking, Strategie- und Szenariomethoden oder die Konstruktive Kontoverse f��r die ��ffentliche, kommunale Verwaltung adaptiert und erprobt. Dabei werden Methoden der agilen Organisation besonders ber��cksichtigt
Das Projekt zielt also erstens darauf ab, Innovationsimpulse bei den beteiligten kommunalen Partnern und Partnerinnen aufzunehmen und / oder anzusto��en und zun��chst einmal in Experimentierr��umen umzusetzen. Zweitens wird das Ziel verfolgt, das dabei erworbene Wissen zu praxisorientierten L��sungsans��tzen in die kommunale Welt zu transferieren sowie in den wissenschaftlichen Diskurs einzubringen.
Eltern als Lernbegleiter*innen - Fernunterricht in Zeiten von Schulschlie��ungen (ELAL)
Laufzeit: 15.03.2020 bis 31.12.2021
In diesem Projekt wurde die die tempor��re und unfreiwillige Situation des Fernunterrichts hinsichtlich seiner Ausgestaltung und des Erlebens der Eltern beleuchtet. Auf Grundlage einer bundeweiten Online-Befragung in Deutschland mit 3.995 M��ttern und V��tern von Grundschulkindern wurde erforscht, wie der Fernunterricht von den Lehrkr��ften initiiert und von den Eltern ausgestaltet wurde. Zudem wurden Erkenntnisse ��ber das individuelle Beanspruchungserleben, das Angstempfinden und Erleben von Enthusiasmus der Eltern in Zusammenhang mit der Schulunterst��tzung, der Arbeitssituation der Eltern sowie individuellen Merkmale gewonnen. Unterschiede des emotionalen Erlebens wurden in Bezug auf das berufliche didaktische Wissen aufgezeigt, wobei insbesondere die Lehrkr��fte unter den Eltern im Fokus standen. Schlie��lich wurden die Erfahrungen von Eltern w��hrend der Schulschlie��ungen sowie die Aussagen zur Gestaltung von Schule und Unterricht nach der Wieder��ffnung von Schulen inhaltsanalytisch ausgewertet.
Schulische und unterrichtliche Determinanten von Schulerfolg und Schulabbruch an Sekundar- und Gemeinschaftsschulen in Sachsen-Anhalt (SEASA)
Laufzeit: 01.06.2020 bis 14.11.2021
Das Projekt SEASA soll Erkenntnisse ��ber die Ursachen der hohen Anzahl von Sekundar- und Gemeinschaftssch��ler*innen ohne Hauptschulabschluss in Sachsen-Anhalt gewinnen und sich auf schulische und unterrichtliche Merkmale sowie auf die Pr��vention und den Umgang mit Schulabsentismus beziehen. Ziel es, Handlungsempfehlungen f��r Lehrkr��fte, Schulen und Schulleitungen sowie bildungspolitische Einrichtungen abzuleiten, die speziell Lehrkr��fte und Schulleitungen bzw. Schulen adressieren. Die Studie wird als eine Mixed-Methods-Studie angelegt. Dazu soll in einer 1. Phase eine quantitative Erhebung mittels Online-Befragungen an allen ��ffentlichen Sekundar- und Gemeinschaftsschulen in Sachsen-Anhalt erfolgen. In einer 2. Phase sollen auf Grundlage der Ergebnisse der ersten Phase und in Bezug auf relevante Strukturmerkmale erfolgreiche und weniger erfolgreiche Schulen ausgew��hlt werden und an diesen problemzentrierte Interviews mit Vertreter*innen der Schulleitungen durchgef��hrt sowie Dokumentenanalysen von Schulprogrammen, Schulhomepages usw. vorgenommen werden.
Handlungsleitende Kognitionen als Bestandteil von Lehrprofessionalit��t
Laufzeit: 01.05.2016 bis 31.10.2021
Das Promotionsvorhaben befasst sich mit Denkstilen (nach Zhang & Sternberg 2005) von Lehrpersonen und Ausbilder*innen als Teil der p��dagogischen Professionalit��t und untersucht deren m��glichen Einfluss auf den Lehransatz und die Grundorientierung.
���Digitale Lehr-Lernkonzepte im Hochschulkooperationsverbund ��� F��rderung von sozialer Studienintegration und digitaler Lehr-Lernkompetenz (DigiCom��)���
Laufzeit: 01.10.2020 bis 30.09.2021
Die ��bergeordnete Zielstellung der Projektinitiative DigiCom�� liegt in der didaktisch-methodischen Weiterentwicklung des Lehrangebots im Bereich der Lehrerbildung an berufsbildenden Schulen der OvGU, hier insbesondere jenes im Rahmen der bestehenden Hochschulkooperationen mit den Hochschulen Merseburg und Harz. Dabei fokussiert DigiCom�� zum einen durch die Entwicklung und Implementierung eines Blended-Learning-Ansatzes auf eine didaktisch differenziertere, st��rker unterst��tzende und insbesondere sozial-integrierende Angebotsstruktur. Sie soll den Studierenden der drei Hochschulen Merseburg, Harz und der OvGU Magdeburg gemeinschaftliche kooperative Lernerfahrungen im Bachelorstudium erm��glichen und damit die sp��teren ��berg��nge in den Master of Education an der OvGU Magdeburg unterst��tzen. Zum anderen f��rdert DigiCom�� explizit die digitalen Lehr-Lernkompetenzen der Studierenden des Master of Education f��r berufsbildende Schulen und deren F��higkeiten zur mediendidaktischen Aufbereitung von Lehrinhalten. Hierbei werden die Masterstudierenden unmittelbar in die Entwicklung und kreative Gestaltung einzelner digitalgest��tzter Lehr-Lernsequenzen f��r das genannte Lehrangebot im Rahmen der Hochschulkooperationen eingebunden. Adressiert wird hiermit ein Bereich professioneller Handlungskompetenz von Lehrkr��ften, dessen Relevanz durch die zunehmende Digitalisierung der Arbeits- und Lebenswelt von zentraler Bedeutung ist und insbesondere im Kontext der aktuellen Corona-Pandemie nochmals deutlich in das Bewusstsein gerufen wird. Das Projekt und die entsprechend eingebundenen Interventionsma��nahmen wird durch ein formatives Evaluationskonzept begleitet.
Digital Medical Care (DiMediCa) - Digitalisierungsprozesse in der Aus- und Weiterbildung im Gesundheits- und Pflegewesen
Laufzeit: 01.10.2018 bis 30.09.2021
Das Forschungsvorhaben DiMediCa untersucht Gelingensbedingungen f��r die Implementierung und Nutzung digitaler Anwendungen in Aus- und Weiterbildungsinstitutionen des Gesundheits- und Pflegebereichs. Die hierbei im Fokus stehenden Forschungsfragen kl��ren den Bedarf an digitalen Kompetenzen seitens des Ausbildungspersonals sowie der Auszubildenden, ermitteln Gestaltungskriterien von Lehr-Lern-Umgebungen und eruieren das Digitalisierungspotenzial der Pflegebranche. Folglich werden innerhalb des Verbundprojektes, bestehend aus Otto-von-Guericke-Universit��t Magdeburg (OvGU) (Professur f��r Technische Bildung und ihre Didaktik, Professur Fachdidaktik Gesundheits- und Pflegewissenschaften) und der Hochschule Magdeburg-Stendal (HS MD-SDL) (Professur f��r Wirtschaftsinformatik), im Rahmen von Mehrebenenuntersuchungen Anforderungen an digitale Kompetenzen und Lehr-Lern-Umgebungen identifiziert, um daraus Strategien und Handlungsempfehlungen f��r die Nutzung digitaler Anwendungen in der Gesundheits- und Pflegebranche abzuleiten.
Hierf��r untergliedert sich das Verbundvorhaben in drei Teilprojekte (TP), die jeweils durch einen Verbundpartner bearbeitet werden.
TP A (Professur Technische Bildung und ihre Didaktik, OvGU) untersucht aus struktureller und kultureller Perspektive, wie die Implementierung digitaler Anwendungen in Aus- und Weiterbildungsinstitutionen im Gesundheits- und Pflegebereich forciert werden kann.
TP B (Professur Fachdidaktik Gesundheits- und Pflegewissenschaften, OvGU) widmet sich aus soziologischer Perspektive der Kernfrage, welche Gestaltungskriterien Lehr-Lern-Umgebungen aufweisen m��ssen.
Indessen fokussiert das TP C (Professur f��r Wirtschaftsinformatik, HS MD-SDL) die gendersensible Perspektive, in der Medienkompetenzen in der Lehre und Praxis der Auszubildenden eruiert sowie Strategien zur F��rderung von Medienkompetenzen identifiziert werden.
Alle drei Teilprojekte sind ��ber Transferworkshops, Konferenzen sowie gemeinsame Publikationen miteinander verzahnt. Komplettiert wird das Vorhaben durch eine Abschlusstagung sowie durch einen Sammelband, in dem nicht nur der Projektverlauf dargestellt, sondern die Verkn��pfung aller beteiligten Akteure sowie die empirischen Ergebnisse expliziert werden. Des Weiteren werden aus den substantiellen Ergebnissen aller Teilprojekte gemeinsame Handlungsempfehlungen f��r die Praxis abgeleitet und dieser zur Verf��gung gestellt.
Digital Medical Care (DiMediCa) - Digitalisierungsprozesse in der Aus- und Weiterbildung im Gesundheits- und Pflegewesen
Laufzeit: 01.10.2018 bis 30.09.2021
Aufgrund der vielschichtigen Herausforderungen zeigt sich die Notwendigkeit, vor der Entwicklung und Einf��hrung neuer digitaler Systeme, die Gelingensbedingungen solcher Systemeinf��hrungen im Gesundheits- und Pflegebereich bereits in der beruflichen Ausbildung in einer Mehrebenenuntersuchung zu betrachten und die daraus gewonnenen Erkenntnisse, in Form von Gestaltungsrichtlinien, in eine Theorie m��nden zu lassen, welche die soziologische, kulturelle und strukturelle Perspektive ber��cksichtigt. Das Ziel des Projektvorhabens "DiMediCa" sind empirische Untersuchungen zu Gelingensbedingungen f��r die Implementierung und Nutzung von digitalen Anwendungen in Bildungseinrichtungen im Gesundheits- und Pflegebereich zur F��rderung digitaler Kompetenzen unter expliziter Einbeziehung einer gender-orientierten Perspektive.
transPORT - Konzeption, Implementierung und Erprobung einer beruflichen Erstausbildung zur Fachkraft f��r Hafenbetrieb und Transport, VR China
Laufzeit: 01.09.2017 bis 31.08.2021
F��r Handelsnationen wie die VR China ist eine leistungsstarke, wettbewerbsf��hige maritime Wirtschaft von hoher gesamtwirtschaftlicher Bedeutung. Dies korrespondiert mit einem Bedarf an qualifizierten Facharbeitern, welche die vielf��ltigen Anforderungen und Leistungsbereiche im Hafen verstehen, bedienen und erf��llen k��nnen. Die allgemeinen Entwicklungstendenzen in der Hafenwirtschaft er��ffnen die Notwendigkeit eines hafenspezifischen Ausbildungsberufes unter Ber��cksichtigung der spezifischen chinesischen Rahmenbedingungen. Das Gesamtziel des Vorhabens besteht in der Entwicklung einer dreij��hrigen beruflichen Erstausbildung zur Fachkraft f��r Hafenbetrieb und Transport (FHT) in der VR China, welche - im Anschluss an die Konzeption - an einem College der h��heren Berufsbildung regional implementiert, erprobt und evaluiert wird. Die Innovation des Vorhabens resultiert aus der Ber��cksichtigung des Fachkr��fte- und Kompetenzbedarfs entlang der gesamten Wertsch��pfungskette des Hafenbetriebs sowie der Konzeption der ganzheitlichen praxis- und arbeitsprozessorientierten Ausbildung. Die Verbundpartner verbindet das Ziel, Zug��nge zum Bildungsmarkt der VR China zu erschlie��en, Partnerschaften zu etablieren und Bildungsprodukte nachhaltig zu implementieren. In Kooperation mit den chinesischen Umsetzungspartnern soll ein "Kompetenzzentrum Hafenwirtschaft" aufgebaut werden, das die kontinuierliche Fortf��hrung der Aus- und Weiterbildungsaktivit��ten der Verbundpartner in der VR China sicherstellt.
Branche: Verkehr und Lagerei, (Hafen-)Logistik
Zielgruppe: Auszubildende, schulische und betriebliche Lehrkr��fte
Weiterentwicklung von ��bergang und Integration staatlich gepr��fter Techniker/-innen in ingenieurp��dagogische Ausbildungsprogramme zum Lehramt an berufsbildenden Schulen
Laufzeit: 01.01.2017 bis 31.07.2021
��berg��nge zwischen beruflichem und akademischem Bildungssystem sind seit langem m��glich, durch Bundesl��nder und Hochschulen allerdings kaum ausgebaut und nicht nachhaltig gef��rdert. Dabei k��nnten staatlich gepr��fte Techniker/-innen - vor dem Hintergrund umfangreicher betrieblicher Berufserfahrungen und bereits entwickelter p��dagogischer Kompetenzen - zuk��nftig eine f��r ingenieurp��dagogische Handlungsfelder bedeutsame Zielgruppe bilden. Formalisierte Anrechnungsverfahren, Verk��rzung der Studiendauer und zielgruppenad��quate Unterst��tzungsinstrumente sind jedoch von gro��er Bedeutung, wenn staatlich gepr��fte Techniker/-innen f��r ein Studium gewonnen werden sollen.
Zielsetzung:
- Akquisition staatlich gepr��fter Techniker/-innen f��r Lehramtsstudium,
- Entwicklung und Umsetzung eines kombinierten Anrechnungsverfahrens f��r diese Zielegruppe;
- Begleitung und Unterst��tzung beruflich qualifizierter Studierender vor und w��hrend des Studiums,
- Entwicklung neuer curricularer Strukturen (Lehrpl��ne, Studienordnungen) f��r eine effektive Verzahnung beruflicher und hochschulischer Bildungsangebote,
- Beobachtung beruflich qualifizierter Studierender in Ihrer Entwicklung, Dokumentation von Studienverl��ufen und -ergebnissen, Evaluation des Gesamtprogramms.
GeKaVoC - Transfer von Dualen Ausbildungsprogrammen in Logistik, Mechatronik und nachhaltiger Energieversorgung nach Kasachstan
Laufzeit: 01.08.2017 bis 30.06.2021
Das Projekt "GeKaVoC - Transfer von Dualen Ausbildungsprogrammen in Logistik, Mechatronik und nachhaltiger Energieversorgung nach Kasachstan" fokussiert die Einrichtung eines ��berbetrieblichen Bildungszentrums nach deutschem Vorbild in Kasachstan. So sollen in den benannten Arbeitsfeldern die ��konomischen und berufsbildungstechnischen Herausforderungen angegangen werden und durch den Transfer deutscher Berufsbildungsangebote nach Kasachstan ein Beitrag f��r die Entwicklung in diesen Bereichen geleistet werden und die Ansiedlung von deutschen Unternehmen dort vor Ort erleichtern.
Das Teilvorhaben konzentriert sich zum einen auf die wissenschaftliche Unterst��tzung und Evaluation des Projektprozesses, zum anderen unterst��tzt es das Gesamtvorhaben durch die Entwicklung geeigneter auf die Kasachische Bedingungen zugeschnittene Curricula f��r die Aus- und Weiterbildung von Lehr- und Fachkr��ften. Damit soll der Aufbau des Bildungszentrums durch die Ausbildung der Lehrkr��fte und der Entwicklung von Lehrangeboten forciert werden. Hierzu setzt die Otto-von-Guericke-Universit��t Magdeburg auch auf die Zusammenarbeit mit Hochschulen und Unternehmen aus Kasachstan.
Nachhaltigkeit in den Lebensmittelberufen (NachLeben) - Situierte Lehr-Lernarrangements zur F��rderung der Bewertungs- Gestaltungs- und Systemkompetenz in der betrieblichen Ausbildung
Laufzeit: 01.05.2018 bis 30.06.2021
Die Zielstellung des Projektvorhabens "NachLeben" ist die Entwicklung, betriebliche Erprobung, Evaluation und Verbreitung von lernort��bergreifenden didaktischen Lehr-Lernarrangements f��r die Ausbildungsberufe der Lebensmittelindustrie und dem Lebensmittelhandwerk. Es werden die einzelnen Dimensionen der Nachhaltigkeit (��kologische, soziale, ��konomische) nicht isoliert voneinander, sondern ganzheitlich innerhalb der nachhaltigkeitsorientierten situierten Lehr- und Lernarrangements betrachtet und implementiert. Das Verbundvorhaben "NachLeben" teilt sich dementsprechend nach folgenden Zielgruppen auf:
- Nachhaltigkeitsorientierte situierte Lehr- und Lernarrangements f��r Auszubildende in den Lebensmittelberufen
- Nachhaltigkeitsorientiertes situiertes Lehr- und Lernarrangements f��r Ausbilder/innen der Lebensmittelberufe (Berufliches Weiterbildungsangebot)
Die Erprobungsberufe des Projektvorhabens umfassen die dualen Ausbildungsberufe S����warentechnolog*in, Fachkraft Lebensmitteltechnik, Brenner*in, Destillateur*in und Weintechnolog*in.
Die Darstellung von k��nstlichem Leben in Computerspielen
Laufzeit: 01.04.2013 bis 10.05.2021
Ob Frankensteins Monster, Fausts Homunkulus oder der Terminator: die Frage, wie die Begegnung zwischen Mensch und k��nstlichen Lebensformen verlaufen k��nnte, ist in fiktionalen Werken schon h��ufig gestellt und medial unterschiedlich beantwortet worden. Auch in Computerspielen, die als interaktive, fiktionale Werke bzw. Welten charakterisiert werden k��nnen, wird diese Frage aufgegriffen. Durch die M��glichkeit der Interaktion und der damit verbundenen Notwendigkeit Entscheidungen (insb. in Dilemma-Situationen) treffen zu m��ssen, erh��lt die Frage nach dem Menschen in dieser medialen Form eine besondere p��dagogische Qualit��t.
Das Dissertationsprojekt konzentriert sich auf die bildungstheoretische Frage, wie k��nstlich geschaffene Lebensformen in Computerspielen thematisiert werden und was die relevanten Kategorien, Eigenschaften und die damit verbundenen Ph��nomene dieser Darstellungen sind. Der konkrete Forschungsgegenstand bildet die "Mass Effect"-Trilogie, die sich durch vielf��ltige Thematisierungen und Interaktionsm��glichkeiten mit k��nstlichen Lebensformen auszeichnet. Mit dem Vorhaben ist gleichzeitig auch die methodologische Frage verbunden, wie man Computerspiele bildungstheoretisch und vergleichend analysieren kann. Mittels der Kombination und Weiterentwicklung der Grounded Theory nach Strauss und Corbin und der strukturalen Computerspielanalyse soll ein Analyseframework entstehen, das einerseits die Medialit��t der Mass-Effect-Reihe einbezieht und andererseits die darin vorkommenden Darstellungen k��nstlicher Lebens analytisch vergleichbar macht, um die zentralen Ph��nomene herauszuarbeiten.
Nachhaltigkeit in den Lebensmittelberufen. Situierte Lehr-Lern-Arrangements zur F��rderung der Bewertungs-, Gestaltungs- und Systemkompetenz in der betrieblichen Ausbildung. (NachLeben)
Laufzeit: 01.05.2018 bis 30.04.2021
Die Zielstellung des Projektvorhabens "NachLeben - Nachhaltigkeit in den Lebensmittelberufen. Situierte Lehr-Lernarrangements zur F��rderung der Bewertungs-, Gestaltungs- und Systemkompetenz in der betrieblichen Ausbildung" ist die Entwicklung, betriebliche Erprobung, Evaluation und Verbreitung von lernort��bergreifenden didaktischen Lehr-Lern-Arrangements zur beruflichen Ausbildung f��r nachhaltige Entwicklung f��r die Ausbildungsberufe in der Lebensmittelindustrie und im Lebensmittelhandwerk, wobei die einzelnen Dimensionen der Nachhaltigkeit (��kologisch, sozial, ��konomisch) nicht isoliert voneinander, sondern ganzheitlich innerhalb der zu entstehenden nachhaltigkeitsorientierten situierten Lehr-Lern-Arrangements betrachtet und implementiert werden. Die didaktisch-methodischen Leitgedanken innerhalb des Vorhabens umfassen die Ans��tze zur Handlungsorientierung, zum situierten Lernen sowie zur Entwicklung einer nachhaltigkeitsorientierten beruflichen Handlungskompetenz in der beruflichen Ausbildung. Im Mittelpunkt steht die F��rderung der Bewertungs-, Gestaltungs- und Systemkompetenz innerhalb der beruflichen Handlungskompetenz.
Zentraler Leitgedanke der "NachLeben"-Lehr-Lern-Arrangements ist, dass sich die Nachhaltigkeitsdimensionen in konkreten beruflichen Handlungsfeldern und -situationen manifestieren. Hierbei spielen auch Aspekte des Gesundheits-, Arbeits- und Unfallschutzes eine wichtige Rolle.
Die Erprobungsberufe des Projektvorhabens erstrecken sich auf die dualen Berufsausbildungen S����warentechnologe/in (Bodeta, Halloren, ZDS), Fachkraft Lebensmitteltechnik (Henglein, Kathi, Landb��cker, Keunecke, Nordbrand, Rotk��ppchen, Wikana, ZDS), Brenner/in, Destillateur/in und Weintechnologe/in (Nordbrand, Rotk��ppchen, ZDS).
Optimierung und Bildung im Kontext wissenschaftlicher Weiterbildung
Laufzeit: 01.04.2019 bis 01.04.2021
Folgt man der Idee ���Lernen, um sich zu bilden���, so stellt wissenschaftliche Weiterbildung eine logische Konsequenz der ��ffnung von Hochschulen dar. Dies zeigt sich in Debatten um nicht-traditionell Studierende und deren Einbindung in hochschulische Bildung. Neben Lehre und Bildung kommt der Wissenschaft damit eine dritte Kernaufgabe zu: Die Vermittlung wissenschaftlichen Wissens an Personen aus der beruflichen Praxis. Dabei wurden bisher organisationale Themen behandelt, beispielsweise im Kontext der ���offenen Hochschule���. Die Seite der Teilnehmenden blieb weitgehend unbeachtet. Eine Adressatengruppe wird in der ��ffentlichen Debatte immer wieder unter ��berschriften wie ���mutige Berufswechsel��� genannt: Personen, die in der Lebensmitte die Berufsgruppe wechseln, beispielsweise von der Juristin zur K��chin. Aus einer biografietheoretischen Perspektive soll daher das Verh��ltnis von Optimierung und Bildung im Kontext der Beteiligung an wissenschaftlicher Weiterbildung betrachtet werden. Zentral ist dabei die Frage, inwiefern Teilnehmende bei einem Berufs��bergang Optimierungsanforderungen an wissenschaftliche Weiterbildung stellen oder andere Anspr��che, wie beispielsweise Erkenntnisinteressen im Vordergrund stehen. In der Studie wird dieser Frage anhand von qualitativ-empirischen Ergebnissen nachgegangen.
Berufseinm��ndung und Berufssituation von Absolvent*innen des B.A.- und des M.A.-Studiengangs Medienbildung
Laufzeit: 01.10.2019 bis 31.03.2021
Zum WS 2004/05 wurden an der Otto-von-Guericke-Universit��t die ersten Studierenden in den seinerzeit neu eingerichteten Bachelor-Studiengang Medienbildung immatrikuliert. Drei Jahre sp��ter startete das gleichnamige Master-Programm. Im September 2014, zehn Jahre nach der Einf��hrung des Programms (und sieben Jahren nachdem die ersten Absolvent*innen die Uni verlassen hatten), wurde eine breit angelegte Online-Befragung zu ihrer Berufseinm��ndung und Berufssituation (Verbleibstudie) durchgef��hrt. Basis war seinerzeit eine Grundgesamtheit von 227 Absolventen/innen (Stand 30.6.2014). Der Forschungsbericht ist verf��gbar unter der DOI: http://dx.doi.org/10.25673/4211.
Dieses neue Vorhaben diente einer aktualisierten (und erweiterten) Bestandsaufnahme der beruflichen Situation der Absolvent*innen des BA- und des MA-Studiengangs Medienbildung gut f��nf Jahre sp��ter. Die Grundgesamtheit war auf 435 Personen angewachsen (Stand 30.9.2019). F��r die Befragung wurde ein standardisierter Online-Fragebogen entwickelt, der auf dem f��r die Absolventenstudie 2014 verwendeten basiert, aber einige zus��tzliche und ver��nderte Fragen enthielt. Die Befragung wurde im Zeitraum vom 5.1.2020 bis zum 12.2.2020 (wiederum) ��ber SoSciSurvey.de realisiert. Der Fragebogen ber��cksichtigte folgende Bereiche bzw. Aspekte:
1. Absolvierte/r Studiengang/Studieng��nge
2. Situation vor dem Studium
3. Studienverlauf Bachelor Medienbildung (sofern zutreffend)
4. Studienverlauf Master Medienbildung (sofern zutreffend)
5. Situation nach Studienabschluss, ��bergang in den Beruf (sofern nicht mehr Student/in)
6. Aktuelle Berufssituation (sofern berufst��tig)
7. R��ckblick auf das Studium in Magdeburg
8. Soziodemographische Angaben
Die Datenauswertung ist inzwischen abgeschlossen. Eine zusammenfassende Darstellung der wesentlichen Ergebnisse (Forschungsbericht) liegt vor und wurde Mitte Februar 2021 im Open Journal System der OVGU ver��ffentlicht: DOI: https://doi.org/10.24352/UB.OVGU-2021-021
"Eine qualitative Untersuchung der Auswirkung von Beratung auf den Klienten mit besonderem Fokus auf das Empowermentph��nomen" - Die zahn��rztliche Patientenberatung"
Laufzeit: 01.01.2015 bis 31.12.2020
Eine qualitative Studie zur Untersuchung der Auswirkungen von Beratung auf den/die Klienten*in am Beispiel der zahn��rztlichen Patientenberatung. Der Fokus dieser Untersuchung liegt auf dem Epowermentph��nomen.
Aufgabenorientierte UmGestaltung des Lehrangebots der Schule, speziell der ��bergang von Primar- zur Sekundarstufe I
Laufzeit: 01.12.2015 bis 28.11.2020
Der ��bergang von der Primar- in die Sekundarstufe I stellt einen wichtigen Einschnitt dar, mit dem eine Erweiterung des F��cherkanons in der Schule einhergeht. Bislang wurde es vers��umt, diese Ver��nderungen so zu rahmen, dass Sch��ler ein Verst��ndnis hinsichtlich des bildenden Sinns der F��cher erwerben konnten. Das Anliegen des Projekts ist es daher, Aufgaben zu konzipieren, mittels derer f��r Sch��ler ein entwicklungsgerechter Zugang zu der lebensweltlichen Relevanz der verschiedenen Schulf��cher erm��glicht wird.
Berufs- und Arbeitszufriedenheit Zahn��rztlicher Mitarbeiter/innen: Fragebogenentwicklung und Angestelltenbefragung in drei Bundesl��ndern
Laufzeit: 01.08.2018 bis 30.09.2020
Die Auspr��gung von Arbeitszufriedenheit ist abh��ngig von der T��tigkeit, dem Beruf, der Funktion und Hierarchie oder von Organisationsformen. Bisherige Untersuchungen wurden im industriellen Umfeld, f��r eher einfache Dienstleistungst��tigkeiten oder im Gesundheitswesen vor allem in Kliniken durchgef��hrt. F��r (zahn-)medizinische Fachangestellte liegen bislang keine Untersuchungen vor. Dabei liegt deren Besonderheit nicht nur in der beruflichen Fachrichtung, sondern auch in der Organisationsform (niedergelassene Praxen). Zudem befindet sich das Berufsbild im Wandel. Die Aufgaben werden komplexer und differenzieren sich aus, die Gesundheitsberufe befinden sich insgesamt in einer Aufwertung und f��r die Zahnarztpraxen wird es schwieriger, ihren Fachkr��fte-bedarf zu sichern. Daher ist es sowohl f��r die Praxis wie auch f��r die Forschung von Interesse, Arbeits- und Berufsmerkmale f��r die Gruppe der zahnmedizinischen Fachangestellten zu erheben und deren Auswirkung auf die AZ zu bestimmen. F��r die Praxis ergibt sich dadurch die M��glichkeit, gezielte Ma��nahmen zur Aufwertung und Attraktivit��t des Berufsbilds, zur Verbesserung der Arbeits-bedingungen in den Praxen, zur Fort- und Weiterbildung der ZFA und zur Sicherung des Fachkr��fte-nachwuchses abzuleiten. Das hier beschriebene Vorhaben dient daher der Entwicklung, Erprobung und dem Einsatz eines Fragebogens zur Erhebung von Arbeitszufriedenheit und deren Determinanten bei Mitarbeitern/innen zahn��rztlicher Praxen. Diese schlie��en Auszubildende und zahnmedizinische Fachangestellte, auch als "Sprechstundenhilfen" oder "Helferinnen" bezeichnet, ein. Das Instrument kann wiederholt eingesetzt werden, um Entwicklungen ��ber die Zeit oder die Wirksamkeit bestimmter Ma��nahmen zu belegen. Es kann ebenso f��r gezielte Fragestellungen und Vergleichsuntersuchungen eingesetzt werden. Eine Anwendung auf andere Gesundheitsfachberufe w��re ohne viel Aufwand m��glich.
Befragung von Werkstattleitungen zur Umsetzung der reformierten Werkst��tten-Mitwirkungsverordnung (WMVO)
Laufzeit: 01.01.2019 bis 30.09.2020
In Kooperation mit Viviane Schachler (Hochschule Fulda) und Prof. Dr. Gudrun Wansing (Humboldt-Universit��t zu Berlin) wird im Rahmen eines Projekts zur Untersuchung der Umsetzung der reformierten Werkst��tten-Mitwirkungsverordnung, eine Teilstudie zu der Finanzierungssystematik von Werkstattr��ten und Frauenbeauftragten in WfbM und der Einf��hrung von Frauenbeauftragten in WfbM bundesweit durchgef��hrt.
Entwurf einer relationistischen Theorie der Sozialisation. ��ber das Mitgliedwerden in mediatisierten Gesellschaften aus wissenssoziologischer Perspektive
Laufzeit: 01.01.2013 bis 30.04.2020
Die Arbeit geht davon aus, dass die etablierten Theorien der Mediensozialisation (bspw. Medienaneignung) der Komplexit��t informeller Mediennutzung in virtuellen R��umen nur unzureichend Rechnung tragen k��nnen. Die Kritik entz��ndet sich daran, dass die noch f��r Massenmedien geltende Trennung zwischen einem Subjekt, das sich die Werte und Normen einer Gesellschaft ��ber Objekte aneignet, auf digitale und partizipative Medien nicht (ohne weiteres) ��bertragen werden kann. Soziale Netzwerksysteme und interaktive Medien (wie digitale Bildschirmspiele) zeichnen sich dadurch aus, dass sie diese Subjekt-Objekt-Beziehung aufl��sen.
Folglich ist es das Ziel dieser Arbeit, eine Theorie der Mediensozialisation zu entwickeln, die diese Synthese von vornherein ber��cksichtigt. Daf��r wird auf die radikale Wissenssoziologie Karl Mannheims mit den darin eingeschriebenen Annahmen ��ber die Interpretation geistiger Gebilde zur��ckgegriffen. Die der Arbeit zugrunde liegenden Thesen sind, dass Mannheims Annahme einer soziohistorischen Bewusstseinsstruktur sozialisationstheoretisch und seine Annahme, der Habitus k��nne ��ber die Medialit��t (von Kunstwerken) herausgearbeitet werden, mediatisierungstheoretisch anschlussf��hig ist. Weil jedoch in dieser Wissenssoziologie das Subjekt nur als Mitglied einer Gruppe (d.h. als Kollektivsubjekt) verstanden wird und sich Fragen gesellschaftlicher Verantwortung nur f��r die Gruppe und nicht f��r das einzelne Individuum stellen, klafft eine konzeptionelle L��cke, die unter Hinzunahme der subjekttheoretischen Perspektive der Strukturalen Medienbildung (nach J��rissen und Marotzki) geschlossen werden soll.
StahlAssist -Didaktische Gestaltung und arbeitswissenschaftliche Evaluierung von Assistenzsystemen f��r sicheres Handeln in komplexen Situationen in der Stahlindustrie
Laufzeit: 01.04.2017 bis 31.03.2020
Ziel - Komplexe Arbeitssituationen in der Stahlindustrie sicher bew��ltigen
Die zunehmende Vernetzung der Arbeits-systeme f��rdert die Leistungsf��higkeit der Stahlindustrie, erh��ht aber gleichzeitig die psychische Beanspruchung der Besch��ftigten. Die Besch��ftigten in der Instandhaltung m��ssen in komplexen Arbeitssituationen eine Vielzahl aktueller Prozessdaten der Anlagen auswerten. Dabei ist das Erfahrungswissen der Spezialisten im Unternehmen und bei externen Dienstleistern f��r eine schnelle und sichere Bew��ltigung der Aufgabenstellung unverzichtbar. F��r die Unterst��tzung der Besch��ftigten sind Assistenzsysteme erforderlich, die das Expertenwissen im Arbeitsprozess unmittelbar zur Verf��gung stellen und damit einen Beitrag zur Gestaltung sicherer Arbeit und zur Qualifizierung leisten.
Vorgehen - Technologiebasierte Assistenzsysteme f��r sicheres und lernf��rderliches Arbeiten im Stahlwerk
Die Anforderungen an die Assistenzsysteme werden zum einen durch eine arbeitswissenschaftliche Gef��hrdungsbeurteilung an ausgew��hlten Arbeitspl��tzen sowie eine Analyse des Qualifikationsbedarfes ermittelt. Zum anderen wird das fachsystematische Wissen und das Erfahrungswissen der Experten in Einzel- und Gruppengespr��chen f��r die Integration in die Assistenzsysteme zusammengef��hrt. Die Besch��ftigten in der Instandhaltung k��nnen dann im Arbeitsprozess ��ber Smart Devices auf diese Expertise zugreifen. F��r einen wirksamen Einsatz der Assistenzsysteme werden die Instandhaltungsprozesse mit dem Anspruch auf eine gesundheits- und lernf��rderliche Arbeitsgestaltung angepasst.
StahlAssist: Didaktische Gestaltung und arbeitswissenschaftliche Evaluierung von Assistenzsystemen f��r sicheres Handeln in komplexen Situationen in der Stahlindustrie
Laufzeit: 01.04.2017 bis 31.03.2020
Die zunehmende Vernetzung der Arbeitssysteme f��rdert die Leistungsf��higkeit der Stahlindustrie, erh��ht aber gleichzeitig die psychische Beanspruchung der Besch��ftigten. Die Besch��ftigten in der Instandhaltung m��ssen in komplexen Arbeitssituationen eine Vielzahl aktueller Prozessdaten der Anlagen auswerten. Dabei ist das Erfahrungswissen der Spezialisten im Unternehmen und bei externen Dienstleistern f��r eine schnelle und sichere Bew��ltigung der Aufgabenstellung unverzichtbar. F��r die Unterst��tzung der Besch��ftigten werden Assistenzsysteme entwickelt, die das Expertenwissen im Arbeitsprozess unmittelbar zur Verf��gung stellen und damit einen Beitrag zur Gestaltung sicherer Arbeit und zur Qualifizierung leisten.
Methodologien der Kulturwissenschaft
Laufzeit: 01.01.2016 bis 30.03.2020
Die Bestimmung der Kulturwissenschaften als F��chergruppe und Fachbereich wird h��ufig ��ber die disziplin��ren Merkmale von Gegenstand und Methode vorgenommen (vgl. Ostermeyer 2016). Jenseits��des Streits um eine Zuordnung aufgrund der Erkenntnisweise, die Kultur- von Naturwissenschaften unterscheidet, weil Kultur reflexiv bliebe (so die Kulturphilosophie um 1900), bleibt eine konkrete��methodische Bestimmung zur Erforschung von Kultur aber offen. Auch methodische Vorgehensweisen bleiben immer mit einem disziplin��ren Index versehen. Zugleich wird aber Kulturwissenschaft als��methodisch pluraler Forschungsbereich konzipiert. Was dies f��r eine Methodologie und Methoden der Kulturanalyse bedeuten k��nnte ist nicht n��her ausgearbeitet, aber in den letzten Jahren oft gefragt��worden. Hier setzt die Studie an.
Studie Kulturanalyse
Laufzeit: 01.01.2016 bis 30.03.2020
Die Bestimmung der Kulturwissenschaften als F��chergruppe und Fachbereich wird h��ufig ��ber die disziplin��ren Merkmale von Gegenstand und Methode vorgenommen (vgl. Ostermeyer 2016). Jenseits��des Streits um eine Zuordnung aufgrund der Erkenntnisweise, die Kultur- von Naturwissenschaften unterscheidet, weil Kultur reflexiv bliebe (so die Kulturphilosophie um 1900), bleibt eine konkrete��methodische Bestimmung zur Erforschung von Kultur aber offen. Auch methodische Vorgehensweisen bleiben immer mit einem disziplin��ren Index versehen. Zugleich wird aber Kulturwissenschaft als��methodisch pluraler Forschungsbereich konzipiert. Was dies f��r eine Methodologie und Methoden der Kulturanalyse bedeuten k��nnte ist nicht n��her ausgearbeitet, aber in den letzten Jahren oft gefragt��worden. Hier setzt die Studie an.
Odyssee's End: Aufgabenorientierte UmGestaltung des Lehrangebots der Schule, speziell der Oberstufe
Laufzeit: 01.01.2015 bis 01.01.2020
Die traditionellen Schulf��cher leisten Beitr��ge zum Erschlie��en, Agieren und Reflektieren der Welt, die Jugendliche erleben und in der sie als Erwachsene eigenverantwortlich und selbstbestimmt agieren k��nnen sollen.
Das Anliegen einer aufgabenbezogenen Reorganisation des schulischen Lehrangebots, und somit des Projekts, ist es,�� die F��cher und das darin organisierte Wissen als ,Antwortangebote' auf sich im Leben stellende Herausforderungen und Fragen verst��ndlich und nutzbar zu machen und damit die Wirksamkeit schulischer Lernangebote deutlich zu verbessern.
Dazu ist es erforderlich, die ,Leistung' der Schulf��cher als deren ,bildenden Sinn' klar herauszuarbeiten, so dass deren Spezifik und Arbeitsteiligkeit sich auch nicht Fachkundigen erschlie��en kann. Dazu werden basale ,Dimensionierungen' der F��cher erarbeitet. Damit ist es m��glich, lebensthematische Aufgaben und Fragen, die Sch��lerInnen affizieren k��nnen, zu konzipieren, so dass deren Bearbeitung zur Nutzung fachlicher L��sungsangebote herausfordert. Da Kompetenzen (nur) im Tun gebildet werden, entsteht so im Gebrauch von fachlichem Wissen und K��nnen bezogen auf komplexe Aufgaben eben diese, schulisch angestrebte Kompetenz in der Folge aufgabenbearbeitetenden Tuns.
Aufgabenorientierte Bildung
Laufzeit: 01.01.2015 bis 31.12.2019
Folgende Projekte geh��ren zum Forschungsfeld aufgabenorientierte Bildung:
- Aufgabenorientierte UmGestaltung des Lehrangebots der Schule, speziell der ��bergang von Primar- zur Sekundarstufe I
- Zukunftswerkst��tten an Magdeburger Schulen
- Weiterbildungscampus Magdeburg: Wie ��bertragen wir die Curricula vom Direktstudium auf weiterbildende oder duale Studieng��nge?
- Der Wert der Bildung
- Der Bildende Sinn der F��cher
- Innovative Lernsettings in BA- und MA-Studieng��ngen
- Konzeption von Bildungs- und Weiterbildungsangeboten
- Bildungssystemdesign: Werkstatt
- Dimensionierung der Allgemeinbildenden F��cher/ Integrierte Lernumgebungsdesigns mit neuen Formaten f��r Lehr- Lernmaterialien
- Komplexe Lernaufgaben f��r die allgemeinbildende Schule - Weltr��ume. Lebensthemen. Menschenskinder!
- Schulentwicklung als curriculare Aufgabe
- Didaktikwerkstatt
- Schulentwicklung durch aktivierende Lernangebote
- Elementarisierung politischer Bildung
Berufsentwicklung und Weiterbildung
Laufzeit: 01.01.2015 bis 31.12.2019
Folgende Projekte geh��ren zum Forschungsfeld Berufsentwicklung und Weiterbildung:
- Konzeption von Bildungs- und Weiterbildungsangeboten
- Lernen mit Neuen Medien
- Evaluation des XENOS- Projekts: Job action: mittendrin statt au��en vor
- Weiterbildungscampus Magdeburg: Wie ��bertragen wir die Curricula vom Direktstudium auf weiterbildende oder duale Studieng��nge?
Bildungssystemdesign
Laufzeit: 01.01.2015 bis 31.12.2019
Folgende Projekte geh��ren zum Forschungsfeld Billdungssystemdesign:
- Aufgabenorientierte UmGestaltung des Lernangebots der Schule, speziell der ��bergang von Primar- zur Sekundarstufe I
- Bildungssystemdesign am Beispiel der Bildungssystementwicklung f��r Mosambique
- Integriertes Bildungs(system)design: Strategie f��r eine systemische Konzeption von Bildungsangeboten am Beispiel der wissenschaftlichen Weiterbildung
- Der Wert der Bildung
- DAAD Summerschool 2007 zum BildungsDesign
- (Re-)Konstruktion des Schulentwicklungsdiskurses Ver��nderungsintegrierende Infrastrukturen und Strategien
- Systementfaltungen - unfolding systems
- Bildungssystemdesign: Werkstatt
- Attrition among University Female Students in Ethiopia: The case of Addis Ababa University
- Schulentwicklung als curriculare Aufgabe
- Didaktikwerkstatt
- Elementarisierung politischer Bildung
- Schule im Kontext gesellschaftlicher Transformation und Vielfalt - M��glichkeiten und Grenzen des Distance Learning zur Bew��ltigung von Globalisierung und regionsspezifischen Herausforderungen
- Potential und Entwicklungsm��glichkeiten progressiv-innovativer Schulformate f��r das deutsche Bildungswesen am Beispiel der Futurum Schule in Schweden
- Schulentwicklung durch aktivierende Lernangebote
Cultural Engineering
Laufzeit: 01.01.2015 bis 31.12.2019
Folgende Projekte geh��ren zum Forschungsfeld Cultural Engineering:
- Kulturwissenschaften: Eine Analyse des gegenw��rtigen Diskurses
- Kooperation Konkret - "kultur macht stadt"; Kunst- und Kulturmanagement als Motor f��r kreative Stadtentwicklung und Imagetreiber in Magdeburg-Buckau
- Forschungsprojekt "Dingweg"
- Projekte Studiengang Cultural Engineering
- GENUSSdenken - eine bildungs- und kultur��sthetische Theoretisierung
- Medien - Bilder - Nutzen
- Verwurzeln und befl��geln - St��rkung urbaner Raumbindungen durch konfiguratives Raumschaffen
- Internetplattform f��r Cultural Studies
- Systementfaltungen - unfolding systems
- Cultural Engineering als Navigierbarer Bildungs- und Qualifikationsraum im Medium des i-work-books
- Entwicklung polyvalenter Module im Hochschulbereich / Modellstudiengang "Kulturwissenschaft, Wissensmanagement, Logistik: Cultural Engineering"
- Verortung von und in KWL: Cultural Engineering - Konzept und Ergebnisse der Studiengangsevaluation
- Interaktion Zukunft - Kultur Bildung Technik
- Cultural Hacking
- Dirty Work. Transformation und Kompetenzbildung - Studien zum Anwendungspotential der Kulturwissenschaft(en)
- Internationale Stadtexkursionen als forschende Lehre
- "Entfaltend F��hren" als komplexit��tsgerechte Weiterf��hrung gegenw��rtiger F��hrungstheorien im Umfeld der "Organisations��sthetik
Lern- und Wissensmanagement
Laufzeit: 01.01.2015 bis 31.12.2019
Folgende Projekte geh��ren zum Forschungsfeld Lern- und Wissensmanagement:
- Innovative Lernsysteme: Bildungskultur im Zeitalter der digitalen Medien und deren Auswirkung auf das formale Bildungssystem
- Odyssee's End: Aufgabenorientierte UmGestaltung des Lehrangebots der Schule, speziell der Oberstufe
- Weiterbildungscampus Magdeburg: Curricula��bertragung
- Entwicklung einer neuen Lernkultur
- Lern- und entwicklungsorientierte Konzepte des Wissensmanagements Lernf��rderliche Unternehmenskultur und Re-Formation
- Sch��lervertretungen im Verst��ndnis des Modells einer lernenden Organisation
Raum und Setting
Laufzeit: 01.01.2015 bis 31.12.2019
Folgende Projekte geh��ren zum Forschungsfeld Raum und Setting:
- Kooperation Konkret - "kultur macht stadt"; Kunst- und Kulturmanagement als Motor f��r kreative Stadtentwicklung und Imagetreiber in Magdeburg-Buckau
- Forschungsprojekt "Dingweg"
- Innovative Lernsettings in BA- und MA-Studieng��ngen
- Verwurzeln und befl��geln - St��rkung urbaner Raumbindungen durch konfiguratives Raumschaffen
- Komplexe Lernaufgaben f��r die allgemeinbildende Schule - Weltr��ume. Lebensthemen. Menschenskinder!
- GENUSSdenken - eine bildungs- und kultur��sthetische Theoretisierung
Wissenschaftskommunikation
Laufzeit: 01.01.2015 bis 31.12.2019
Folgende Projekte geh��ren zum Forschungsfeld Wissenschaftskommunikation:
- Kulturwissenschaften: Eine Analyse des gegenw��rtigen Diskurses Internetplattform f��r Cultural Studies
- Dialog der Wissenschaften
- Cultural Engineering als Navigierbarer Bildungs- und Qualifikationsraum im Medium des i-work-books
- Der Bildende Sinn der F��cher
- Entwicklung polyvalenter Module im Hochschulbereich / Modellstudiengang "Kulturwissenschaft, Wissensmanagement, Logistik: Cultural Engineering"
- Weiterbildungscampus Magdeburg: Wie ��bertragen wir die Curricula vom Direktstudium auf weiterbildende oder duale Studieng��nge?
- Den spezialisierten Anderen verstehen: Begegnungen jenseits disziplin��rer Gehege
BWB:konkret: Innovative Ans��tze zukunftsorientierter betrieblicher, Weiterbildung: Empirische Rekonstruktion Betrieblicher Bildung als generische Praxis in Unternehmen
Laufzeit: 01.01.2019 bis 31.12.2019
Laufende Ver��nderungen der Arbeitswelt und der Arbeitsbeziehungen, die unter den Stichworten Subjektivierung, Globalisierung und Flexibilisierung diskutiert werden, und bevorstehende Herausforderungen der Digitalisierung, Automatisierung und der Fachkr��ftesicherung erh��hen die Anforderungen an die Kompetenzen der Besch��ftigten. Dies hat Konsequenzen f��r Inhalte, Formen und Methoden der Kompetenzentwicklung, die sich in Praxis und Forschung weiterentwickeln.
Diese Dynamik spiegelt sich in den vorliegenden Lehrb��chern zur betrieblichen Bildung oder Kompetenzentwicklung nicht hinreichend wieder. In der Praxis entstehen viele neue Ans��tze, die aber nicht empirisch oder theoretisch abgesichert sind, in der Forschung werden nur einzelne Themen empirisch verfolgt, wie etwa Kompetenzmodellierung oder Lerntransfer.
BWB:konkret soll daher den Status Quo, die Rolle und die Potenziale der betrieblichen Weiterbildung bestimmen, wie sie sich in der Praxis entwickelt haben und weiterhin entwickeln. Dazu werden detaillierte betriebliche Fallstudien in verschiedenen Branchen, Unternehmensgr����en und Regionen erhoben, dokumentiert und miteinander verglichen. Die Fallstudien umfassen die strategische Begr��ndung, die organisatorische Einbettung und Struktur, die Prozesse und Methoden der praktischen Durchf��hrung sowie der Evaluation und schlie��lich Spannungsfelder, offenen Fragen und Entwicklungsrichtungen. Im ersten Jahr sollen vier kontrastive Intensivfallstudien erhoben werden, eine m��gliche Fortsetzung kann dann Betriebsgr����en, Branchen und Standorte in systematischer Variation hinzuziehen.
Auf Basis der vergleichenden Fallstudien soll eine Systematik entwickelt werden, in der sich die betriebliche Praxis der Kompetenzentwicklung und des Lernens im Arbeitsprozess verallgemeinern l��sst. Hierbei k��nnen - in einem n��chsten Schritt - sowohl ein handlungsleitendes Modell f��r die praktische Qualit��tssicherung als auch theoretische Ankn��pfungen herausgearbeitet werden. Diese w��ren dann als Grundlage f��r ein k��nftiges Lehr- und Handbuch betrieblicher Weiterbildung verwertbar. Mit dieser Perspektive dient das vorgeschlagene Projekt der Professionalisierung des betrieblichen Weiterbildungspersonals. Weitere Perspektiven sind das Verst��ndnis grundlegender Mechanismen und Methoden des Lernens im Arbeitsprozess und der Verschr��nkung individuellen und organisationalen Lernens und schlie��lich die Weiter- und Neuentwicklung von Berufsbildern. Das Projekt leistet so einen Beitrag zum Gegenstandsverst��ndnis betrieblicher Bildung, zur Professionsentwicklung der betrieblichen Bildung und Personalentwicklung und durch die Formulierung von Anforderungen bzw. Kompetenzen weiterbildnerischen Handelns zu dessen Professionalisierung.
Berufsbildungskulturen im Vergleich - soziale Praktiken im deutschen und englischem Berufsschulunterricht in Kfz-Mechatroniker- und B��romanagementklassen.
Laufzeit: 01.01.2015 bis 30.12.2019
Fragestellung
Welche sozialen Praktiken konstituieren den Berufsschulunterricht in Deutschland und England?
Welche Bildungstraditionen bilden sich in den sozialen Praktiken ab?
Design und Methode
Soziale Praktiken finden im Raum statt. Deswegen werden die Lernorte, d.h. Berufsschule, Schulkorridore, Unterrichtsr��ume von Berufssch��lern und Berufsschullehrern fotografiert und nach der dokumentarischen Bildinterpretation ausgewertet.
Der Berufsschulunterricht wird beobachtet mit dem Fokus auf die Unterrichtsgestaltung.
Narrative Interviews werden mit Sch��lerInnen und LehrerInnen gef��hrt, um Zugang zu Lern- bzw. Lehreinstellungen, -erwartungen zu erhalten und mittels der Grounded Theory analysiert.
Lernf��rderliche Unternehmenskultur und Re-Formation
Laufzeit: 01.12.2014 bis 28.11.2019
Jegliche Re-Formationsprozesse in Unternehmen haben nur dann Erfolg, wenn sie IN und VON Unternehmen selbst initiiert und durchgef��hrt werden. Die Praxis zeigt, dass solche Prozesse am besten in solchen Unternehmen gelingen, die eine f��r die Ver��nderungen offene bzw. lernf��rderliche Unternehmenskultur aufweisen bzw. bereit sind, die eigene Unternehmenskultur selbst zum Thema zu machen und zu re-formieren. Mit anderen Worten: Die lernf��rderliche Unternehmenskultur erweist sich als die basale Voraussetzung f��r eine wirksame Re-Formation in Unternehmen.
Im Rahmen des vorliegenden Projekts werden folgende Fragen theoretisch sowie empirisch bearbeitet: Was ist Unternehmenskultur? Welche Unternehmenskultur-Dimensionen k��nnen identifiziert werden? Wie kann Unternehmenskultur analysiert/ diagnostiziert werden? Welche Bereiche einer Organisation m��ssen dabei ber��cksichtigt werden? Kann man von "Qualit��t einer Unternehmenskultur" sprechen? Wie w��rde man diese definieren? Was sind "lernf��rderliche Unternehmenskultur" und deren Dimensionen? Optimierungsstrategien f��r die Re-Formation von Unternehmenskultur? uvm.
InvestMINT - Famili��rer Einfluss auf das MINT-Interesse von T��chtern und Konzeption aktiver Beteiligungsformate zur gendersensiblen Studien- und Berufsorientierung
Laufzeit: 01.10.2017 bis 30.09.2019
Das Projekt ist Bestandteil der F��rderrichtlinie zur F��rderung von Projekten und Fachveranstaltungen im F��rderbereich "Strategien zur Durchsetzung von Chancengleichheit f��r Frauen in Bildung und Forschung)" mit dem die Bundesregierung einen Beitrag zur Bildungsoffensive f��r die digitale Wissensgesellschaft im Rahmen der Digitalen Agenda der Bundesregierung leistet und die Umsetzung der Ziele des Nationalen Pakts f��r Frauen in MINT-Berufen unterst��tzt.
Das Vorhaben "InvestMINT"�� der Otto-von-Guericke-Universit��t Magdeburg untersucht einerseits den Wirkungszusammenhang zwischen dem Einfluss der Eltern und der Berufswahl junger Frauen. Andererseits werden die W��nsche und Vorstellungen von Eltern, Lehrer/innen und Sch��lerinnen ��ber interaktive Unterst��tzungs- und Beteiligungsformate im Rahmen einer gendersensiblen Berufs- und Studienorientierung erhoben. Aus den Ergebnissen der Untersuchungen werden anschlie��end Konzepte im Sinne interaktiver Unterst��tzungs- und Beteiligungsformate f��r Sch��lerinnen, Eltern und Lehrer/innen f��r eine gendersensiblen Berufs- und Studienorientierung im MINT-Bereich entwickelt. Mit der Entwicklung der Unterst��tzungs- und Beteiligungsma��nahmen f��r die genannten Zielgruppen strebt das Projekt eine Erh��hung der Teilhabe von Frauen in MINT-Berufen und MINT-Studieng��ngen an.
B+ Forschung am Ende des polyvalenten Bachelorstudiengangs "Beruf und Bildung"
Laufzeit: 01.06.2018 bis 31.08.2019
- Art: Quantitative Untersuchung (Online-Befragung)
- Zielgruppe: Studierende des polyvalenten Bachelorstudienganges "Berufsbidlung" (Stand: 2018) sowie "Beruf und Bildung" (Stand: 2019) im 6. Fachsemester
- Inhaltliche Schwerpunkte:
- bisheriger Studienverlauf
- geplanter Studienverlauf nach erfolgreichem Abschluss des Bachelorstudienganges
- Ziel:
- Identifikation der Faktoren, die zu einer Verl��ngerung des Studiums (au��erhalb der Regelstudienzeit) beitragen und Reduzierung dieser.
- Verbesserung des ��berganges zwischen dem polyvalenten Bachelorstudiengang und den konsekutiven Masterstudieng��ngen.
Lehramtsstudierende mit dem Unterrichtsfach Technik
Laufzeit: 01.10.2013 bis 31.08.2019
- Art: Fragebogen (analog)
- Zielgruppe: Lehramtsstudierende mit dem Unterrichtsfach Technik im 1. Fachsemester
- Themenschwerpunkte:
- bisheriger Werdegang
- Hochschulwahlmotive
- Studiengangswahlmotive
- Unterrichtsfachwahlmotive
- Ziel: Untersuchung im L��ngsschnitt (auch landes��bergreifend) zur Entwicklung von Marketingstrategien
CoSiTo - Die Lehr-Lernplattform zum situierten Lernen in der allgemein- und berufsbildenden Schule (altes Akronym: Cognito)
Laufzeit: 01.07.2016 bis 01.07.2019
Das Projekt ist Bestandteil der F��rderma��nahme "Validierung des technologischen und gesellschaftlichen Innovationspotenzials wissenschaftlicher Forschung - VIP+" mit dem die Bundesregierung Forscherinnen und Forscher dabei ��unterst��tzt, Forschungsergebnisse systematisch zu validieren und Anwendungsbereiche zu erschlie��en.
Ein attraktiver Technikunterricht in der Schule f��rdert nachweislich das Interesse an technischen Berufen. Viele Lernende halten jedoch insbesondere die Ausstattung und die didaktische Gestaltung des Technikunterrichts f��r verbesserungsf��hig. Eine ver��nderte positive Einstellung der Lernenden gegen��ber diesem Unterrichtsfach w��re jedoch insbesondere vor dem Hintergrund des Fachkr��ftemangels in technischen Berufen w��nschenswert.��
Aufbauend auf den Arbeiten der Cognition and Technology Group at Vanderbilt (CTVG), die am Beispiel des Einsatzes von situierten Lernumgebungen im Unterrichtsfach Mathematik positive Einstellungs��nderungen nachweisen konnte, wurde an der Otto-von-Guericke-Universit��t Magdeburg die prototypische, multimediale Lehr-Lernplattform Cognito entwickelt, die das Konzept des situierten Lernens f��r den Technikunterricht nutzbar macht.
Im Rahmen des Projektes soll ��berpr��ft werden, ob von Cognito dargebotene situierte Lernformen eine Einstellungs��nderung gegen��ber dem Technikunterricht seitens der Lernenden hervorrufen k��nnen. Hierzu wird Cognito in allgemein- und berufsbildenden Schulen empirisch validiert und die entwickelten Lernszenarien werden erprobt und angepasst. Ferner wird die ��bertragbarkeit des Konzepts auf die Aus- und Weiterbildung sowie Hochschulbildung eruiert.
Entwicklung der medienp��dagogischen Kompetenz von Lehramtsstudierenden im Kontext der Digitalisierung in der Schule (Emp��dK-LA)
Laufzeit: 01.05.2018 bis 30.04.2019
Die zunehmende Digitalisierung in der Schule erfordert Lehrpersonen, die digitale Medien lernf��rderlich und kompetent im Unterricht einsetzen, die Medienkompetenz der Sch��lerinnen und Sch��ler gezielt f��rdern und Schulentwicklungsprozesse im Medienkontext vorantreiben k��nnen.
In der Lehrerausbildung werden entsprechende medienp��dagogische Kompetenzen in Deutschland bisher kaum systematisch vermittelt und noch seltener erfolgt eine Evaluation der jeweiligen Ans��tze. Mit dieser Studie wird anhand einer theorie-, empirie- und handlungsorientierten Lehrveranstaltung zum professionellen Lehrerhandeln im Medienkontext untersucht, wie verschiedene Facetten der medienp��dagogischen Kompetenz (auch in Ankn��pfung an internationale Konstrukte des TPACK sowie des europ��ischen Referenzrahmens DigCompEdu) wirksam in der universit��ren Lehrerausbildung vermittelt werden k��nnen.
Die Studie ist im L��ngsschnittdesign angelegt, sodass die Selbsteinsch��tzung der Lehramtsstudierenden ihrer medienp��dagogischen Kompetenz zu drei Messzeitpunkten mit einem Fragebogeninstrument erfasst wird: zu Beginn, nach der theoretischen und empirischen Auseinandersetzung mit der Thematik und nach der praktischen Phase zum Abschluss der Veranstaltung. Begleitend wird die Kompetenzentwicklung mit einem Portfolioansatz verfolgt, indem im Laufe der Lehrveranstaltung entwickelte Unterrichtskonzepte gesammelt, mithilfe von Peer-Feedback ��berarbeitet und schlie��lich mittels eines Bewertungsrasters beurteilt werden. Kleingruppeninterviews am Ende der Lehrveranstaltung liefern weitere wichtige Erkenntnisse ��ber die Konzeption der Lehrveranstaltung, den Wissenserwerb sowie die Selbsteinsch��tzung der Studierenden.
Die inhaltsanalytische Auswertung der Portfolios und der Interviews erm��glicht die Erg��nzung der quantitativen Befragungsdaten um eine vertiefende qualitative Komponente. Mit dem daraus resultierenden triangulativen Studiendesign wird eine umfassende Evaluation des Kompetenzerwerbs angestrebt. Die Studie zielt darauf ab, wichtige Hinweise f��r die Entwicklung der medienp��dagogischen Kompetenz in der Lehrerausbildung zu generieren, die f��r die Verkn��pfung dieses Kompetenzbereichs mit den Fachdidaktiken und auch mit der zweiten Phase der Lehrerbildung sowie der Lehrerfortbildung relevant sind.
Untersuchung des technischen und p��dagogischen Supports an Schulen der Sekundarstufe I in Deutschland (TPS)
Laufzeit: 01.04.2018 bis 31.03.2019
Mit der Studie wird den ��bergeordneten Fragen nachgegangen, wie der technische und p��dagogische Support an Schulen derzeit geregelt ist und wie der Support zuk��nftig idealerweise ausgestaltet werden sollte. Damit kann ein zukunftsf��higes Profil eines umfassenden Supports erstellt werden, das Schulen und der Bildungsadministration als Ma��stab f��r die Sicherung und Weiterentwicklung schulischer Medienarbeit dienen kann.
Zur Beantwortung dieser Fragen werden 600 Lehrkr��fte, die bereits Teil der Stichprobe der Studie Schule digital - der L��nderindikator 2017 waren, mittels Fragebogen erneut um Auskunft gebeten. Dabei werden der technische und der p��dagogische Support gleicherma��en erfasst. Im Einzelnen werden (1) der Status Quo der Supportsituation, (2) die aktuelle sowie gew��nschte Zust��ndigkeit f��r anfallende Supportaufgaben, (3) Angaben zum schulischen Medienkonzept sowie (4) Aspekte der aus schulpraktischer Sicht ben��tigten Qualifikation zur ��bernahme dauerhaft anfallender Supportaufgaben erfasst.
Anhand der Bedarfe der Lehrpersonen kann eine Einsch��tzung der praktischen Relevanz und der Anforderungen an den Support zusammengetragen werden, die eine Profilerstellung des Supports erm��glicht. Zudem werden mittels qualitativer Interviews Aspekte des p��dagogischen Supports vertieft, indem mit Interviewpartnern aus der Wissenschaft und der Fachdidaktik dezidiert erl��utert wird, f��r welche Bereiche ein p��dagogischer Support gew��hrleistet sein sollte.
Die Ergebnisse der Untersuchung sind insbesondere vor dem Hintergrund des DigitalPakts, mit dem der Bund in den Jahren 2018 bis 2022 rund 5 Mrd. Euro f��r die digitale Weiterentwicklung von Schulen zur Verf��gung stellen will, von bildungspolitischer Relevanz. Denn mit der Kombination der Lehrerbefragung sowie der vertiefenden Experteninterviews soll ein multiperspektivischer Ansatz des Supports entwickelt werden, der auf praktischen Anforderungen basiert und zukunftsf��hige Implikationen f��r die schulische Medienarbeit birgt.
ComWeiter - Zukunftsorientierte berufliche Weiterbildung in Composite-Berufen (Teilprojekt des Lehrstuhls Mikrosystemtechnik [Prof. Dr. Bertram Schmidt] der Otto-von-Guericke-Universit��t Magdeburg)
Laufzeit: 01.01.2016 bis 31.12.2018
1. Ziele
Ziel ist die Entwicklung und Erprobung passf��higer und mit der beruflichen T��tigkeit vereinbaren Weiterbildungsmodulen f��r Composite-Berufe. Composite-Berufe sind jene berufliche T��tigkeiten, die, im Unterschied zu den separaten Berufsfeldern in den Bereichen ���Metall���, ���Kunststoff���, ���Holz��� usw., auf die Zusammenf��hrung von unterschiedlichen Werkstoffen zu einem Verbundwerkstoff oder Werkstoffverbund ausgerichtet sind. Die ComWeiter-Module schlie��en vorhandene Kompetenzen und Qualifikationen ein, orientieren sich an t��glichen Arbeitsprozessen und erm��glichen Durchl��ssigkeit. Zielgruppe sind nicht formal qualifizierte Mitarbeiter/innen, die i.d.R. eine artfremde Berufsausbildung besitzen. Die besondere Herausforderung ist, dass die heterogene Zielgruppe, trotz ihres unterschiedlichen Erfahrungs- und Kenntnisstandes, die Weiterbildung mit ihren (Hoch-) Technologieinhalten erfolgreich absolvieren kann.
2. Vorgehen
Im Fokus stehen drei Forschungsfragen:
- Wie muss ein Instrument zur Messung der (Kompetenz-) Bedarfe an Weiterbildung konzipiert sein, um die Anforderungen (regionaler) Arbeitgeber sowie weiterbildungsinteressierter Berufst��tiger erheben zu k��nnen?
- Wie m��ssen berufliche Weiterbildungen ausgestaltet werden, um eine individuelle Karriere unter Ber��cksichtigung der Faktoren: Anforderungen der Unternehmen, Anforderungen der Teilnehmer, Durchl��ssigkeit sowie Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu erm��glichen?
- Welche Faktoren erh��hen sowohl auf Arbeitnehmerseite als auch auf Arbeitgeberseite das Interesse und die Motivation zur Teilnahme an beruflichen Weiterbildungsveranstaltungen?
Die Datenerhebung erfolgt mit einem qualitativen und quantitativen Methoden-Mix. Zur Datenauswertung werden statistische Verfahren und Techniken der qualitativen Inhaltsanalyse eingesetzt.
Die zu vermittelnden Inhalte stammen aus den Curricula der Studieng��nge der Otto-von-Guericke-Universit��t Magdeburg und der Hochschule Magdeburg-Stendal und werden didaktisch-methodisch auf die neue Zielgruppe adaptiert. Hierf��r m��ssen diese bez��glich ihrer Komplexit��t (u.a. Modularisierung, Flexibilisierung) und den individuellen Bedarfen der Lernenden (u.a. Employability, Individualisierung) sowie an die Anforderungen der Unternehmen (u.a. Blended Learning, Arbeitsprozessorientierung) angepasst werden.
Integration der Kompetenzfeststellung und -entwicklung, insbesondere bei ��lteren und weiterbildungsfernen Besch��ftigten in das Strategische Kompetenzmanagement (IntraKomp)
Laufzeit: 01.10.2015 bis 30.09.2018
Das Projekt zielt auf die Entwicklung und Evaluation von Verfahren zur Kompetenzfeststellung und -zertifizierung, insbesondere ��lterer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Bereich der ��ffentlichen Verwaltung und Versorgung.
Im Einzelnen werden in IntraKomp folgende wissenschaftliche Ziele angestrebt:
- Entwicklung eines KMU-tauglichen Strategie-Workshop-Formates als Entwicklungsbaustein f��r ein strategisch orientiertes Kompetenzmanagement in Organisationen, insbesondere im ��ffentlichen Sektor
- Weiterentwicklung des Triadengespr��chs zu einem Instrument der strategischen Personalentwicklung und von Organisationen eigenst��ndig nutzbaren Instrument der Kompetenzfeststellung
- Anpassung des Kompetenzmodells von Heyse und Erpenbeck auf Organisationen im ��ffentlichen Sektor und der beruflichen Bildung
- Entwicklung eines Codierparadigmas f��r Triadengespr��chen zur Verbindung mit dem Kompetenzmodell von Heyse und Erpenbeck
- Entwicklung eines Vorgehensmodells zur Integration von Instrumenten der Kompetenzfeststellung und von Kompetenzmodellen in vorhandene KMU-Systeme der Personalentwicklung
- Exemplarische Integration der Vorgehensmodelle in die berufliche Weiterbildung der beteiligten Unternehmen
Eine Analyse der Identit��tskonstruktion von Internetnutzern in der Dialektik von Struktur und Handeln im Kontext der Online-��berwachung durch politische und wirtschaftliche Akteure
Laufzeit: 30.09.2015 bis 30.09.2018
Die Dissertation befasst sich mit der Frage individueller Identit��ten in Anbetracht des Ph��nomens der Online-��berwachung durch politische und wirtschaftliche Akteure, wobei der Schwerpunkt auf der Art und Weise liegt, wie die Nutzer ihre Identit��t innerhalb der Dialektik von Struktur und Handlung konstruieren. Empirische Forschung wird durchgef��hrt, um umfassendere Fragen der Online-��berwachung und ihre Auswirkungen auf Bildungs- und Selbstidentifizierungsprozesse zu analysieren. Die Dissertation ist in den theoretischen Kontext der Erziehungswissenschaften eingebettet, genauer gesagt in das akademische Feld der Medienp��dagogik.
Dieser Text wurde mit DeepL ��bersetzt
GENUSSdenken - eine bildungs- und kultur��sthetische Theoretisierung
Laufzeit: 01.12.2013 bis 31.03.2018
Kulturelle Systeme sind das Ergebnis menschlichen T��tigseins, das sich in Form rekonstruierbarer Handlungsmuster und Materialisierungen zeigt. Die Art und Weise, wie jenes Handeln erfahren wird und in welcher Qualit��t Akteure mit sich und der hergestellten Welt in Beziehung treten, um ihr Dasein zu entfalten, kann als Vollzugsbewusstsein, als Lebendigkeitssinn verstanden werden. In der Forschungsarbeit wird das Genie��en als Schl��ssel zu jenem Vollzugsbewusstsein betrachtet, um die Erlebensdimensionen kultureller Handlungen und die Formen der sinnlich-leiblichen Wirkkraft von Menschen und Dingen herauszuarbeiten. ��ber eine Verkn��pfung�� ph��nomenologischer, handlungstheoretischer sowie wirkungs��sthetischer, bildungs- und kulturwissenschaftlicher Betrachtungsweisen soll das Genie��en in seiner Funktion als Indikator f��r kulturelle Lebendigkeit theoretisiert und deutlich gemacht werden, dass und auf welche Weise uns ein bewussterer Umgang mit dem Genie��en Entfaltungssoptionen f��r die Subjektwerdung�� und f��r die Transformation gesellschaftlicher Systemzust��nde an die Hand gibt.
Kurzum: Am Genie��en als Format des Erlebens kultureller Praktiken und energetischer Kommunikationen sowie seinen gesellschaftlichen Erscheinungsweisen lassen sich R��ckschl��sse auf die Verfasstheit einer Gesellschaft, ihrer Kultur- und Bildungsprogrammatik ziehen. Als Ausdruck der empfundenen Qualit��t des Seins markiert es somit eine zentrale ��sthetische Dimension zwischen Aktivit��t und Passivit��t, Eindruck und Ausdruck, Subjekt und Bezugsobjekt, Selbst- und Welterfahrung, Wahrnehmung und Reflexion. Die hiesige Forschungsarbeit m��chte jene Verh��ltnisse und die damit verbundene kulturelle Kraft des Genie��ens als Beitrag zu einer Bildungs- und Kultur��sthetik deutlich werden lassen.
Schule digital - der L��nderindikator
Laufzeit: 01.01.2015 bis 31.03.2018
Mit dem Projekt Schule digital - der L��nderindikator wird das Ziel verfolgt, die Bedeutung des Lernens mit und ��ber digitale Medien in der Wissens- und Informationsgesellschaft des 21. Jahrhunderts aufzuzeigen und umfassend im deutschen Schulsystem zu untersuchen. Damit wird ein gezieltes Bildungsmonitoring ��ber den Einsatz digitaler Medien im schulischen Kontext erstellt, das erstmals einen Bundesl��ndervergleich in diesem Bereich zul��sst. Das Projekt ist erm��glicht durch die Deutsche Telekom Stiftung.
Der L��nderindikator hat eine dreij��hrige Projektlaufzeit, in der neben der konstanten Erfassung grundlegender Bedingungen des Einsatzes digitaler Medien im Unterricht der Sekundarstufe I j��hrlich wechselnd ein Schwerpunkt im Bereich der schulischen Medienbildung fokussiert wird. F��r jeden L��nderindikator werden quantitative und qualitative Datenerhebungen durchgef��hrt, welche die Grundlage f��r ein aktuelles und zuk��nftig fortlaufendes Bildungsmonitoring speziell f��r den Bereich der Verwendung digitaler Medien im schulischen Kontext bilden. Zu jedem Schwerpunkt werden j��hrlich repr��sentative Lehrerbefragungen durchgef��hrt, die vertiefende Einblicke hinsichtlich des Einsatzes digitaler Medien in Lehr- und Lernsituationen gew��hren und einen Vergleich zwischen den Bundesl��ndern erlauben. Zudem werden Medieninitiativen und Entwicklungen in verschiedenen L��ndern im Bereich des schulischen Lernens mit digitalen Medien im Rahmen von sogenannten "L��nderportraits" beschrieben. Diese dienen als Good-Practice-Beispiele zur Darstellung zentraler Entwicklungen im Bereich der schulischen Medienbildung und werden durch Experteninterviews mit zentralen Akteuren im Bereich der Entwicklung und Durchf��hrung von Medieninitiativen in ausgew��hlten L��ndern erg��nzt.
Zum Ziel einer nachhaltigen Qualit��tssicherung und -entwicklung werden die Expertisen von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern im Bereich der digitalen Medien einerseits bei der Konzeption der Frageb��gen eingebunden und andererseits zur Erstellung des jeweiligen L��nderindikators herangezogen. Je nach thematischem Schwerpunkt werden unterschiedliche Experten einbezogen.
Offene Hochschule - "Weiterbildungscampus"
Laufzeit: 01.09.2014 bis 31.01.2018
Das Projekt Weiterbildungscampus Magdeburg ist ein Verbundprojekt der Hochschule Magdeburg-Stendal und der Otto-von-Guericke-Universit��t Magdeburg im Rahmen des Bund-L��nder-Wettbewerbs "Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen". Im Projekt werden anhand von f��nf forschungsleitenden Fragestellungen die Entwicklung und Ausgestaltung nachfrageorientierter, bedarfsgerechter wissenschaftlicher Weiterbildungsangebote erforscht und umgesetzt. Der Auf- und Ausbau von Angeboten orientiert sich dabei an der regionalen Innovationsstrategie des Landes Sachsen-Anhalt und entspricht den Profilschwerpunkten der beiden Hochschulen. Diese fokussieren die Bereiche MINT, Gesundheit und Kreativwirtschaft.
(www.weiterbildungscampus.de)
Weiterbildungscampus Magdeburg: Curricula��bertragung
Laufzeit: 15.09.2014 bis 31.01.2018
Die Erschlie��ungs-, Denk- und Konzeptionsangebote, die sich mit dem curricularen Angebot eines Studiums an seine Adressat/innen verbinden, folgen in der Regel theoriesystematischen Zusammenh��ngen der studierten Disziplinen und damit h��ufig einer innerwissenschaftlichen Logik und Stringenz. Sie erwarten, dass sich Studierende auf diese Logik und die damit pr��sentierte ,Welt' einlassen und sich in ihr zu bewegen lernen. Wenn Studierende in weiterbildenden oder dualen Studieng��ngen studieren, dann befinden sie sich mit einem gro��en Teil ihrer Zeit in der ,Welt' praktischer Zusammenh��nge und T��tigkeitsanforderungen, die nicht nach der Logik der Wissenswelten strukturiert sind. Es gilt folglich, zwischen den bestehenden hochschulischen Curricula und ihren Wissensangeboten einerseits und den Logiken der Praxisfelder, in denen Studierende sich bewegen, andererseits, Br��cken zu bauen. Das Ziel ist, dass die horizonterweiternde und strukturierend erm��chtigende Kraft des akademischen Wissens f��r Studierende im Kontext ihrer Praxiswelten wahrgenommen und genutzt werden kann, und dabei die Strukturierung der Wissenswelten sich im Verlaufe des Studiums ebenfalls erschlie��t. Damit das gelingen kann, ist es erforderlich, das hochschulische Bildungs- und Lernsetting in eine solche Form zu bringen, dass erfahrbar wird, dass und wie wissenschaftliches Wissen von lebens- und praxisbezogener Bedeutung ist. Diese Verbindung kann durch den Entwicklungsstand der informatischen M��glichkeiten der Repr��sentation von Welt und Wissen auch medial unterst��tzt werden. Das Forschungsvorhaben wird hierf��r eine ,artikulierte' Lern- und Bildungswelt als informatisch aufbereitete Wissenswelt entwickeln, die Studierenden erlaubt, bezogen auf berufliche/praktische Aufgaben sich in studienbezogenen Wissenswelten auch selbstst��ndig zu bewegen und Wissensbest��nde eigenst��ndig kompetenzorientiert aufzugreifen und zu nutzen.
Voraussetzungen und Erm��glichung weiterbildender Studieng��nge f��r Berufst��tige unter Ber��cksichtigung ihrer je besonderen Lebenslagen und Bed��rfnisse
Laufzeit: 15.10.2014 bis 31.01.2018
Es handelt sich um eines von f��nf Teilprojekten im Verbundvorhaben "Weiterbildungscampus Magdeburg", das im Rahmen der Ausschreibung Aufstieg durch Bildung - Offene Hochschulen des BMBF gef��rdert und gemeinsam von der OVGU und der HS MD-Stendal durchgef��hrt wurde. Im Rahmen des Teilprojektes ging es auf der einen Seite darum, Probleme und Herausforderungen des Zugangs zu berufsbegleitenden Studieng��ngen zu untersuchen und insbesondere zu kl��ren, wie au��erhalb der Hochschule erworbene Kompetenzen anerkannt und angerechnet werden. Dabei geht es auch um Fragen der Erlangung von Voraussetzungen f��r die Studienaufnahme sowie der Reduzierung von Studienzeiten und -kosten. Dazu wurden in einer zweiteiligen empirischen Studie bundesweit die Wichtigkeit von Anrechnungsm��glichkeiten in der wissenschaftlichen Weiterbildung erfragt und Handlungspraktiken von anrechnungszust��ndigen AkteurInnen rekonstruiert. Ergebnis ist ein Modell von Handlungsmustern, das die differenzierte Konzeption angemessener Anrechnungsverfahren f��r Studieng��nge erm��glicht. Auf der anderen Seite sollte ein (mediengest��tztes) studiengangs��bergreifendes Angebot entwickelt und erprobt werden, das die Aufnahme eines berufsbegleitenden Studiums f��r studieninteressierte Berufst��tige erm��glicht bzw. erleichtert. Das Teilprojekt wurde geleitet von Prof. Dr. Olaf D��rner (Universit��t der Bundeswehr M��nchen, ehemals Otto-von-Guericke-Universit��t Magdeburg) und Prof. Dr. Johannes Fromme (Otto-von-Guericke-Universit��t Magdeburg).
"Entfaltend F��hren" als komplexit��tsgerechte Weiterf��hrung gegenw��rtiger F��hrungstheorien im Umfeld der ,Organisations��sthetik'
Laufzeit: 01.12.2014 bis 01.01.2018
F��hrung ist dann ,entfaltend', wenn sie durch Balance der Kr��fte die Muster der Lebendigkeit mehrt. Entfaltende F��hrung ist ,��sthetisch' - in dem Sinne, dass sie ihre feinsinnige Wahrnehmung, ihre ethische Orientierung auf Lebendigkeit und ihr ausbalanciertes Taktgef��hl zur kokreativen Orchestrierung einer lebenswerten Zukunft einsetzt.��Ein so verstandenes F��hren ist eine basale menschliche T��tigkeit, deren Kern ein Gleichgewichtsmanagement ist und deren konkrete Ausgestaltung kontextabh��ngig ist. Daher gilt mit Mary Follet das Prinzip "Leadership by Everyman/ F��hrung durch Jedermann".��Die philosophische ��sthetik der Aufkl��rung nimmt die moderne Komplexit��tswissenschaft vorweg und illustriert und verankert sie in der Selbstreflexion der Menschheit.��Auf der Basis dieser Thesen erarbeitet die Promotionsarbeit eine ,Theorie entfaltender F��hrung' im Sinne einer komplexit��tsgerechten und theorieintegrierenden Weiterf��hrung gegenw��rtiger F��hrungstheorien im Umfeld der ,Organisations��sthetik'.
Hochschule neu denken
Laufzeit: 01.04.2014 bis 01.01.2018
Im Rahmen der Umstrukturierung der Otto-von-Guericke Universit��t Magdeburg wurde eine studienprogrammbezogene Innovationsstrategie entwickelt. Diese schl��gt das kontextuierende, hochschulweit nachfragbare Angebot von einem 8 Semestrigen comprehensiven Bachelorprogramm vor, das sogenannte "Bachelor plus". Das neue Angebot erm��glicht der OvGU zuk��nftig fakult��tenweit einen 8-semestrigen Bachelor anzubieten, mit dem sich Studierende f��r individualisiertes und comprehensives Studieren entscheiden, etwas, das viele Studierende (bundesweit) in bestehenden 6-semestrigen BA-Angeboten vermissen und gerne aufgreifen und nachfragen w��rden. Hier kann und soll Magdeburg eine ���Marke��� f��r individualisiertes und bildendes Studieren etablieren.
Schulentwicklung durch aktivierende Lernangebote
Laufzeit: 01.12.2012 bis 01.12.2017
Studierende kreieren und geben methodische Hinweise zu Projekten f��cherbezogen oder ��bergreifend (auch ausserunterrichtlich). Dies ist sowohl als Ideenpool als auch als Unterst��tzung bei der Durchf��hrung von schulischen Projekten gedacht. Es werden neue Methoden des Lehrens vorgestellt und vor dem Hintergrund der aufgabenorientierten Didaktik hinsichtlich der Kompetenzbereiche der Lehrenden beleuchtet. An interessierten Schulen werden Abschnitte der Schulentwicklungsprozesse theoretisch fundiert, begleitet und evaluiert.
Online-Werbekompetenz im Wandel. Neue Herausforderungen f��r Medienbildung und Schule
Laufzeit: 01.04.2016 bis 30.11.2017
Das geplante Projekt "Online-Werbekompetenz im Wandel" adressiert die Nutzung vernetzter Online-Medien unter der Perspektive von Medienbildung und Medienkompetenz.
Das Projekt fokussiert aktuelle Transformationen im Bereich der Online-Werbung, wie sie in den letzten Jahren im digital-vernetztenBereich des Social Web entstanden sind, sowie daraus folgende Konsequenzen f��r die F��rderung undEntwicklung einer Werbekompetenz als spezifischer Auspr��gung einer allgemeinen Medienkompetenz.
Dabei wird von der grundlegenden These ausgegangen, dass Werbung in digital-vernetzten R��umen sowie die damit einhergehenden technologisch-strukturellen Ver��nderungen im Kontext des Social-Web einen weiteren zentralen Kulminationspunkt f��r die medienp��dagogische Auseinandersetzung mit Werbung und Werbekompetenz darstellen.
Damit versteht sich das Projekt als Weiterentwicklung und Aktualisierung medienp��dagogischer Forschung im Bereich der Werbung: Den Ausgangspunkt bildet der Prozess der Ausdifferenzierung sowie der quantitativen und qualitativen Zunahme unterschiedlicher Werbeformate (z.B. in Apps, vernetzten Computerspielen oder auf Video-Plattformen wie Youtube oder Sozialen Netzwerken wie Facebook oder Twitter). Dabei wird insbesondere die grundlegendeAmbivalenz von Wissen und Handeln in Bezug auf die Nutzung von Social-Web Angeboten aufgegriffen.
Internationale Mobilit��t in der Berufsbildung - zum Lernpotenzial von Auslandspraktika f��r Auszubildende und Berufssch��ler
Laufzeit: 01.10.2012 bis 01.10.2017
Das Promotionsvorhaben untersucht auf der Grundlage von qualitativen Interviews mit Auszubildenden und Berufssch��lern die Lerneffekte und die dahinterliegenden Lernprozesse von Auslandspraktika in der Berufsausbildung. Der empirischen Arbeit liegt ein subjektwissenschaftliches Lernverst��ndnis zugrunde.
Internationale Mobilit��t in der Berufsbildung - Erfassen und Monitoring des grenz��berschreitenden Mobilit��tsverhaltens von Bildungsinl��ndern im deutschen Berufsbildungssystem.
Laufzeit: 01.10.2012 bis 30.09.2017
Der Stellenwert der grenz��berschreitenden Mobilit��t zu Lernzwecken ist in der Berufsbildung in den letzten Jahren stetig gewachsen. Im Unterschied zur Mobilit��t in der Hochschulbildung bleibt dieses Ph��nomen in der Berufsbildungsforschung jedoch wenig beachtet. Mangels wissenschaftlich fundierter Indikatoren und aufbereiteter Datenbest��nde ist es daher in der nationalen Bildungsberichterstattung ebenfalls sehr unzureichend dargestellt.Das Promotionsvorhaben setzt sich zum Ziel, auf der Grundlage qualitativer und quantitativer empirischer Forschung wissenschaftlich fundierte Indikatoren zur Erfassung des Mobilit��tsverhaltens von Lernenden in der Berufsbildung zu entwickeln und neue Hypothesen zu ihrer Mobilit��tsf��higkeit zu generieren.Hierf��r werden zuerst�� die Mobilit��tserfordernisse anhand einer Analyse des interdisziplin��ren Fachdiskurses und des Diskurses der Interessenvertreter in der Berufsbildung identifiziert. Es folgt eine Sekund��ranalyse existierender Datenbest��nde zum grenz��berschreitenden Mobilit��tsverhalten und zu sozio��konomischen und demographischen Pr��diktoren der Mobilit��t, die durch eine begrenzte Erhebung im Rahmen einer Fallstudie erg��nzt wird. Auf dieser Grundlage werden Indikatoren entwickelt und mit bestehenden Indikatoren und Monitoringsystemen anderer europ��ischer L��nder verglichen.
Sch��lervertretungen im Verst��ndnis des Modells einer lernenden Organisation
Laufzeit: 01.10.2013 bis 30.09.2017
Studierende unterst��tzen Sch��lerInnen in Gremienarbeit�� der Sch��lervertretungen bei der Entwicklung, Wahrnehmung und Gestaltung ihrer Rechte und Aufgaben an Schulen. Dabei nehmen sie die reflektierte Rolle von Wissensmanagern ein. Die St��rkung der Position von Sch��lervertretungen u.a. durch selbstst��ndige erfolgreiche Gestaltung von Projekten kann sich f��rderlich auf Schulentwicklungsprozesse auswirken.
Die Studierenden regen Lernprozesse auf der Basis eines konstruktivistischen Didaktikverst��ndnisses mit dem Ziel der Kompetenzentwicklung an und machen diese auch den Sch��lerInnen durch Reflexion und interne Evaluation bewusst.
Digitales Wissen, Bildungsrelevante Relationen zwischen Strukturen digitaler Medien und Konzepten von Wissen
Laufzeit: 30.09.2014 bis 30.09.2017
Das Promotionsprojekt besch��ftigt sich auf Basis des theoretischen Diskurses um den Begriff der Wissens- oder Informationsgesellschaft mit Formaten der digitalen Medien zum Zweck der Wissenskonstruktion und Wissensarbeit.
Soziale Online-Netzwerke im universit��ren Kontext
Laufzeit: 01.04.2015 bis 30.09.2017
Parallel zu universit��ren online Lehr-Lernumgebungen werden von Studierenden zunehmend�� Gruppen sozialer Online-Netzwerke als Erg��nzung bzw. Erweiterung verwendet, die als selbst- und peer-organisierte R��ume au��erhalb der Organisation und Kontrolle der Lehrenden liegen. Ausgehend von aktuellen Forschungen zur Nutzung von Social-Web-Anwendungen in formalen und informellen Kontexten und Forschungen im Bereich Personal Learning Environments (PLE) werden in diesem Lehrforschungsprojekt "Soziale Online-Netzwerke im universit��ren Kontext" Nutzungsweisen Studierender analysiert.
Dialog der Wissenschaften
Laufzeit: 21.06.2012 bis 21.06.2017
Im Sinne einer Wissenschaftsforschung gilt es heute neu zu ��ber��legen, wie sich methodische Forschungszug��nge wie z.B. die der Systemtheorie, der Kybernetik, der neuen Ph��nomenologie, der Akteur-Netzwerk-Theorie oder auch der Neurowissenschaft mit ihrem je��weils umfassenden Potenzial zur Erschlie��ung, Gestaltung und reflexiven Durchdringung von Problem��lagen miteinander vermitteln lie��en. Denn es erscheint zunehmend unzweckm����ig, diese konkurrierend zu sehen und sie gegen��einander in Position zu bringen. Nicht umsonst markieren Begriffe wie ,komprehensives Denken' (Buckminster Fuller), ,soziotechnische Kollektive' (Bruno Latour), ,post��heroisches Handeln' (Dirk Baecker aber auch Francois Jullien), ,vernetztes Denken' (Frederic Vester), aber auch ,Cultural Engineering', ein wachsendes Interesse und eine zuneh��mende Bereitschaft dazu, die disziplin��ren Gehege u.a. mit Blick auf die Wirk��samkeit von L��sungs��anstrengungen hinter sich zu lassen. Wenn derzeit gesellschaftliche ,Wertsch��pfung' auf Kapitalsicherung reduziert zu werden droht,�� gilt es, zentralen Qualit��tsanspr��chen wie sozialer Sicherheit und Gerechtigkeit, menschlicher Achtsamkeit und ��kologischer Nachhaltig��keit gezielt Aufmerksamkeit zu schenken. So erscheint es n��tig und aussichtsreich, Gelegen��heiten daf��r zu schaffen, dass Menschen das disziplin��re Spezial��wissen in wechselseitiger Befruch��tung zu neuen und wirksamen gesellschaftlichen L��sungsversuchen zusammenf��gen. Der Diskurs zum Wissens��mana��gement hat gekl��rt: Wissen ist eine Ressource, die sich vermehrt, wenn man sie teilt. Und so kann Wissensteilung zwischen Disziplinen Wissensver��mehrung bewirken. Getreu des ethischen Imperativs von Heinz von Foerster - wollen wir diesen Befund zum Anlass nehmen, einen Raum zwischen den disziplin��ren Welten zu schaffen, der all seinen Nutzern Bewe��gungsm��glichkeiten bietet - jenseits der ��blichen Einge��bundenheiten, der Zw��nge und disziplin��ren Engen, jenseits der fachlichen ,Gehege'.
Informationen zu j��hrlichen Tagung unter: lernwelt.ovgu.de/zwischenwelt/
Publikationen:
- Girmes. R. (2013): Allgemeine Didaktik und Unterrichtsf��cher - Konzept zu beider Vernetzung in Ausbildung und Praxis. In: Didaktik im Fokus. - Baltmannsweiler : Schneider Hohengehren, S. 21-35.
- Girmes, R. (2012): Der Wert der Bildung. Menschliche Entfaltung jenseits von Knappheit und Konkurrenz. Verlag F. Sch��ningh. (http://lernwelt.ovgu.de/zwischenwelt/files/7513/3930/7022/Girmes_77637-2.pdf)
- Girmes, R. (2012) Schule und Gesellschaft im 21. Jahrhundert. In: M. Barricelli/ M. L��cke (Hg.): Handbuch Praxis des Geschichtsunterrichts. Bd 1. Schwalbach/Ts.: Wochenschau-Verl. S. 42-58
- Girmes, R., Geschke, S. M., Ostermeyer, S. P., Shkonda, A. (Hrsg.): Den spezialisierten Anderen verstehen. Vom Wert transdisziplin��rer Begegnungen. Waxmann, M��nster-New York, 2014.
- Ostermeyer, S.P., Kr��ger, S.: (Hrsg.): Aufgabenorientierte Wissenschaft : Formen transdisziplin��rer Versammlung.Waxmann, M��nster-New York, 2015.
Bildungssystemdesign am Beispiel der Bildungssystementwicklung f��r Mosambique
Laufzeit: 01.01.2013 bis 01.01.2017
Im Projekt werden grunds��tzlich Strategien erforscht, erprobt und evaluiert, die Bildungssysteme insbesondere Schulen, vor allem solche in sich entwickelnden L��ndern, die in einem Neuentwicklungs- oder Innovationsprozess begriffenen sind, helfen, ihre schulische Realit��t gezielt zu konzipieren bzw. zu ver��ndern. Neben der theoretischen Erschlie��ung und Reflexion von Eingreifpunkten und -m��glichkeiten, werden ebenso theoretische und praktische Anfragen entsprechender Schulen bearbeitet. Folgende theorie- und handlungsleitenden Fragestellungen stehen im Mittelpunkt: Wie k��nnen Curriculum und Lernmedien zu einem durchdachten und stimmigen Gef��ge ver��ndert werden? Wie k��nnen die Organisations- und F��hrungsstruktur sowie die Lernumgebung optimal geplant und genutzt werden? Welche Strukturen erm��glichen erfolgreiche Arbeitsabl��ufe, zufrieden stellende Kommunikation und eine gesunde Arbeitsatmosph��re? Welches Unterst��tzungspotenzial bietet die Umgebung und wie kann es genutzt werden? Welche professionellen Haltungen und Kompetenzen k��nnen entwickelt werden, um die Mitarbeiterschaft sich innovierender Schulen zu qualifizieren? Wie kann eine Schule Tr��ger von Entwicklung und Kommunikation in Gemeinden werden?��
Mombe, Delfim de Deus (2012): Lehren und Lernen in Klassen mit hohen Sch��lerzahlen: Neue Ans��tze f��r eine zentrale Entwicklungsaufgabe des mosambikanischen Bildungssystems. Logos, Berlin.
Flores, Jos�� Manuel (2014): Das Problem der gleichzeitigen Sicherung von Bildungs��beteiligung und Bildungsqualit��t in Mosambik. Verlag Dr. Kova��, Hamburg.
Geraldo Teodoro Ernesto Mate (2013): Rekonstruktion der Entwicklung der Grundschule und Grundschullehrerbildung in Mosambik: Koordinierung und Integration als Strategische Optionen einer nachhaltigen Optimierung der Grundschullehrerbildung. Verlag Dr. Kova��, Hamburg.
Internationale Stadtexkursionen als forschende Lehre
Laufzeit: 01.05.2014 bis 01.01.2017
Exkursionen werden in vielen Disziplinen als didaktische Form der Lehre eingesetzt. H��ufig werden sie dabei jedoch zu einer gef��hrten Tour trivialisiert. Eine interkulturelle Erfahrung und Reflexion gelingt jedoch besser in freien Begegnungsformen. Das Projekt bringt Erfahrungen aus der Reise- und Exkursionsdidaktik sowie Kulturgeographie zusammen, um diese f��r eine kulturwissenschaftliche Stadtforschung fruchtbar zu machen und dies anhand der didaktischen Form internationaler Exkursionen zu konkretisieren. Grundlage sind Exkursionen nach und studentische Forschungsarbeiten in Liverpool, Istanbul, Budapest, Wien, Tallinn, Kopenhagen und Sofia.
Konzeption von Bildungs- und Weiterbildungsangeboten
Laufzeit: 01.02.2012 bis 01.01.2017
Es gibt neue Anforderungen an Bildungs- und Ausbildungsanbieter, dem bestehende Ausbildungs- und Weiterbildungsformate nur bedingt gerecht werden. In diesem Kontext ist die Forschung und Entwicklung zu sehen, die in diesem Projekt betrieben wird: Es geht um das Konzept und die Realisierung von Diagnoseinstrumenten zur Rekonstruktion und Ermittlung von Weiterbildungsbedarfen in Organisationen und bei MitarbeiterInnen im Kontext von KMU einerseits und in p��dagogischen Einrichtungen f��r Jugendliche und junge Erwachsene andererseits.��W��hrend im ersten Fall die Diagnose Ausgangspunkt f��r die Konzeption von akademischen Weiterbildungsangeboten direkt an Mitarbeiter von KMU ist, geht es im zweiten Fall um die Feststellung von Professionalisierungsoptionen f��r p��dagogische Fachkr��fte und AkteurInnen bei Tr��gern und Bildungsanbietern. ��
In Zusammenarbeit mit IHK-Magdeburg wurde 2015 ein Zertifikatskurs "Unternehmersein" konzipiert und implementiert.
Projekte Studiengang Cultural Engineering
Laufzeit: 01.01.2013 bis 01.01.2017
Im Rahmen des Studienganges Cultural Engineering erarbeiten, kommunizieren, pr��sentieren und akquirieren Studierende, begleitet durch die Lehrenden, anwendungsorientierte Projekte. Au��enpr��sentation und -kommunikation im Sinne eines Wissenstransfers sowie ��ffnung zu au��eruniversit��ren Partnern in Form von Realexperimenten ist das Ziel der Projekte. Diese Projekte st��tzen sich auf die Struktur des selbstgegr��ndeten "Kultur auf neuem Terrain erleben e.V.". Sie betreiben dabei Handlungsforschung zu st��dtischen Artikulations- und Transformationsprozessen. So verfolgt das Projekt "IKuGa - Interkultureller Garten" im Magdeburger Stadtteil Neue Neustadt das Ziel, soziale Integration mit der Errichtung und Bewirtschaftung von Naturr��umen im Stadtraum zu verbinden und so vor allem auch Menschen mit Migrationshintergrund ��durch das G��rtnern�� und gemeinsame Picknicks und Feste miteinander ins Gespr��ch und somit in soziale Gemeinschaften zu bringen. (http://ikuga.kante-kultur.de)
Mit dem Musikfestival "Upgrade 11 - Kulturimport an deinem Ort" wird aufstrebenden Bands und Musikern aus der Region sowie den Partnerst��dten Magdeburgs die M��glichkeiten gegeben, sich zu pr��sentieren und gemeinsam zu musizieren. (http://www.upgrade-festival.de)
Im Rahmen des Projektseminars�� "Filmische Projektdokumentation" haben Studierende des Studiengangs Cultural Engineering ihre eigenen Projekte oder aber zentrale Begriffe und Theorien filmisch inszeniert. Dabei wurden die gew��hlten Inhalte und Themen auf der Basis film- und medientheoretischer Grundlagentexte in eine aussagekr��ftige Form gebracht.
Systementfaltungen - unfolding systems
Laufzeit: 01.01.2013 bis 01.01.2017
Im Projekt geht es darum, gesellschaftliche Systeme zu analysieren, "re-descriptions" (Luhmann) anzufertigen und Systeme dadurch lesbar zu machen. Um die erreichten Kl��rungen anderen Interessierten zug��nglich zu machen, sollen sie so angeboten werden, dass sie sich als m��glich "Kartierungen" der untersuchten Welten/ Systeme lesen und nutzen lassen. Dazu steht die Strategie von odyssees end�� zur Verf��gung, die hilft Wissenskarten so anzulegen, dass alle kartierten Systeme bei aller Verschiedenheit der (disziplin��ren) Betrachtung immer auf die gleiche Welt und die in ihr zu bearbeitenden Aufgaben aller Menschen bezogen sind.
Die Methode wird in unterschiedlichen organisationalen Kontexten von Absolventen des Studienganges "Cultural Engineering" (Bachelor und Master) genutzt.
Double Degree Programm mit der UP Maputo im Master Bildungswissenschaften
Laufzeit: 01.10.2013 bis 31.12.2016
Das Programm diente der Erprobung, Umsetzung und Evaluation von internationalen Double Degree Programmen oder Joint-Degrees. In dem Fall der OVGU der Erprobung und Umsetzung des Double Degree Studiengangs "Bildungssystemdesign" (Bildungswissenschaft) gemeinsam mit der Universidade Pedagogica. Ziel war die Implementierung und rechliche Verankerung eines zur Promotion an deutschen Hochschulen qualifizierenden Studienprogramms, sowie geimsame vielf��ltige Forschungsaktivit��ten und Internationalisierung der Bildungsforschung mit Schwerpunkt subsaharisches Arika.
International Leadership Training Master Trainer in TVET S��dkaukasus
Laufzeit: 10.04.2016 bis 03.10.2016
Das Projekt ist eingebettet in die Entwicklungszusammenarbeit mit dem S��dkaukasus. Mit dem Programm Master Trainer in TVET wird insgesamt das Ziel verfolgt dazu beizutragen, den gro��en Bedarf an qualifiziertem Fach- und F��hrungspersonal in Armenien, Aserbaidschan und Georgien zu decken. Um die Situation des Fachkr��ftedefizits zu verbessern, sind hierbei gut qualifizierte Multiplikatoren erforderlich, die in Aus- und Fortbildungszentren der beruflichen Bildung mit strategischer Bedeutung platziert sind. Die Teilnehmer studieren ein Semester an der Otto-von-Guericke-Universit��t und nehmen zudem an einem sechsw��chigen Praktikum teil, um ihr theoretisches und praktisches Wissen sowie ihre Kompetenzen im Bereich der Berufsbildung zu erweitern. W��hrend dieser Zeit planen sie zudem ein eigenes Transferprojekt, welches sie in ihren Heimatinstitutionen nach dem Aufenthalt in Deutschland umsetzen werden.
Das Projekt wird gemeinsam mit Frau Jun.Prof. Dr. Astrid Seltrecht bearbeitet.
TunisCare - Qualifizierte Pflegekr��fte aus Tunesien f��r das deutsche Gesundheitswesen
Laufzeit: 01.07.2013 bis 30.06.2016
Der wachsende Bedarf an qualifiziertem Gesundheitspersonal entwickelt sich mehr und mehr zu einer dringenden Notwendigkeit f��r Ver��nderungen im deutschen Gesundheitswesen, um dessen Qualit��t und Standards zu erhalten. Das Hauptziel des Projekts ist es, diese L��cke durch qualifizierte Krankenschwestern aus Tunesien zu schlie��en. Um die deutsche Qualit��t im Gesundheitssektor zu sichern, wurde eine internationale Berufsbildungsforschung durchgef��hrt. Dabei wurden zum einen curriculare Vergleiche angestellt und zum anderen empirische Testverfahren eingesetzt, die an den Standard des deutschen Staatsexamens f��r Krankenschwestern und -pfleger angepasst wurden. Auf der Grundlage der curricularen Vergleiche wurden dann medizinische Trainings in Tunesien durchgef��hrt. Ziel des Projektes ist es, voll qualifizierte Krankenschwestern und -pfleger aus Tunesien f��r den deutschen Gesundheitssektor bereitzustellen.
Dieser Text wurde mit DeepL ��bersetzt
Kulturwissenschaften: Eine Analyse des gegenw��rtigen Diskurses
Laufzeit: 31.12.2010 bis 31.12.2015
��ber Kulturwissenschaft herrscht viel Uneinigkeit; immer mehr kristallisiert sich heraus, dass sie sich nicht als singul��re Disziplin um ein Thema anordnet. Vielmehr wird aktuell um Diskurshoheit und darum gek��mpft, was unter einer oder mehrerer Wissenschaften der Kultur zu verstehen sei. Ausgehend von theoretischen Positionen untersucht die Arbeit verschiedene Bereiche, in denen Kulturwissenschaften universit��r hergestellt werden: Einf��hrungsb��nde, Studieng��nge, Akkreditierungen, Graduiertenkollegs, Handb��cher, etc. Die Arbeit geht dabei vor allem den Konzepten hinter den Labels auf den Grund, also der Frage, was jeweils unter Kulturwissenschaft verhandelt wird und wie damit versucht wird, verschiedene andere Disziplinen mit diesem neuen Namen zu bezeichnen.
Die Arbeit wird 2016 ver��ffentlicht.
Cultural Engineering in Russland: Einf��hrung des Master-Studiengangs ���Cultural Engineering��� an der Polytechnischen Universit��t Tomsk
Laufzeit: 01.10.2013 bis 01.10.2015
Das Hochschulsystem in Russland wird zurzeit auf ein zweistufiges System der Studienabschl��sse umgestellt (Bachelor-Master), was h��here Mobilit��t der Studierenden bei der Wahl von Ausbildungswegen zum Ziel hat. Mit dem ��bergang zum zweistufigen System der Studienabschl��sse erhielten die russischen Hochschulen die M��glichkeit, den Studierenden ein gro��es Angebot an Studieng��ngen und F��chern zu bieten, die sich durch st��rkere Praxisorientierung kennzeichnen und damit auch auf Anforderungen der Businessgesellschaft vorbereiten, unter anderem dadurch, dass die Studierenden allgemeinkulturelle und professionelle Kompetenzen erwerben k��nnen, die sowohl in Russland, als auch im Ausland gefragt sind.�� Die Polytechnische Universit��t Tomsk bem��ht sich um eine Erweiterung des Angebots an neuen Masterstudieng��ngen und ist an dem Austausch von Erfahrungen und Ideen mit ausl��ndischen Universit��ten in diesem Bereich besonders interessiert.
Das Ziel des vorliegenden Projekts ist, gemeinsam mit der Otto-von-Guericke-Universit��t Magdeburg ein Konzept f��r den Masterstudiengang Cultural Engineering zu erarbeiten und ihn an der Polytechnischen Universit��t Tomsk einzuf��hren.
Im Rahmen des Projekts wird an folgenden Schwerpunkten gearbeitet:
- Exploration und Vorbereitung von Kooperationen im Bereich der angewandten Forschung und Entwicklung sowie die Vernetzung von Forschungsvorhaben mit dem Ziel der Entwicklung einer nachhaltigen Forschungspartnerschaft zwischen der Otto-von Guericke Universit��t Magdeburg und der Nationalen Polytechnischen Universit��t Tomsk;
- Anpassung des Studienprogramms und der Struktur von Bachelor- und Master-Studieng��ngen an die Konzeption von�� Cultural Engineering zwecks Einf��hrung in der eigenen Universit��t;
- Entwicklung von international attraktiven Publikationen; Entwicklung humanwissenschaftlicher Institute im Kontext einer Universit��t mit technischem Profil.
Logistikberufsbildungsexport - Aus- und Weiterbildungskonzepte zur Anpassung der beruflichen Handlungskompetenz von auszubildenden/qualifizierten Fachkr��ften im Berufsfeld Logistik f��r die Wirtschaft in der Volksrepublik China (LoBiEx)
Laufzeit: 01.10.2012 bis 30.09.2015
Die dynamische Entwicklung in der VR China geht einher mit einem expandierenden Logistikmarkt sowie einem steigenden Bedarf an qualifizierten Logistikfachkr��ften und hochwertiger beruflicher Aus- und Weiterbildung.
Die deutsche duale Berufsbildung wird in China aufgrund ihres hohen Praxisbezugs als vorbildlich angesehen. Deutschen Anbietern er��ffnen sich daher M��glichkeiten, ��ber langfristige Kooperationen Kompetenzen und St��rken der deutschen Berufsbildung in China einzubringen. Das Projekt LoBiEx versucht hierzu einen Beitrag zu leisten und hat die Entwicklung, Erprobung und Implementierung praxisorientierter Aus- und Weiterbildungskonzepte f��r Fachkr��fte im Berufsfeld Logistik ebenso zum Ziel, wie den Aufbau einer "Fachakademie f��r Aus- und Weiterbildung im Berufsfeld Logistik" in China, die als bedarfsorientierter Bildungsdienstleister f��r chinesische und ����deutsche Unternehmen fungieren soll.
��� Aufbau eines Netzwerkes chinesischer und deutscher Partner aus Wirtschaft, Wissenschaft und Bildung f��r einen nachhaltigen Berufsbildungsexport
Das Projekt soll zur St��rkung der wirtschaftlichen Leistungsf��higkeit der beteiligten Partner beitragen. In der Zielregion wird durch eine am Bedarf orientierte Ausbildung eine entscheidende Voraussetzung f��r eine regional und international wettbewerbsf��hige Wirtschaft geschaffen, wovon auch deutsche Unternehmen im Zielland profitieren.
International Leadership Training "Master Trainer in TVET" LAOS PDR 2014/15
Laufzeit: 12.01.2015 bis 31.08.2015
Projektk��rzel: ILT Master Trainer in TVET (Laos), ONR 9339011012
Mitarbeiterinnen:
Stefanie Petrick
Diana Nikolaus
Ziele des Projektes
-���������������� Entwicklung von fachrichtungsbezogenen Konzepten f��r den Einsatz an beruflichen Bildungseinrichtungen im Rahmen von Transferprojekten
-���������������� St��rkerer Arbeitsmarktbezug und Handlungsorientierung der beruflichen Ausbildung in Laos
-���������������� Entwicklung der Teilnehmer zu Multiplikatoren innerhalb des Berufsbildungssystems in Laos (u.a. in Aus- und Fortbildungszentren, in bildungspolitischen Schl��sselpositionen)
Kurzbeschreibung des Projektes:
Das ILT Mastertrainer in TVET mit Teilnehmern aus Laos besteht aus einer achtmonatigen Trainingsphase in Deutschland und einer zweimonatigen (vorgeschalteten) Fortbildung in Korea. Die Pr��senzphase in Deutschland ist unterteilt in ein zwei Monatiges Fachstudium, ein darauf folgendes 6-w��chiges Praktikum in verschiedenen Einrichtungen der beruflichen Bildung und einem anschlie��enden vier monatigen Fachstudium, welches durch ein einw��chiges Zwischenseminar untersetzt wird. Die anschlie��ende Transferphase in Laos ist dann f��r die Umsetzung der Transferprojekte vorgesehen.
Das Fachstudium ist unterteilt in 10 Module:
Modul 1: Grundlagen der Beruflichen Bildung und Didaktik
Modul 2: Strukturen und Theorien der beruflichen Bildung
Modul 3: Didaktik der beruflichen Bildung
Modul 4: Didaktik einer beruflichen Fachrichtung
Modul 5: Lehr- und Lernmethoden
Modul 6: Curriculum- und Medienentwicklung
Modul 7: Professionspraktische Studien/ Praktika
Modul 8: Internationale berufliche Bildung
Modul 9: Transferprojekt/Projektarbeit
Modul 10: Zwischenseminar
Zielland
Laos (10 Teilnehmer)
Auftrag-/Geldgeber:
GIZ Magdeburg
Partner:
WMU GmbH
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Zeitraum
Pr��senzphase 12.01.2015-31.08.2015
Transferphase ab 01.09.2015
Projektbudget
219.688 Euro
Zukunftswerkst��tten an Magdeburger Schulen
Laufzeit: 01.02.2015 bis 01.08.2015
Im Rahmen der Infrastrukturplanung f��r die Erbringung von Leistungen in den Bereichen der Jugendarbeit, der Jugendsozialarbeit und des Kinder- und Jugendschutzes f��r die Jahre 2016-2020 der Stadt Magdeburg, sollten mit Hilfe von Zukunftswerkst��tten Interessen, W��nsche und Vorstellungen Magdeburger Jugendlicher identifiziert werden um auf dieser Grundlage auf Bildungsbedarfe zu schlie��en. Studentinnen des Bachelors und Masters Bildungswissenschaft sowie Mitarbeiter des LKJ (Landesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendarbeit) haben an 13 Magdeburger Grund- sowie Berufsbildenden-Schulen mit bis zu 20 Sch��lerinnen und Sch��lern Zukunftswerkst��tten geplant, durchgef��hrt und dokumentiert.
Weitere Informationen zu den Ergebnissen sind unter folgendem Link zug��nglich:
http://ratsinfo.magdeburg.de/vo0050.asp?__kvonr=221503&search=1
Kooperation Konkret - "kultur macht stadt"; Kunst- und Kulturmanagement als Motor f��r kreative Stadtentwicklung und Imagetreiber in Magdeburg-Buckau
Laufzeit: 01.04.2012 bis 01.04.2015
Es geht darum, den Magdeburger Stadtteil Buckau als eine WerkStadt zu sehen und erfahrbar zu machen, z.B. durch tempor��re Kulturevents im Stadtteil und auch durch Anst����e und Anf��nge zum Aufbau eines integrierten Kunst und Gewerbehofes. So soll der Stadtteil k��nstlerischen Aktivit��ten einen verl��sslichen Ort und Rahmen bieten. Kunst und Kultur werden Buckau beleben und sollen beides bewirken: Dynamisierung und Verortung. Das wird vom Forscherteam z.T. initiiert, z.T. begleitet und jeweils dokumentiert und ausgewertet. Wurde der Stadtteil bisher vorrangig als ein ,Sanierungsgebiet' gesehen und bezeichnet, so soll ein forschendes ,Kulturmanagement' als ein zus��tzlicher Katalysator wirken, indem kulturelle Aktivit��ten zum expliziten, st��dtischem Entwicklungsfaktor gemacht werden. Dabei werden Fragen bearbeitet wie diese: Was macht einen Stadtteil lebenswert? Ab wann f��hlt man sich wohl, geborgen, besch��tzt und zuhause? Was muss ein Wohnquartier bieten, um f��r Zuz��ge von Menschen attraktiv zu sein? Da Menschen lebend, ohne dass sie sich dessen jeden Tag bewusst sein m��ssen, Atmosph��ren erfahren und erzeugen, kann man diesen Prozess zu verstehen suchen und man kann ihn ggf. optimierend ver��ndern und entfalten. Das zu tun, ist Inhalt des Projektes "kultur macht stadt". Kulturmanagement in diesem Sinne setzt auf neue Formen der Koordination und�� Kooperation zwischen Stadtteilbewohnern, auf anregende Forschungsergebnisse und deren Verbindung mit den Aktivit��ten des Stadtplanungsamts. Insofern wird und versteht sich das Projekt auch als Teil der Anstrengungen, die Magdeburg auf dem Weg zur m��glichen Kulturhauptstadt 2020 auszeichnen und profilieren k��nnen.
Verbleib der Absolventen/innen des BA- und des MA-Studiengangs "Medienbildung"
Laufzeit: 01.04.2014 bis 31.03.2015
Zum WS 2014/05 wurde an der Otto-von-Guericke-Universit��t erstmals in den neu entwickelte Bachelor-Studiengang Medienbildung immatrikuliert. Drei Jahre sp��ter startete das gleichnamige Master-Programm. Bis Ende Juni 2014 hatten 227 Studierende mindestens einen dieser beiden Studieng��nge erfolgreich absolviert, davon hatten 41 Studierende sowohl den BA- als auch den MA-Studiengang abgeschlossen. Knapp zehn Jahre nach der ersten Immatrikulation in dieses bundesweit einmalige Studienprogramm ist eine Verbleibstudie konzipiert und umgesetzt worden. Das Sample bildeten alle bisherigen 227 Absolventen/innen, die Datenerhebung erfolgte mittels eines standardisierten Online-Fragebogens und wurde Anfang Oktober 2014 abgeschlossen. Die R��cklaufquote liegt bei ��ber 84%, mehr als 82% haben den Fragebogen vollst��ndig ausgef��llt. Die Auswertung der Daten ist weitgehend abgeschlossen, die wesentlichen Ergebnisse liegen in Form eines Forschungsberichtes vor (siehe Projektanhang), der auch der digitalen Hochschulbibliothek des Landes Sachsen-Anhalt (Open Access) ver��ffentlicht wurde: http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:gbv:ma9:1-6027
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Bildungswege von Migranten in Deutschland und Russland im Vergleich
Laufzeit: 01.10.2010 bis 01.01.2015
Es besteht ein Zusammenhang zwischen der sozialen und ethnischen Herkunft sowie der Bildungskarriere in Deutschland. Dies belegen nicht zuletzt internationale und nationale Leistungsvergleichsstudien der letzten Jahre (z.B. IGLU, PISA). Auch der Zusammenhang zwischen Migration, Bildungsprozessen und Bildungsungleichheit bzw. -benachteiligung wird in der Wissenschaft zunehmend thematisiert. Im Zentrum dieser Studie sollen jugendliche MigrantInnen der zweiten Generation in Deutschland und Russland mit Blick auf individuelle Bildungsbed��rfnisse sowie W��nsche und ��ngste hinsichtlich der eigenen Bildungsbiographie und Bildungsbeteiligung stehen. Dabei sind es individuelle Faktoren, so die Vermutung, die die Bildungsbiographie der Migrantenjugendlichen ma��geblich pr��gen. In dieser Studie sollen anhand einer qualitativen Befragung Bildungswege von jugendlichen MigrantInnen in Deutschland und Russland aufgezeigt sowie Faktoren herausgearbeitet werden, die den Bildungserfolg der Jugendlichen gepr��gt haben.
Forschungsprojekt "Dingweg"
Laufzeit: 01.01.2013 bis 01.01.2015
Im Zuge des Drittmittelprojektes "Kulturmanagement-Buckau" in Kooperation mit der Stadt Magdeburg wurde das Forschungsprojekt "Dingweg" in zwei Ausbaustufen etabliert. Im Februar und im September 2013 wurden der��Stadtraum als ein Versammlungsort von verschiedenen Dingen��eventisiert: Alltagsdingen, Kunstdingen, Geb��uden, nat��rlichen Dingen und Menschen, die als Inszenierung und alle zusammen eine bestimmte st��dtische Atmosph��re entstehen lassen. ��Diese Atmosph��re ��ndert sich, wenn neue Elemente/ Objekte/ Dinge in das bestehende ,Ensemble' hinzu gef��gt werden. Der Stadtteil Magdeburg-Buckau wird durch Objekte wie etwa farbige Elemente, Texte, Kunst, Fotos, Figuren ,bereichert'. Der Dingweg verbindet diese in den Stadtteil tempor��r eingef��gten neuen Objekte. Er setzt sich also zusammen aus Installationen verschiedenster Art, mit denen leere Fenster und Fl��chen gef��llt und ,bespielt' werden sollen, z.B. um Pl��tze und Stra��en lebendiger, ruhiger, sch��ner, anregender, etc. wirken zu lassen. Die erweiterten st��dtischen Ensembles, ��werden den ,Klang' des st��dtischen Ensembles Buckau ver��ndern und weiter entwickeln.��Was sich mit dieser Stadtteilentwicklungsidee f��r st��dtebauliche und kulturelle Ziele und Visionen verbinden lassen, werden diese kulturell-k��nstlerischen Interventionen zeigen helfen.
Weitere Informationen:
- auf der Homepage: www.kulturmachtstadt.de
- Ostermeyer, S.P. (2015). Einen Stadtteil dialogisieren: Eine Intervention Angewandter Kulturwissenschaft . In S.P. Ostermeyer & S.-K. Kr��ger (Hrsg.), Aufgabenorientierte Wissenschaft: Formen transdisziplin��rer Versammlung��(Dialog der Wissenschaften 2)��(S. 49 56). M��nster: Waxmann.
Bildungssystemdesign: Werkstatt
Laufzeit: 01.10.2010 bis 31.12.2014
In der Didaktikwerkstatt liegen online Informationen, Texte, Hilfsmittel und Anregungen zum "Lehren lernen" bereit. Dabei wird auf die Metapher der Werkstatt mit verschiedenen R��umen Bezug genommen. Die Didaktikwerkstatt hat insgesamt zehn Zimmer, in denen Material f��r die unterschiedlichen Aufgaben der didaktischen Akteure zur Verf��gung gestellt werden: - Organisationsentwicklungsdokumentation (im Institutionenbauhof) - Adressaten- & Abnehmeranalyse - Lehrveranstaltungsdokumentation - Rollenfindungs- & Interaktionslabor - Curriculumschmiede - Lehrmitteldatenbank - Methodenlabor - Lehrmaterialpool - Evaluationsagentur - Kommunikationsqualit��tsmanagement. Das angebotene Material ist als konzeptionelles und aktionsbezogenes Werkzeug zu verstehen, das Lehrende unterst��tzen kann, sich f��r eine Lehre als lernbeg��nstigende Kommunikation zu qualifizieren.
ego.-MINT Technische Bildung als integratives Element der Entrepreneurship Education und technikorientierte Gr��ndungssensibilisierung an allgemeinbildenden Schule
Laufzeit: 01.05.2013 bis 31.12.2014
ego.-MINT - Technische Bildung als integratives Element einer Entrepreneurship Education", ein Projekt der ego.-Existenzgr��ndungsoffensive Sachsen-Anhalt, f��hrt individuelle Projekttage zur technikorientierten Gr��ndungssensibilisierung an allgemein- und berufsbildenden Schulen durch. Innerhalb der Projekttage werden Sch��ler/innen der Sekundarstufe I+II f��r technikorientierte Unternehmensgr��ndungen, ingenieurwissenschaftliche Studieng��nge und technische Berufsausbildungen motiviert und sensibilisiert.
Die Projekttage bestehen aus Unternehmerwerkstatt und Unternehmerplanspiel, welche als Blockveranstaltung, als AG oder begleitend zum schulischen Unterricht durchgef��hrt
werden k��nnen. Besonders interessierte Sch��lern/innen erhalten die M��glichkeit, innerhalb
technikorientierter Gr��nderpraktika ihre Kenntnisse direkt im Unternehmen zu vertiefen. Die Zielstellungen des ego.-MINT Projekts sind:
- Technische Bildung als Bestandteil der Entrepreneurship Education
- Sensibilisierung f��r technische Unternehmensgr��ndungen
- Positive Motivation zur Selbstst��ndigkeit und F��rderung des Unternehmergeistes
- Unternehmerisches Denken und Handeln
- Sensibilisierung zum selbstst��ndigen und unternehmerischen Denken und Handeln
���� in��privaten, beruflichen, gesellschaftlichen und unternehmerischen Situationen
- Identifikation von gr��ndungsinteressierter Sch��ler/innen und engagierter Lehrer/innen
- Sensibilisierung f��r ingenieurswissenschaftliche Studieng��nge und technische Berufe
- Kompetenzentwicklung, Hard- und Soft-Skills
- Erwerb von unternehmerischen (Handlungs-) Kompetenzen und fachspezifischer Inhalte
- F��rderung von Kreativit��t, Eigeninitiative, Verantwortungsbewusstsein, M��ndigkeit
ego.-MINT - Technische Bildung als integratives Element einer Entrepreneurship Education und technikorientierte Gr��ndungssensibilisierung an allgemein- und berufsbildenden Schulen in Sachsen-Anhalt
Laufzeit: 01.05.2013 bis 31.12.2014
ego.-MINT - Technische Bildung als integratives Element einer Entrepreneurship Education���, ein Projekt der ego.-Existenzgr��ndungsoffensive Sachsen-Anhalt, f��hrt individuelle Projekttage zur technikorientierten Gr��ndungssensibilisierung an allgemein- und berufsbildenden Schulen durch. Innerhalb der Projekttage werden Sch��ler/innen der Sekundarstufe I+II f��r technikorientierte Unternehmensgr��ndungen, ingenieurwissenschaftliche Studieng��nge und technische Berufsausbildungen motiviert und sensibilisiert.
Die Projekttage bestehen aus Unternehmerwerkstatt und Unternehmerplanspiel, welche als Blockveranstaltung, als AG oder begleitend zum schulischen Unterricht durchgef��hrt
werden k��nnen. Besonders interessierte Sch��lern/innen erhalten die M��glichkeit, innerhalb
technikorientierter Gr��nderpraktika ihre Kenntnisse direkt im Unternehmen zu vertiefen. Die Zielstellungen des ego.-MINT Projekts sind:
- Technische Bildung als Bestandteil der Entrepreneurship Education
- Sensibilisierung f��r technische Unternehmensgr��ndungen
- Positive Motivation zur Selbstst��ndigkeit und F��rderung des Unternehmergeistes
- Unternehmerisches Denken und Handeln
- Sensibilisierung zum selbstst��ndigen und unternehmerischen Denken und Handeln
���� in��privaten, beruflichen, gesellschaftlichen und unternehmerischen Situationen
- Identifikation von gr��ndungsinteressierter Sch��ler/innen und engagierter Lehrer/innen
- Sensibilisierung f��r ingenieurswissenschaftliche Studieng��nge und technische Berufe
- Kompetenzentwicklung, Hard- und Soft-Skills
- Erwerb von unternehmerischen (Handlungs-) Kompetenzen und fachspezifischer Inhalte
- F��rderung von Kreativit��t, Eigeninitiative, Verantwortungsbewusstsein, M��ndigkeit
Den spezialisierten Anderen verstehen: Begegnungen jenseits disziplin��rer Gehege
Laufzeit: 01.03.2014 bis 01.11.2014
Das Projekt umfasst die Erstellung der Tagungspublikation zur Veranstaltung Dialog der Wissenschaften 2012, aus der Tagungskonzeption Die-Zwischenwelt.org.
Viele Wissenschaften haben sich inzwischen derart spezialisiert, dass schon Mitglieder der eigenen Wissenscommunity nicht selten den Ausf��hrungen in den jeweils entstandenen Teildisziplinen nur noch schwer bis gar nicht folgen k��nnen. So laufen Forschungen, Kl��rungsanstrengungen und Konzeptualisierungen Gefahr, in der Tiefe der Sache den Bezug zu einer gemeinsamen Aufgabe und dem gemein- samen Feld zu verlieren.
Entstandene Ausdifferenzierungen produktiv machen und das entstandene Bunte wieder zu b��ndeln das ist ein m��gliches Ziel. Diesem Weg und Ziel dienen die geplanten Tagungen unter dem Dach Dialog der Wissenschaften . Die hier versammelten Beitr��ge der transdisziplin��ren Auftakttagung Wir spezialisieren uns zu Tode: was wir uns schuldig sind. Begegnungen jenseits disziplin��rer Gehege wollen zeigen, dass ein Wissensaustausch m��glich ist und ein Blick ��ber den Tellerrand der eigenen Disziplin neue Perspektiven er��ffnet.
Erscheint als:
Girmes, Renate, Sandra Maria Geschke, Serjoscha P. Ostermeyer und Anna Shkonda, Hrsg. 2014. Den spezialisierten Anderen verstehen: Begegnungen jenseits disziplin��rer Gehege. Dialog der Wissenschaften 1. M��nster: Waxmann.
Podcasts in der betrieblichen Weiterbildung
Laufzeit: 01.10.2010 bis 29.10.2014
Das Projekt befasst sich mit dem Einsatz von Social Software in der betrieblichen Weiterbildung. Der Fokus liegt dabei auf Podcasts bzw. Videocasts. Es steht nicht nur die theoretische Einordnung des Themas in bestehende Theorien zur Debatte, sondern auch die empirische Untersuchung der Bedingungen f��r eine erfolgreiche Anwendung von Social Software in der betrieblichen Weiterbildung. Vor allem soll die Frage gekl��rt werden, warum Social Software ��berhaupt in der betrieblichen Weiterbildung eingesetzt werden sollte? Welche Vorteile und Herausforderungen bringt der Einsatz mit sich? Das Ziel ist die Erarbeitung eines Handlungsleitfadens f��r Weiterbildungsverantwortliche in Unternehmen. Die Forschungsarbeit besteht aus zwei Teilen. Der erste Teil befasst sich mit der theoretischen Einordnung des Themas. Der zweite Teil der Arbeit ist empiriebasiert und befasst sich mit der praktischen Anwendung, d.h. in diesem Teil soll gekl��rt werden, wie Podcasts bzw. Videocasts in der betrieblichen Weiterbildung eingesetzt werden und welche Rahmenbedingungen bei dem Einsatz beachtet werden m��ssen.
Ursachen und Bedingungen von Promotionsabbr��chen
Laufzeit: 01.10.2010 bis 30.09.2014
Im Zuge der tief greifenden Reformen im deutschen Hochschulwesen in den letzten Jahren stehen auch Probleme w��hrend der Promotionsphase verst��rkt im Fokus der hochschulpolitischen Debatte. Lange Promotionszeiten, fehlende Betreuung, unsystematische Ausbildung, unzureichende Vernetzung, hohe Abbruchquoten und Anschlussschwierigkeiten auf dem Arbeitsmarkt werden in der ��ffentlichen Diskussion immer wieder beklagt. Grobe Sch��tzungen besagen, dass im Durchschnitt etwa die H��lfte bis zwei Drittel aller Promotionsvorhaben in Deutschland nicht abgeschlossen wird.
Die Forschung zu Promovierenden in Deutschland beschr��nkt sich jedoch bisher auf die erfolgreich verlaufenden Promotionen, obwohl gerade Promotionsabbr��che verschiedene individuell und gesellschaftlich relevante Folgen haben k��nnen. Die Ursachen f��r den Abbruch einer Promotion, so die These, sind dabei nicht auf das Verhalten Einzelner reduzierbar. Individuelle Faktoren, die die Arbeit an der Promotion be- oder verhindern, m��ssen Ber��cksichtigung finden.
In dieser Studie sollen anhand von qualitativen Einzelfallanalysen folgende Fragen beantwortet werden: Wie ist eine Promotion verlaufen, die nicht abgeschlossen wurde? Was sind die Bedingungen f��r einen Promotionsabbruch? Daf��r werden problemzentrierte Interviews mit narrativen Anteilen mit Betroffenen aus verschiedenen Fachrichtungen gef��hrt. Die Auswertung erfolgt qualitativ mit dem Ziel der induktiven Herausarbeitung von "Abbruchmustern" und damit der gegenstandsbezogenen Theorieentwicklung.
Berufliche Identit��t von Kfz-Mechatronikern in Deutschland und England. Berufsbiografische Lebensorientierungen im europ��ischen Vergleich.
Laufzeit: 01.10.2009 bis 30.09.2014
Untersucht wird, wie sich berufliche Identit��t von Kfz-Mechatronikern in England und Deutschland entwickelt, welche Identit��tstypen sich herauskristallisieren und inwieweit sich diese voneinander unterscheiden. Die Wahl der zwei L��ndern h��ngt mit der Frage zusammen, ob bzw. inwieweit eine berufsorientierte (Deutschland) und eine fragmentierte (England) formelle Ausbildung f��r die Entwicklung beruflicher Identit��t von Bedeutung ist. Dabei wird das autobiografisch-narrative Interview (Sch��tze 1983) als Erhebungsmethode eingesetzt. Ausgewertet wird zu einem nach den Prozessstrukturen des Lebenslaufs (Sch��tze 1981) sowie nach Grounded Theory (Strauss/Corbin 1997).
Innovative Lernsysteme: Bildungskultur im Zeitalter der digitalen Medien und deren Auswirkung auf das formale Bildungssystem
Laufzeit: 01.10.2011 bis 30.09.2014
Noch nie in der Geschichte der Menschheit war der Zugang zu Informationen und Wissen so vielf��ltig und einfach wie heute. Noch nie hatten Menschen eine fast uneingeschr��nkte M��glichkeit, die heute durch das Internet jedem offen steht, immer und ��berall zu lernen und zu lehren. Unz��hlige, mithilfe digitaler Medien erstellte Bildungsangebote, die parallel zu institutionellen Bildungsangeboten kontinuierlich entstehen (Youtube-Lernvideos, Lern-Videokurse, Wissenssendungen, Wikipedia-Beitr��ge uvm.), beeinflussen den heutigen Lernenden und machen ihn in gewisser Weise zum Experten, der in institutionellen Kontexten nicht mehr einfach die Lerninhalte aufnimmt und akzeptiert, sondern sie kritisch hinterfragt, verwirft und neu konstruiert. Die kommunikative Netzwelt des Internet wurde somit zu einem fruchtbaren Boden f��r neuartige Lehr- und Lernmodelle, Lernkooperationsnetzwerke und Dienstleistungen, bei denen die Menschen aus eigenem Antrieb zu deren Entwicklungen beitragen und so ganz neue innovative Lernsysteme schaffen. Das Netz und die auf ihm beruhenden Anwendungen erlauben deutlich verbesserte alternative Formen des Informations- und Wissensaustauschs. Dabei werden Informationen und Wissen von den Nutzern als ��ffentliches und freies Gut betrachtet und durch Interesse und Austausch vermehrt. Solcher Umgang steht im direkten Konflikt zum Umgang mit institutionalisierten Informationen und Wissen, die als Ware und als knappes privates Gut von Spezialisten und Experten gesehen und gehandelt wird. Die zahlreichen alternativen Lernm��glichkeiten, die zu der Konstruktion von eigenen Wirklichkeiten, Lernwelten und Wahrheiten beitragen, f��hren zwangsweise zu einem Konflikt zwischen dem lernenden Individuum und der Bildungsinstitution. Veraltete, festgefahrene Bildungsstrukturen sowie die darin praktizierten Lehrkulturen werden oft zum Hindernis des angstfreien Lernens. ��
Ziel des vorliegenden Projekts besteht darin: (1) die durch die ver��nderte informelle Bildungsstruktur gewandelte Lern- und Lehrkultur zu erforschen und (2) die Potenziale, Chancen, Risiken und Folgen des erforschten Wandels der Lern- und Lehrkultur f��r die Entwicklung und Erneuerung der formalen Bildungsstruktur und kultur zu ermitteln. ��
Das Projekt setzt folgende Schwerpunkte:
- Erforschung und Gestaltung innovativer Lernsysteme, die den Anforderungen der modernen Wissensgesellschaft entsprechen
- Erforschung der Wirksamkeit solcher Lernsysteme auf das bestehende institutionelle Bildungssystem
- Der "neue" Lernende: Wandel der Lernkultur durch den Wandel der informellen Bildungsstruktur
- Der neue Lehrende: Wandel der Lehrkultur durch den Wandel der Lernkultur Wandel der formellen Bildungsstruktur durch Wandel der informellen Bildungsstruktur und kultur
Der Einfluss sozialer Bindungen auf Schulabbruch und Arbeitsmarktchancen. Ein Vergleich zwischen Kamerun und Deutschland
Laufzeit: 01.09.2009 bis 30.08.2014
Schulverweigerung, Schulabbruch und daraus resultierende problematische ��berg��nge in Ausbildung und Arbeit verk��rpern nicht nur h��chst aktuelle, sondern biografisch und gesellschaftlich relevante Problematiken. Diesen wird sich in dem Projekt mit Blick auf das Bildungssystem in Deutschland und Kamerun st��rker gewidmet. Das erste Ziel besteht darin, den Einfluss von sozialen Bindungen (sozialen Netzwerken, sozialem Kapital) auf Schulverweigerung und -abbruch sowie die daraus resultierenden schwierigen ��berg��nge in Ausbildung und Arbeit zu analysieren. Zweitens sollen M��glichkeiten aufgezeigt werden, diese sozialen Beziehungen mit dem Ziel zu verbessern, die Anzahl an Schulabbrechern zu verringern und den ��bergang der Jugendlichen ins Erwerbsleben zu erleichtern. Forschungsleitend ist die These, dass insbesondere die Art der sozialen Beziehungen der Jugendlichen und ihrer Familien einen entscheidenden Einfluss auf die Bildungs- und Arbeitseinstellung der Jugendlichen hat. Der wissenschaftliche Fokus liegt dabei auf der Passung (oder Nicht-Passung) zwischen dem Bildungsverst��ndnis der Institutionen Schulen und dem lebensweltlichen Bildungs- und Arbeitsverst��ndnis von jungen Erwachsener und deren Eltern. Die Variabilit��t dieser Relation, die Vermittlung bzw. Abschottung zwischen beiden, wird in Abh��ngigkeit vom sozialen Kapital der Jugendlichen in Kamerun und Deutschland empirisch untersucht und evaluiert.
Die Vorschulzeitschrift BUMMI im Kontext der ostdeutschen Transformation
Laufzeit: 01.10.2010 bis 01.04.2014
Die Vorschulzeitschrift BUMMI wurde 1957 in der DDR gegr��ndet und existiert bis heute als eines der wenigen Kinderpresseprodukte aus der DDR auf dem gegenw��rtigen gesamtdeutschen Kinderzeitschriftenmarkt. Im Zuge der Eingliederung der DDR in das politisch-institutionelle, wirtschaftliche, soziale und kulturelle System der Alt-Bundesrepublik, begann auch eine neue Zeitrechnung f��r das Bilderheft. Eingegliedert in das westdeutsche Mediensystem und umgeben von zahlreichen Konkurrenzbl��ttern f��r Vorschulkinder musste es sich auf dem neuen Wirtschaftsmarkt behaupten. Dabei konnten die schon zu DDR-Zeiten verantwortlichen Redakteure nach dem Gesellschaftsumbruch in leitender Position bleiben.
Zeitschriften fungieren als Sozialisationsagenten und spiegeln Gesellschaftsbilder wider, die sie in Inhalt und Layout an die jungen Rezipienten herantragen. Damit geht die Frage einher, inwiefern das soziale Konstrukt Kindheit dem gesellschaftlichen Transformationsprozess unterworfen ist und wie Kindheit in BUMMI aufgrund des Systemwechsels den Lesekindern vermittelt wird. Mit Hilfe der Inhaltsanalyse soll herausgefunden werden, wie Kindheit vor dem Zusammenbruch in der DDR dargestellt wurde und welche Ver��nderungen sich diesbez��glich nach der Wende ergeben haben, wobei das westdeutsche Modell von Kindheit in der Moderne als Bezugsgr����e dient. Dies ist insofern relevant, als dass die Gestaltung des Heftes in den H��nden ostdeutscher Akteure liegt und dabei die Tatsache zu ber��cksichtigen ist, dass Transformationsverl��ufe auf der Meso- und Mikroebene entscheidend und nachhaltig beeinflusst werden.
Das Dissertationsvorhaben ist in der erziehungs- wie kommunikationswissenschaftlichen Transformationsforschung anzusiedeln, leistet aber auch einen Beitrag zur Kinderzeitschriftenforschung.
Biografische Berufsorientierungen von Kfz-Mechatronikern in Deutschland und England. Eine qualitative Vergleichsstudie.
Laufzeit: 01.04.2009 bis 30.03.2014
Die Formen der au��erakademischen beruflichen Bildung sind im internationalen
Vergleich sehr unterschiedlich ausgepr��gt. Stark gegens��tzliche Modelle sind
in Deutschland und England zu finden. Die Autorin beschreibt wie individuelle
Qualifizierungs- und Berufsbildungsverl��ufe von Kfz-Mechatronikern in Deutschland
und England unter unterschiedlichen strukturellen Rahmenbedingungen
verlaufen und subjektiv verstanden werden. Die Studie beruht auf einem qualitativen
Forschungsdesign. Empirische Ergebnisse sind auf drei Ebenen gefunden
worden. Es konnten f��r die englischen und deutschen Kfz-Mechatroniker a) drei
Muster biografischer Berufsorientierungen, b) die subjektive Wahrnehmungen
der nationalen Strukturen, z.B. des Berufsbildungssystems, aber auch der nationalen
Technikkultur und c) die Zusammenh��nge zwischen der Entwicklung und
Auspr��gung der biografischen Berufsorientierungen und den nationalen Strukturen
rekonstruiert werden.
Erfolgreiche Bildungskarrieren von Roma im ungarischen Bildungssystem
Laufzeit: 01.09.2009 bis 01.02.2014
Die ungarische Roma-Minderheit bildet die gr����te ethnische Minderheitengruppe in Ungarn: Ihre Zahl wird derzeit auf 700.000 gesch��tzt, betr��gt also ungef��hr 7% der Gesamtbev��lkerung. Ihre gesellschaftliche Situation ist gekennzeichnet durch Segregation und Marginalisierung: Sie bilden politisch, sozial wie kulturell die benachteiligste Bev��lkerungsgruppe des Landes. Ihre Bildungsbeteiligung ist bis heute ? trotz zahlreicher politischer Ma��nahmen ? unzufriedenstellend. Erfolgreiche Bildungskarrieren von Roma sind immer noch selten: Z. B. beginnt nur ca. 1% der Roma im entsprechenden Alter ein Hochschulstudium. Die Frage nach den Ursachen ihrer mangelhaften Partizipation an Bildungsangeboten sowie danach, wie diese Situation verbessert werden k��nnte, werden oft beantwortet, ohne die Beteiligten selbst zu fragen. Das Forschungsprojekt versucht, mit Hilfe narrativer Interviews herauszufinden, Welche Faktoren haben bei denjenigen beg��nstigend gewirkt, die einen Hochschulabschluss erreicht haben.
IngWeb.de Ingenieurswissenschaftlichen Sensibilisierung an allgemeinbildenden Schulen
Laufzeit: 01.05.2010 bis 31.12.2013
IngWeb.de verfolgt die Entwicklung eines modularen und mediengest��tzten Lehr- und Lernkonzepts zur Sensibilisierung f��r technische und ingenieurswissenschaftliche Fragestellung an allgemeinbildenden Schulen. Damit soll den Auswirkungen des demographischen Wandels im Bildungsbereich entgegen getreten werden. Mangelnde Bildung ist ein Katalysator f��r alle Problemfelder des demographischen Wandels. Im Gegenzug dazu haben Investitionen in die Bildung in der Regel durchweg positive Auswirkungen auf alle anderen Problembereiche. Der Ansatz zielt auf die zielgruppenspezifische und praxisnahe Vermittlung komplexer Themen aus den Ingenieurswissenschaften mit Hilfe des Hybriden Lernens, einer Integration von E-Learning Ans��tzen in traditionelle Unterrichtsmethoden. Dabei soll der nat��rliche Forschungsdrang der Sch��ler stimuliert und somit spielerisch technisches, natur- und ingenieurswissenschaftliches Wissen nachhaltig vermittelt werden. Einen Schwerpunkt bildet die Identifizierung und Gewinnung potentieller Studienanf��nger f��r ingenieurswissenschaftliche Studieng��nge sowie potentieller Berufsanf��nger f��r technische Berufsausbildungen.
International Leadership Training (ILT): Climate Change in TVET and Green Jobs&; (Indonesien, Vietnam, Laos)
Laufzeit: 01.10.2012 bis 15.11.2013
20 Fach- und F��hrungskr��fte mit mehrj��hriger Berufserfahrung und Qualifikationsabschl��ssen in den Bereichen Wasserver- und entsorgung, Erneuerbare Energien sowie Energieeffizienz im Bauwesen, die im Bereich der Berufsbildung in Laos, Indonesien und Vietnam t��tig sind, durchlaufen in englischer Sprache sechs Module im Bereich Green Growth und Green Jobs. Die Durchf��hrung der Module findet in Asien und Deutschland statt. Neben der Vermittlung theoretischer Grund-lagen, absolvieren die TN ein mehrw��chiges Praktikum in Deutschland. Ein fachrichtungsbezogenes Transferprojekt wird in Deutschland so vorbereitet, dass es im Heimatland umge-setzt werden kann.
Ziele des Projektes:
20 Fach- und F��hrungskr��fte mit mehrj��hriger Berufserfahrung und Qualifikationsabschl��ssen in den Bereichen Wasserver- und entsorgung, Erneuerbare Energien sowie Energieeffizienz im Bauwesen, die im Bereich der Berufsbildung in Laos, Indonesien und Vietnam t��tig sind, durchlaufen in englischer Sprache sechs Module im Bereich Green Growth und Green Jobs. Die Durchf��hrung der Module findet in Asien und Deutschland statt. Neben der Vermittlung theoretischer Grund-lagen, absolvieren die TN ein mehrw��chiges Praktikum in Deutschland. Ein fachrichtungsbezogenes Transferprojekt wird in Deutschland so vorbereitet, dass es im Heimatland umge-setzt werden kann
Unterst��tzung von Transformationsprozessen
Laufzeit: 01.10.2008 bis 01.10.2013
In der Kooperation mit der Stadt Magdeburg und den Netzwerkst��dten bearbeiten Lehrende und Studierende im Studiengang Cultural Engineering Probleme und Aufgabenstellungen der st��dtischen Entwicklung. Einerseits geht es um Anregungen von Partizipations- und Kommunikationsm��glichkeiten f��r die B��rgerInnen zu den geplanten Ma��nahmen und Ver��nderungen. Andererseits werden Kl��rungen und Konzepte vor allem zu (bildungs-) infrastrukturellen Fragestellungen erarbeitet und mit den betroffenen Kommunen ausgetauscht und weiterentwickelt.
Innovative Lernsettings in BA- und MA-Studieng��ngen
Laufzeit: 01.10.2008 bis 30.09.2013
In den BA-Programmen Bildungswissenschaft und KWL sowie dem Masterprogramm Bildungswissenschaft stehen neben der integrierten Einf��hrung in die Handlungsfelder von verschiedenen wissenschaftlichen Bezugsdisziplinen der Auftrag an die Studierenden, diese Handlungsfelder aktiv zu erschlie��en und sich darin als potenzieller Akteur sehen zu lernen. Das Projekt sucht daf��r geeignete und neue hochschuldidaktische Formen und zielt darauf ab, den Studierenden eine neue Lernunterst��tzung anzubieten, die eine medial gest��tzte Lernwelt bereith��lt und damit den ��berkommen Textreader weiterentwickelt.
ViERforES II (Virtuelle und Erweiterte Realit��t f��r h��chste Sicherheit und Zuverl��ssigkeit Eingebetteter Systeme) TP 12 - Human-Computer-Interaction (HCI)
Laufzeit: 01.01.2011 bis 30.09.2013
In der ViERforES I wurde ein experimentelles Forschungsdesign entwickelt und hinsichtlich der Gu��tekriterien erprobt, das es erlaubt, unterschiedliche Fragestellungen hinsichtlich der Wahrnehmung, Orientierung und Interaktion in virtuellen Umgebungen (VR) zu untersuchen, womit die Lu��cke der Validierung menschlicher Wahrnehmung und Orientierung in gro��en VR-Systemen geschlossen wurde.
In der zweiten Phase soll das entwickelte Untersuchungsinstrumentarium eingesetzt werden, um sicherheitsrelevante Fragestellungen eingebetteter Systeme in unterschiedlichen praxisnahen Technologiefeldern zu beantworten.
Dazu wird in enger Kooperation mit dem Technik Center Prima��rtechnik der RWE Rhein-Ruhr GmbH der Einsatz von VR in Qualifizierungs- und Trainingsprozessen unter Beru��cksichtigung der Kriterien Performanz (Lernerfolg), Akzeptanz und usability untersucht. Im Bildungszentrum des Technik Center Prima��rtechnik der RWE Rhein-Ruhr GmbH werden die Instandhaltungsfachkra��fte an Hochspannungsbetriebsmitteln mit Spannungsebenen bis 380 kV geschult. Der Einsatz von VR- Anwendungen erlaubt dabei, die in der Realita��t intransparenten Funktionen und Wirkungsweisen der Betriebsmittel zu visualisieren, was die Aspekte von Sicherheit und Zuverla��ssigkeit bei Instandhaltungsarbeiten in Gefahrenbereich verdeutlicht. In den vorgestellten Risikobereichen ist dem Einsatz von VR neben der Arbeitssicherheit auch im Hinblick auf die Prozesssicherheit eine essentielle Bedeutung beizumessen, da sie einen wichtigen Beitrag zur zuverla��ssigen und risikoarmen Energieversorgung liefert. Fu��r die experimentellen Untersuchungen sollen die bei der RWE Rhein-Ruhr GmbH vorhanden prototypischen VR-Technologien didaktisch aufbereitet und mit unterschiedlichen Interaktionstechnologien optional ausgestattet werden.
Daru��ber hinaus wird die Kooperation mit dem Anwendungsbereich Medizintechnik und dem Querschnittsthema Interaktion fortgefu��hrt. Das aus der Zusammenarbeit resultierende Wissen soll die Sicherheit und Zuverla��ssigkeit der Mensch-Maschine-Schnittstellen sukzessive optimieren, was sich entscheidend auf das Markteintrittspotential virtueller Umgebungen auswirkt. Der konkrete Nutzen der Demonstratoren wird sich an Parametern wie der Gebrauchstauglichkeit, Akzeptanz und Performanz sowie Aspekten der Sicherheit und Zuverla��ssigkeit bemessen. Diese sind in spezifischen Nutzerstudien nachzuweisen, wobei das resultierende Wissen u��ber Sta��rken und Schwa��chen der Demonstratoren zur Optimierung an die Entwickler zuru��ckflie��t. An dieser Stelle wird deutlich, dass sich die Leistungsfa��higkeit der Demonstratoren nicht per se ergibt. Diese - ebenso wie das Markteintrittspotential - ist nicht zuletzt von der Bewertung der Anwendung durch den Nutzer abha��ngig, was neben der summativen auch eine formative Evaluation, d. h. die gestaltende Begleitung der Implementierungsprozesse erfordert.
Netzwerktagung Medienkompetenz Sachsen-Anhalt
Laufzeit: 01.09.2011 bis 31.01.2013
Vorbereitung, Durchf��hrung und Dokumentation einer Netzwerktagung "medien - bildung - schule" am 19. und 20.9.2011 in Halle (Saale). Als Mitveranstalter wurden vom Lehrstuhl Medien- und Erwachsenenbildung (Prof. Fromme) u.a. folgende Aufgaben ��bernommen:
- Beteiligung an der Entwicklung und Ausarbeitung des Tagungs- und Workshop-Konzeptes
- Unterst��tzung bei der Betreuung der Tagungs-Webseite (insbesondere FAQ-Liste, Twitter, Facebook)
- Vorbereitung und Moderation von 2 Panels und einem Workshop
- Planung und Realisierung einer Videodokumentation der Tagung
- Planung und Realisierung einer Fotodokumentation der Tagung
- Konzipierung und Realisierung eines Social-Media Angebotes (Stand) auf der Netzwerktagung
- Konzipierung und Realisierung einer Online-Print-Dokumentation.
Entwicklung, Erprobung und Evaluation einer Unterrichtseinheit zum Thema 'Computerspiele'
Laufzeit: 01.01.2012 bis 31.12.2012
Im Rahmen der "Initiative Medienpass NRW��� wurde von der Staatskanzlei des Landes NRW der Auftrag vergeben, eine Unterrichtseinheit zum Thema Computerspiele zu entwickeln und die Erprobung zu evaluieren. Dieses Projekt wurde unter der Federf��hrung des "Computerprojekts K��ln e.V."�� durchgef��hrt, der Lehrstuhl Medien- und Erwachsenenbildung an der OvGU hat insbesondere an Formulierung fachlicher Grundlagen und an der Vorbereitung der Evaluation mitgewirkt.
MyVideoGame: Ein medienp��dagogisches Videospiel-Projekt mit Heranwachsenden
Laufzeit: 14.06.2011 bis 30.11.2012
Heranwachsende in der Adoleszenz zeigen eine besondere Affinit��t gegen��ber Medien im Allgemeinen und Videospielen im Besonderen. Allerdings hat sich die handlungsorientierte Medienp��dagogik dem Thema der digitalen Spiele bisher nur in einem sehr bescheidenen Ausma�� gewidmet. Es liegen kaum modellhafte Konzepte und Praxisbeispiele vor, die als wegweisend f��r einen aktiven, verantwortungsbewussten, kreativen und reflexiven Umgang der Heranwachsenden mit Videospielen angesehen werden k��nnen. Das Projekt "MyVideoGame" will erproben, wie in einem p��dagogischen Setting (hier Schule) ein handlungsorientierter Zugang zu digitalen Sielen umgesetzt werden kann. Dabei wird ein besonders weitgehender Ansatz verfolgt, denn es werden nicht bereits "fertige" Spiele medienp��dagogisch in den Blick genommen. Vielmehr wird Sch��ler/innen im Wahlpflichtfach "Moderne Medienwelten" die M��glichkeit geboten, mit entsprechender Unterst��tzung ein eigenes Spiel zu produzieren. Projektpartner ist die Integrierte Gesamtschule Willy Bandt in Magdeburg. Das Praxisprojekt wird wissenschaftlich begleitet und evaluiert, die operative Projektleitung liegt bei Marten F��tterer und Kristina Jonas, die im Oktober 2011 den Masterstudiengang Medienbildung erfolgreich abgeschlossen haben und ��ber Erfahrungen im Digital Game Design verf��gen. Das Projekt kn��pft einerseits an ��berlegungen an, die international unter dem Stichwort "design-based research" diskutiert werden, und greift andererseits konstruktionistische Ans��tze in der Tradition von Seymour Papert (MIT) auf.
Verwurzeln und befl��geln - St��rkung urbaner Raumbindungen durch konfiguratives Raumschaffen
Laufzeit: 01.04.2008 bis 04.10.2012
Das Ph��nomen Schrumpfender St��dte ist gegenw��rtig weit mehr als nur eine singul��re Erscheinung.�� Urbane Abwanderungsmotive haben dabei vielerlei Gesichter, sind im Wesentlichen jedoch allesamt das Ergebnis von nachlassenden Raumbindungen. Mithilfe der Arbeit soll gezeigt werden, warum klassische Raumbindungen�� so wichtig sind und ihr Nachlassen dementsprechend�� als problematisch angesehen werden kann. Es wird ausgehend von den Bedingungen, denen der t��tige Mensch nach Hannah Arendt unterworfen ist, dargelegt, inwieweit der Mensch ein raumschaffendes Wesen ist und welche R��ume er herzustellen in der Lage ist. Die dabei herausgearbeitete dreifache Raumschaffungspotenz eines jeden Individuums stellt neben einer handlungs- und aufgabenorientierten Raumtheorie zugleich eine Artikulation der Voraussetzungen f��r das menschliche Wohnen im Heideggerschen und Bollnowschen Sinne dar. Es kann nun expliziert werden, was konkret raumbindungsf��rderlich wirkt und was dementsprechend zur St��rkung urbaner Bindungen fokussiert werden m��sste. In einem zweiten Schritt wird der Frage nachgegangen, wie dies konkret umsetzbar ist. An dieser Stelle geraten narrative Medienprodukte, die in unserer sp��tmodernen Gesellschaft in besonderer Weise eine Identit��tsbildungsfunktion besitzen, in den Blick. Es wird expliziert, inwiefern hier typologisierbare Raumerschlie��ungsmuster artikuliert werden, die dabei helfen k��nnen,�� Stadtraumbindungen nachhaltig zu st��rken. Der Zusammenhang von Narration und (subversiven) Bewegungsformen wird vor dem Hintergrund seiner bildungsrelevanten, raumkonstruierenden Wirkungen deutlich gemacht. Anhand von verschiedenen Case Studies, die die medialen Analyseergebnisse und figurenbezogenen Erkenntnisse mit ihrer Applizierung auf die gesellschaftliche Realit��t zeigen,��kann deutlich nachgewiesen werden, wo das raumentfaltende Potenzial im jeweiligen Beispiel liegt. Damit wird exemplarisch veranschaulicht, wie konkrete Rezepte f��r erfolgreiche Stadtprojekte aussehen k��nnen.
Aushandlung des kulturellen Wertes bei binationalen Beziehungen: Eine qualitative Untersuchung ��ber Kinder aus deutsch-chinesischen Familien
Laufzeit: 01.09.2009 bis 30.09.2012
Diese interkulturell-vergleichende Studie stellt die�� Kinder aus deutsch-chinesischen Familien in Deutschland und in der Volksrepublik China in den Mittelpunkt ihrer Berachtung. Der wissenschaftliche Fokus liegt dabei auf den Strategien des Aushandelns famili��rer Erziehungs- und Sozialisationspraxen im Kontext der teils differierten, teils ��hnlichen kulturellen Hintergr��nde und Erwartungshaltungen der Eltern.�� Die Ziele der Arbeit sind folgende: die aktuelle Situation, die Besonderheiten und Schwierigkeiten bei der Kindesentwicklung in chinesisch-deutschen Familien darzustellen, insbesondere unter dem Gesichtspunkt des Gestaltens und Aushandelns kultureller Orientierungen und Praxen im familialen Alltag. Dar��ber hinaus ist es Ziel, kulturelle Unterschiede sowie Einfl��sse im Prozess der Identit��tsbildung des Kindes aufzuzeigen, die Bedeutung und die Wichtigkeit der Interaktion von gemischten Ehen in einer multikulturellen Gesellschaft darzulegen und Wege zu diskutieren, die zu einer gegenseitigen Akzeptanzerh��hung f��hren k��nnten. Ein Spiegel zu sein, wodurch man die erfolgreichen Erfahrungen in der Kindererziehung von interkulturellen Familien lernen bzw. die entsprechenden Probleme vermeiden kann.
Der Wert der Bildung
Laufzeit: 01.02.2011 bis 30.09.2012
In der f��r 2012 vorbereiteten Buchpublikation geht es um eine Rekonstruktion der g��ngigen gesellschaftlichen Bedeutungskonstitution zum Erziehungsph��nomen. Es wird eine nicht bewusste Verhaftung in mythischen Vorstellungen aufgezeigt, wonach das selbstbestimmte Erkennen (Essen vom Baum der Erkenntnis) eine Schuld und S��nde (gewesen) sein soll. Dieses in seiner Wirksamkeit nicht durchschaute Fundament bestehender Erziehungsverst��ndnisse , so zeigt die im Buch erfolgende Er��rterung, verhindert bisher nachhaltig, dass Erziehung und das Bildungssystem ��berhaupt zu sich selbst kommen k��nnen. Insofern ist eine alternative Bedeutungskonstitution n��tig. Mit ihr gilt es, das Erkennen als Ausdruck menschlicher�� Sch��pfungskraft und mithin menschlicher 'Gott��hnlichkeit' und gleicherma��en menschlicher Verantwortlichkeit denken zu lernen. Um nicht beim engagierten Reden zu bleiben, zeigt das Buch in seinem 2. Teil auch, dass und wie sich Erziehung und Bildung organisieren lie��en, so dass die Menschenkinder ihrer Schuldigkeit gegen��ber den Menschen, der Erde, der Welt und sich selbst nachzu��kommen lernen k��nnen. Es entsteht die Konzeption einer Denkwelt zum Weltendenken. Diese ist Bestandteil von "entfaltenden Bildungsr��umen". Solche R��ume gilt es mit Hilfe einer im Wesentlichen neu aufzubauenden "p��dagogischen Artikulationswissenschaft" zu gestalten und zu verantworten. Die Etablierung einer solchen an��wendungsbezogenen Wissenschaft ist der mit dem Buch vertretene Vorschlag f��r eine wirksame Zukunft der P��dagogik als Disziplin.
Publikationen:
Girmes, R. (2012): Der Wert der Bildung. Menschliche Entfaltung jenseits von Knappheit und Konkurrenz. Verlag F. Sch��ningh.(http://lernwelt.ovgu.de/zwischenwelt/files/7513/3930/7022/Girmes_77637-2.pdf)
Girmes, R. (2012) "Schule und Gesellschaft im 21. Jahrhundert". In: M. Barricelli/ M. L��cke (Hg.): Handbuch Praxis des Geschichtsunterrichts. Bd 1. Schwalbach/Ts.: Wochenschau-Verl. S. 42-58.
STIBET
Laufzeit: 01.08.2010 bis 30.06.2012
Das Projekt dient der Integration ausl��ndischer Studierender in den Universit��tsbetrieb der Otto-von-Guericke Universit��t ��ber Beteiligung in der Lehre und Forschung. Im Mittelpunkt stehen ein wechselseitiger Austausch ��ber Problembereiche der internationalen und interkuturellen Bildungforschung unter den Studierenden sowie ein Erwerb von Forschungskompetenzen.
Erlebniswelt Erneuerbare Energien - powerado plus
Laufzeit: 01.04.2009 bis 31.03.2012
Das Forschungsprojekt "Erlebniswelt Erneuerbare Energien: powerado plus" wurde als Verbundforschungsvorhaben vom Institut f��r Zukunftsstudien und Technologiebewertung (IZT) in Berlin koordiniert. Es verfolgte das Ziel, die wirksame Kommunikation zur F��rderung von EE u.a. bei Kindern und Jugendlichen mittels neuer Ans��tze und Medien zu erforschen. Eines der Module umfasste die Entwicklung und Erstellung eines Online-Spiels, welches Kinder zwischen 8 und 12 Jahren zur Auseinandersetzung mit dem Thema EE anregen sollte. Die Spielentwicklung wurde im Teilprojekt der Otto-von-Guericke-Universit��t Magdeburg wissenschaftlich begleitet. Hierzu z��hlte die Evaluation des Spielkonzepts sowie der ersten lauff��higen Version des Onlinespiels. Ein weiteres Spielkonzept wurde von der Otto-von-Guericke-Universit��t Magdeburg selbst entwickelt (bis zu einem lauff��higen Prototyping).
Am Gesamtprojekt waren beteiligt folgende Einrichtungen und Organisationen:
Institut f��r Zukunftsstudien und Technologiebewertung (IZT) gGmbH
Unabh��ngiges Institut f��r Umweltfragen (UfU) e.V.
iserundschmidt GmbH, Kreativagentur f��r PublicRelations
Universit��t Magdeburg, Lehrstuhl f��r Erziehungswissenschaftliche Medienforschung
Solare Zukunft e.V.
Deutsche Gesellschaft f��r Sonnenenergie, Landesverband Berlin Brandenburg e. V.
Ecologic - Institute for International and European Environmental Policy
TU Dresden, Lehrstuhl f��r Psychologie des Lehrens und Lernens
ARS laborandi
Der Projektbericht ist Online verf��gbar: https://www.izt.de/fileadmin/publikationen/IZT_WB119.pdf
Medien - Bilder - Nutzen
Laufzeit: 15.10.2008 bis 30.09.2011
Die geplante, ergebnissichernde Publikation zu diesem Projekt verfolgt die Absicht, anhand beispielhafter Medienanalysen zu verschiedenen audiovisuellen Genres deren unterschiedliche Nutzungsm��glichkeiten aufzuzeigen und sie somit Nachnutzern zug��nglich zu machen. Dem Forschungsteam ist - als den Herausgebern und Autoren des geplanten Bandes - daran gelegen, sowohl die ��sthetische und diskursspezifische Gemachtheit und Kontextualisierung der untersuchten Medienbeispiele herauszuarbeiten als auch verschiedene vielversprechende Nutzungsm��glichkeiten durchzuspielen und anderen Nutzern vorzuschlagen. Dabei geht es nicht nur um die Erweiterung einer produktanalytischen Medienkompetenz (im Sinne einer Wahrnehmungsschulung der Nutzers), sondern auch um eine Medienbildpragmatik (im Sinne einer Gebrauchsschulung). Dazu werden ausgew��hlte Medienbeispiele nicht um ihrer selbst willen untersucht, vielmehr haben die Herausgeber und Bearbeiter vielf��ltige Nutzungsorte im Visier: Nutzungsangebote sind zwar Schule oder Hochschule aber genauso Weiterbildung, Trainings, Werbung, Consulting, Stadtplanung, -entwicklung, -marketing und mehr. In all diesen Bereichen werden audiovisuelle Medienbilder nicht selten mit lediglich illustrativer Absicht eingesetzt und auf diesen Gebrauch reduziert. Genau das gegenteilige Ziel verfolgt die hier betriebene Medienforschung und deren Publikation: Sie will die Bilder in ihrer inhaltlichen Repr��sentationsfunktion und ihrer ��sthetischen Gemachtheit ernst nehmen und kompetent zu analysieren lehren, aber auch und zugleich erkennbar machen, wie Medien-Bilder Kategorien, Haltungen und Diskurse aufzuschlie��en helfen. Der Ansatz der Aufgabendidaktik (Renate Girmes) wird in den Einzeluntersuchungen appliziert und erprobt.
Bildungssystemdesign am Beispiel der Bildungssystementwicklung f��r Mosambique
Laufzeit: 01.10.2007 bis 01.08.2011
Im Projekt werden grunds��tzlich Strategien erforscht, erprobt und evaluiert, die Bildungssysteme insbesondere Schulen, vor allem solche in sich entwickelnden L��ndern - , die in einem Neuentwicklungs- oder Innovationsprozess begriffenen sind, helfen, ihre schulische Realit��t gezielt zu konzipieren bzw. zu ver��ndern. Neben der theoretischen Erschlie��ung und Reflexion von Eingreifpunkten und -m��glichkeiten, werden ebenso theoretische und praktische Anfragen entsprechender Schulen bearbeitet. Folgende theorie- und handlungsleitenden Fragestellungen stehen im Mittelpunkt: Wie k��nnen Curriculum und Lernmedien zu einem durchdachten und stimmigen Gef��ge ver��ndert werden? Wie k��nnen die Organisations- und F��hrungsstruktur sowie die Lernumgebung optimal geplant und genutzt werden? Welche Strukturen erm��glichen erfolgreiche Arbeitsabl��ufe, zufrieden stellende Kommunikation und eine gesunde Arbeitsatmosph��re? Welches Unterst��tzungspotenzial bietet die Umgebung und wie kann es genutzt werden? Welche professionellen Haltungen und Kompetenzen k��nnen entwickelt werden, um die Mitarbeiterschaft sich innovierender Schulen zu qualifizieren? Wie kann eine Schule Tr��ger von Entwicklung und Kommunikation in Gemeinden werden?
Virtuelle und Erweiterte Realit��t f��r h��chste Sicherheit und Zuverl��ssigkeit Eingebetteter Systeme (ViERforES) - Teilprojekt 12: Wahrnehmung und Orientierung in Virtueller und Erweiterter Realit��t
Laufzeit: 01.07.2008 bis 31.12.2010
Das Projekt verfolgt zun��chst das Ziel der Entwicklung und Erprobung eines forschungsmethodischen Ansatzes, der exemplarisch an einem vorhandenen VR-System in der im VDTC vorhandenen Validierungsumgebungen und -technologien erarbeitet wird. In einem zweiten Schritt wird dieser Ansatz f��r eine Entwicklungsoptimierung hinsichtlich der Aspekte Wahrnehmung, Orientierung und Interaktion und f��r eine Validierungsforschung f��r die in den Anwendungsbereichen Energietechnik, Materialflusstechnik/Logistik, Medizin-, Produktions- und Fahrzeugtechnik entwickelten eingebetteten VR-Modelle zur Verf��gung gestellt.
Die vorliegende Projektskizze bezieht sich auf zwei aufeinander aufbauende Arbeitsphasen. Einen besonderen Schwerpunkt bildet hierbei die Entwicklung eines abgestimmten Settings unterschiedlicher empirischer Zug��nge im Sinne der im qualitativen Forschungszugriff sinnvollen Methodentriangulation. Sp��ter wird das entwickelte Methodensetting f��r die Weiterentwicklung und Validierung der in den Anwendungsbereichen erarbeiteten VRSystementwicklungen eingesetzt. Hierzu werden die im VDTC zur Verf��gung stehenden unterschiedlichen Technologieplattformen genutzt, die durch das im Parallelprojekt von Prof. Dachselt entwickelte Interaktionsszenario (Tablet-PC, magische Linsen ) erg��nzt werden. Derzeit ist beabsichtigt, f��r die Methodenentwicklung in der ersten Projektphase auf das durch IFF gemeinsam mit RWE entwickelte VR-System Hochspannungstransformator zur��ck zu greifen und hieran als Grundlage f��r die empirische Erfassung von Wahrnehmung, Orientierung und Interaktion exemplarische Montage- und Demontageaufgaben bearbeitet (vgl. das Konzept der empirischen Erfassung von Kompetenz ��ber berufliche Entwicklungsaufgaben, Haasler & Beelmann 2006, Havighurst 1972, Dreyfus & Dreyfus 1986). Hierbei soll deklaratives Fachwissen etwa hinsichtlich Systemstruktur, Montage-/Demontagetechniken, Arbeitssicherheit hier insbesondere das Handling von Systembestandteilen mit gro��er Masse einschlie��lich des sicherheitsgerechten Werkzeuggebrauchs, des Umgangs mit kontaminierten Gefahrstoffen und das sicherheitsgerechte Arbeiten in Systemen des Hoch- und H��chstspannungsnetzes ebenso angewendet werden wie prozedurales Fachwissen f��r umfangreiche Montage-/Demontageabl��ufe aus dem Bereich der Systeminstandhaltung.
Integriertes Bildungs(system)design: Strategie f��r eine systemische Konzeption von Bildungsangeboten am Beispiel der wissenschaftlichen Weiterbildung
Laufzeit: 01.11.2007 bis 16.12.2010
Es wird nach theoretischen und anwendungsorientierten M��glichkeiten gesucht, das bestehende Bildungssystem eines Landes bzw. eines seiner Teilsysteme systematisch und systemisch zu analysieren bzw. zu "diagnostizieren", um auf dieser Grundlage M��glichkeiten daf��r sichtbar zu machen, diese Systeme bzw. Teilsysteme zu optimieren, zu redesignen (Restrukturierung) oder sie ggf. neu zu designen (Neustrukturierung). ��
Im Rahmen des Projekts wird die Entwicklung eines integrativen berufsbegleitenden Weiterbildungsstudiums auf dem Hochschulniveau konzeptionell erstellt und begleitet. Das entstandene empirische Material soll als Grundlage f��r die Entwicklung eines nachhaltigen theoretischen Konstrukts dienen. Die im Rahmen dieses Konstrukts ausgearbeiteten ��bergreifenden Bildungssystem-Kategorien sollen helfen die bestehenden Bildungs(teil)systeme zu erschlie��en.
Erh��hung der Standzeit und Zuverl��ssigkeit kleiner Spiralbohrer durch die angepasste Werkzeuggeometrie
Laufzeit: 01.04.2008 bis 31.03.2010
Das Ziel der Forschung ist die Erh��hung der Standzeit und Prozesssicherheit von Mikrobohrern durch die Entwicklung neuer Werkzeuggeometrien f��r Bohrerdurchmesser bis 3 mm. Die Untersuchungen werden durch das IFQ der Otto-von-Guericke-Universit��t Magdeburg und den Lehrstuhl f��r Maschinenbautechnologie der Technischen Universit��t Georgien in Tiflis durchgef��hrt.
Expertise "Computerspiele und virtuelle Welten als Reflexionsgegenstand von Unterricht"
Laufzeit: 15.03.2009 bis 31.01.2010
Computerspiele und virtuelle Welten werden in der Schule bisher kaum als Ph��nomen der Kinder- und Jugendkultur thematisiert. Ein wichtiger Grund kann darin gesehen werden, dass die Lehrerinnen und Lehrer nicht auf geeignete Unterrichtsmaterialien oder andere Ressourcen zur��ckgreifen k��nnen, die ihnen Wege aufzeigen, wie Computerspiele als Thema im (Fach-) Unterricht behandelt werden k��nnen. Die Untersuchung setzt hier an und verfolgt das Ziel, konkrete Wege aufzuzeigen, wie fachliches Lernen und eine reflexive Auseinandersetzung mit Computerspielen im schulischen Unterricht gef��rdert werden k��nnen. Au��erdem werden bereits verf��gbare Ressourcen zusammengestellt und bewertet sowie Entwicklungsbedarfe f��r weitere (didaktische) Materialien aufgezeigt.
The relationship between learning outcomes and VET curricula and learning programmes
Laufzeit: 01.01.2009 bis 31.12.2009
Analyse und Vergleich der Prinzipien und Verfahren der Curriculumentwicklung und��Curriculumiimplementierung��in der beruflichen Bildung in 9 Mitgliedstaaten der Europ��ischen Union; Untersuchung der Umsetzung der curricularen Vorgaben in Unterricht und Ausbildung in ausgew��hlten Ausbildungsbereichen (Logistik).
Deutsch spielen. Entwicklung eines Computerlernspiels f��r (amerikanische) Deutschklassen
Laufzeit: 01.10.2008 bis 30.10.2009
Im Rahmen eines durch ein Bundeskanzler-Stipendium finanzierten 12-monatigen Aufenthaltes in Deutschland entwickelte und realisierte ein Absolvent des Master-Programms "Comparative Media Studies" des MIT (Boston, USA) am Lehrstuhl f��r Erziehungswissenschaftliche Medienforschung in Magdeburg ein Lernspiel f��r Kinder auf der Basis ausgew��hlter Open Source Anwendungen (Google-Maps, Google-Earth, Google-Streetview u.��.). Ziel war es, eine attraktive (reichhaltige) Spiel- und Lernumgebung zu entwickeln, die US-amerikanischen Sch��lern die deutsche Sprache n��her bringen kann.
Der Bildende Sinn der F��cher
Laufzeit: 01.06.2006 bis 20.10.2009
In Kooperation mit fachdidaktischen AutorInnen soll eine Publikation mit dem Arbeitstitel Der Bildende Sinn der F��cher und der Schule entstehen. Diese setzt sich einerseits mit den Strategien zur Entwicklung von Bildungsstandards kritisch auseinander und wird andererseits aufzeigen, welche Bildungsrelevanz die schulischen F��cher haben, die mit den Standards i.d.R. nicht in den Blick kommen, die aber den Bildungswert eines Faches und seine Rolle im Gef��ge der F��cher ausmachen k��nnten und auch sollten, wenn man sich ��ber den Gesamtbildungsauftrag der Schule Rechenschaft ablegt, was die Publikation ebenfalls zu tun beabsichtigt.
Hochschule neu denken / Bologna Prozess
Laufzeit: 01.04.2006 bis 20.05.2009
Die Publikation soll die strategischen Optionen und Notwendigkeiten des Bologna-Prozesses f��r die Entwicklung von Studieng��ngen darstellen und vorhandene Konzepte und M��glichkeiten der Studiengangsentwicklung untersuchen. Am Beispiel eines Innovationsprojekts im Hochschulbereich sollen Praxiserfahrungen mit neuartigen Programmen umrissen werden, welche auch zeigen, welche organisationalen Konsequenzen aus dem Bologna-Prozess resultieren w��rden.
Cultural Engineering als Navigierbarer Bildungs- und Qualifikationsraum im Medium des i-work-books
Laufzeit: 01.12.2007 bis 31.12.2008
Die modularisierten Curricula verschiedenster Bildungseinrichtungen k��nnen als navigierbare Bildungs- und Qualifizierungsr��ume gestaltet werden, wenn es gelingt, die Wissensbest��nde der Wissenschaften mit relevanten Aufgaben, Anwendungswelten und Zielvorstellungen von L��sungen zu verbinden. Die M��glichkeit dazu ergibt sich aus einer Verbindung der Technik der Dimensionierung (Girmes 2004) und der wirtschaftinformatischen Strategie des LandscapeDesigns (Rautenstrauch) zur Konzeption eines i-work-books als einer individualisierten, intelligenten, mitlernenden Lernumgebung. Ein Prototyp des i-work-books soll f��r das Curriculum des Studiengangs KWL: Cultural Engineering entstehen. Dabei wird auf das im Rahmen eines BLK-Modellversuchs entwickelte Curriculum des Studiengangs zur��ckgegriffen und die Erfahrungen mit der Gestaltung von e-learn-L��sungen in der Logistik (Prof. Ziems) werden genutzt und produktiv weiterentwickelt.
Erlebniswelt Erneuerbare Energien - powerado
Laufzeit: 01.07.2005 bis 31.12.2008
Das Forschungsprojekt "Erlebniswelt Erneuerbare Energien: powerado" wurde als Verbundforschungsvorhaben vom Institut f��r Zukunftsstudien und Technologiebewertung (izt) in Berlin koordiniert. Es verfolgte das Ziel, die wirksame Kommunikation zur F��rderung von EE bei Kindern und Jugendlichen zu erforschen. Hierzu wurden in neun Modulen f��r verschiedene Altersstufen und f��r Multiplikatoren Materialien entwickelt, anhand derer die f��rdernden und hemmenden Bedingungen erfolgreicher Kommunikationsstrategien von EE bestimmt werden konnten. Eines der Module umfasste die Erstellung eines Internet-Spiels, welches bei Heranwachsenden zwischen 8 und 12 Jahren eine positive emotionale Besetzung des Themas EE anregen sollte. Das Online-Spiel wurde durch die Agentur iserundschmidt programmiert. Das Teilprojekt der Otto-von-Guericke-Universit��t Magdeburg hatte im Verbundvorhaben die Aufgabe, die Konzipierung des Spiels durch eine mediendidaktische Beratung zu unterst��tzen, die Entwicklung mit einer Zwischenevaluation zu begleiten und nach Fertigstellung des Online-Spiels eine Evaluationsstudie durchzuf��hren um zu pr��fen, inwieweit die Projektziele durch das Online-Spiel erreichbar sind. Die Datenerhebungen im Rahmen der Evaluation sind abgeschlossen, der vollst��ndige Evaluationsbericht liegt vor: https://www.izt.de/fileadmin/publikationen/IZT_WB100b.pdf
Transformationsprozesse der russischen P��dagogik zwischen Patriotismus und Weltoffenheit K.D. U inskij (1824-1870) und die gegenw��rtige Bildungsdiskussion
Laufzeit: 01.08.2007 bis 31.10.2008
Die gegenw��rtige russische P��dagogik befindet sich in einem Spannungsfeld zwischen (einerseits) prononciert slawischen und speziell russisch-nationalen, universalistischen Traditionen und (andererseits) eher weltoffenen, gem����igt kultur-relativistischen Tendenzen. Das Projekt soll die Berechtigung der Berufung national-betonter ( patriotischer ) Argumentationen auf den Klassiker der russischen P��dagogik, K.D. U inskij, kritisch hinterfragen. Zugleich wird das in der westlichen Welt eher unbekannte Werk U inskijs, insbesondere auf dem Gebiet der Vergleichenden Bildungswissenschaft, auch f��r die deutsche und englisch-sprachige p��dagogische Rezeption verf��gbar gemacht.
Evaluation des XENOS- Projekts: Job action: mittendrin statt au��en vor
Laufzeit: 01.10.2007 bis 31.10.2008
In�� Zusammenarbeit mit der Bildungsvereinigung ARBEIT UND LEBEN Sachsen-Anhalt e.V. findet die wissenschaftliche Begleitung des Projekts Job action: Mittendrin statt au��en vor statt. Es verkn��pft arbeitsmarktpolitische Ma��nahmen f��r 40 Jugendliche an den Standorten Schkopau/Merseburg und Halle/Saale mit Aktivit��ten gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit.
Job action verbindet k��nstlerische Methoden mit Sozialkompetenztrainings, einschlie��lich kreativen Verfahren der Berufsorientierung und Coaching sowie Betriebspraktika.
Der Handlungsansatz besteht darin, benachteiligte Jugendliche ��ber k��nstlerische Projektarbeit in ihrem Selbstvertrauen und ihren Teamf��higkeiten zu st��rken, neue Sichtweisen auf die eigene Biographie und auf Andersdenkende anzubieten und ��ber ��ffentlich wirksame Inszenierungen T��ren f��r ihre Ausbildung und Besch��ftigung zu ��ffnen. Die k��nstlerischen Projekte beinhalten die gestalterisch-praktische Auseinandersetzung und ��ffentliche Pr��sentation von Themen, die sich mit Alltagserfahrungen, ��ngsten und Zukunftsvorstellungen, insbesondere mit der ��berwindung von Fremdenfeindlichkeit und Ausgrenzung, befassen.
Das Programm setzt an der Schnittstelle von Schule, Ausbildung und Arbeitswelt an und f��rdert das friedliche Zusammenleben innerhalb der Gesellschaft und st��rkt so zivilgesellschaftliche Strukturen. Zur Sicherung des Erfolgs werden die Evaluationsergebnisse prozessbegleitend in das Projekt integriert.
Attrition among University Female Students in Ethiopia: The case of Addis Ababa University
Laufzeit: 01.04.2005 bis 20.08.2008
In this dissertation, the major causes for the educational problems of university female students in Ethiopia particularly of those in Addis Ababa University, their learning approaches, as well as the views of AAU students and instructors towards single-sex group teaching and their suggestions as a solution for these educational problems will be investigated. The objective of this study is that if the causal information from the students and instructors are investigated, then it will be easier to direct efforts towards solving these problems so that the participation and graduation of university female students in Ethiopia will be maximized.
Dirty Work. Transformation und Kompetenzbildung - Studien zum Anwendungspotential der Kulturwissenschaft(en)
Laufzeit: 01.01.2005 bis 19.08.2008
Die Untersuchung fragt nach dem hochschuldidaktisch relevanten Anwendungspotenzial einer transdisziplin��ren, handlungs- und gestaltungsorientierten kulturwissenschaftlichen Hochschulausbildung. Das theoretisch und empirisch nachzuweisende gesellschaftlich und wirtschaftlich relevante Qualifizierungspotenzial soll in Hinsicht auf das "Wie" seiner Vermittlung (im Sinne einer Fachdidaktik der Angewandten Kulturwissenschaft) erforscht werden. Die Untersuchungen dazu beruhen auf langj��hrigen Erfahrungen in zwei kulturwissenschaftlich gepr��gten Studieng��ngen (M��nster und Magdeburg) sowie auf ebenfalls langj��hriger Erfahrung in der kulturwissenschaftlichen Projektarbeit.Methodisch Vorgehensweise: Das Qualifizierungspotenzial kulturwissenschaftlicher Ausbildung gr��ndet sich theoretisch auf ein aufgabenorientiertes und lebensweltethnographisches Bildungskonzept, auf den Ansatz der Cultural Studies und den der interpretativen Kulturanthropologie; methodische Eckpfeiler sind Lebensweltethnographie, dichte Beschreibungen (Geertz), qualitative Kulturanalysen und Marktbeobachtungen.
Publikation:
D��llo, T. (2011): Kultur als Transformation: Eine Kulturwissenschaft des Performativen und des Crossover. transcript Verlag.
Ethnische Bildungsunterschiede im internationalen Vergleich
Laufzeit: 01.12.2003 bis 31.03.2008
Dieses Projekt untersucht aus systematischer, theoretischer und empirischer Perspektive die Unterschiede in der Bildungsbeteiligung, den Schulleistungen und den Bildungsabschl��ssen von ausgew��hlten�� Zuwanderergruppen und ethnischen Minderheiten in Deutschland, Spanien, Singapur und Australien.
Migration, Integration und Interkulturelle Bildung in Sachsen-Anhalt: Zuwandererintegration im Transformationskontext
Laufzeit: 01.09.2005 bis 01.03.2008
Trotz vergleichsweise niedriger Zuwanderung nach Sachsen-Anhalt weist das Land eine steigende Zahl von Personen und Communities mit Migrationshintergrund auf. Prozesse der Transformation, Migration, Europ��isierung und Globalisierung bilden ein komplexes Problemfeld und stellen besonders in einer ostdeutschen Gro��stadt wie Magdeburg - die Vergleichende und Interkulturelle Bildung und Kommunikation vor v��llig neue Herausforderungen. In qualitativ-empirischen Studien werden Aspekte der Migration und Integration ausgew��hlter Gruppen in Sachsen-Anhalt untersucht und vor dem Hintergrund ��bergreifender Fragen (wie der Bildungssituationen von Zuwandererkindern in Ostdeutschland, Interkulturalisierung des Alltags, Fremdenfeindlichkeit u.a.) analysiert.
Konzeptionelle Neugestaltung des Schulmuseums der Stadt Magdeburg
Laufzeit: 01.04.2007 bis 31.01.2008
Das Projekt befasst sich mit theoretisch-konzeptionellen und praktischen Fragen der Einrichtung eines st��dtischen Schulmuseums. Am Beispiel der notwendigen Neugestaltung des Schulmuseums der Stadt Magdeburg werden M��glichkeiten einer didaktisch sinnvollen Nutzung durch Schulklassen theoretisch begr��ndet und praktisch umgesetzt. Au��erdem geht es um eine wissenschaftlich begr��ndete Einordnung schulhistorischer Sachverhalte in allgemeingeschichtliche Zusammenh��nge.
Konzeptionelle und didaktische Umgestaltung des Technikmuseums der Stadt Magdeburg
Laufzeit: 08.10.2007 bis 31.01.2008
Es geht um wissenschaftstheoretische und museumspraktische Fragen der Umgestaltung einer Schausammlung von technischen Objekten zu einem Museum f��r Industriekultur und zu einem Ort der p��dagogisch sinnvollen Nutzung einer solchen Einrichtung durch Schulklassen sowie um M��glichkeiten der besseren Pr��sentation dieses Museums in der ��ffentlichkeit.
Potential und Entwicklungsm��glichkeiten progressiv-innovativer Schulformate f��r das deutsche Bildungswesen am Beispiel der Futurum Schule in Schweden
Laufzeit: 01.07.2004 bis 28.11.2007
Die Dissertation basiert auf der Arbeitshypothese, dass intelligente Schulformate als Voraussetzung zur Wirksamkeit von Curricula und professioneller Lehrt��tigkeit von der Forschung bislang vernachl��ssigt bzw. untersch��tzt wurden.�� Ziel der Dissertation besteht darin, ein gelungenes Beispiel - das intelligente Organisationsformat der Futurum Schule in Schweden - analytisch zu erschlie��en und theoriebildend zu erfassen, um Struktur und Wissen dieses erfolgreichen und wirksamen Organisationsformates f��r den deutschen Kontext nutzbar zu machen. Dabei erforscht die Arbeit, aus soziologischer, psychologischer und erziehungswissens-chaftlicher und organisationstheoretischer Perspektive qualitative Ver��nderungen auf struktureller Ebene sowie den daraus resultierenden ganzheitlichen Wirkungszusammenhang.�� Das generierte Modell eines m��glichen innovativen Formates mit der beschriebenen Unterst��tzungsleistung wird au��erdem in Bezug auf nachhaltige Implementationsstrategien in Richtung der angestrebten Ver��nderungen hin untersucht, denn der derzeitigen Schulentwicklung mangelt es vor allem an erfolgreichen ganzheitlich wirksamen Implementations-strategien, die teilweise nicht einmal als notwendiger Bestandteil des Ver��nderungsprozesses erkannt werden.��
Publikation:
Grosch, A. (2007): Die Implementierungsl��cke ��berwinden.
Erfolgsfaktoren f��r nachhaltige Schulentwicklung und organisationstheoretische
L��sungskonzeptionen, inspiriert durch die Futurum-Schule in Schweden. OVGU-Digitalbibliothek: http://diglib.uni-magdeburg.de/Dissertationen/2007/anjgrosch.pdf
Schule im Kontext gesellschaftlicher Transformation und Vielfalt - M��glichkeiten und Grenzen des Distance Learning zur Bew��ltigung von Globalisierung und regionsspezifischen Herausforderungen
Laufzeit: 01.01.2005 bis 27.11.2007
Die Dissertation besch��ftigt sich mit p��dagogischen M��glichkeiten des Fernunterrichts f��r den allgemeinbildenden Schulbereich, sowie den gesellschaftlichen, organisatorischen und bildungspolitischen Implikationen. Die theoretisch-wissenschaftlich orientierte Arbeit zieht dazu im ersten Teil das empirische Beispiel des Alberta Distance Learning Centre in der kanadischen Provinz Alberta heran und n��hert sich ihm auf ethnographische Weise. Im zweiten Teil der Arbeit geht es um die Erarbeitung des Potentials von Fernunterricht f��r den Primar- und Sekundarbereich in Deutschland am Beispiel des Bildungskontextes in Sachsen-Anhalt.
Discourses of Ethno-cultural Diversity in Ethiopia: A Qualitative-Empirical Analysis of Educational Impacts on Minority Children in Addis Ababa
Laufzeit: 01.04.2004 bis 31.03.2007
Examining the impacts of conflicting discourses of ethnocultural diversity in Ethiopia on the educational situations of minorities in Addis Ababa by way of analysing how majority-minority relationships are produced, reproduced and sustained in schools leading to institutional discriminations and affecting childrens self images, and looking for opportunities for integration of children of ethnic or cultural minority backgrounds in schools.
DAAD - Summerschool 2007 zum BildungsDesign
Laufzeit: 01.10.2006 bis 31.03.2007
F��r den DAAD wird ehemaligen Studierenden von deutschen Hochschulen, die aus Entwicklungsl��ndern stammen und die jetzt in Bildungsorganisationen oder in deren Administration arbeiten, in einem einw��chigen Workshop ein ��berblick ��ber die bestehenden Designebenen des Bildungswesens gegeben mit dem Ziel, deutlich zu machen, welche Spielr��ume und Entwicklungsm��glichkeiten pro Ebene f��r verantwortliche Akteure existieren, wenn man ein Bildungssystem entwickelt, ver��ndert, optimiert. �� Au��erdem dient die Summerschool zur interdisziplin��ren und internationalen Netzwerkbildung im Bereich P��dagogik und Bildungswesen.
Elementarisierung politischer Bildung
Laufzeit: 01.03.2006 bis 31.03.2007
Die Bundeszentrale f��r politische Bildung will ihre Anstrengungen erh��hen und optimieren, die darauf abzielen, sog. Bildungsferne schichten zu erreichen. Dazu liegt ihr an einer Kl��rung dessen, was das "Elementare" der politischen Bildung inhaltlich ausmachen kann und soll. Die Kl��rung dieser Frage ist Anliegen des Projekts, dessen Ergebnis als Grundlage f��r die Entwicklung der verschiedensten Formen und Formate f��r Bildungsangebote gezielt an bisher kaum erreichte Gruppen sein soll.
Interkulturelle Kompetenz der Lehrkr��fte bei der Integration von Aussiedlerkindern in Schulen Niedersachsens und Sachsen-Anhalts. Eine vergleichend empirische Untersuchung des p��dagogischen Umgangs mit sprachlicher und kultureller Heterogenit��t
Laufzeit: 01.04.2003 bis 31.12.2006
Bew��ltigungsstrategien im Umgang mit kulturell und sprachlich heterogenen Kassen; Integrationsbedingungen von russischsprachigen Sch��lerInnen (Ist-Zustand der Schule als Institution der Aufnahmegesellschaft); Leistungen bzw. Konsequenzen f��r Aus- und Fortbildung von Lehrern in Bezug auf heterogene Lernkultur in den Schulen.
Regionale Schulentwicklung in Europ��isierungs- und Globalisierungskontexten. M��glichkeiten und Grenzen des Distance Learning f��r die Bew��ltigung von Bildungskrise, Internationalisierung und regionsspezifischen Herausforderungen
Laufzeit: 01.01.2004 bis 31.12.2006
Kritisch-konstruktive Analyse und Nutzung der M��glichkeiten des kanadischen Distance Learning f��r die Allgemeinschulbildung in Sachsen-Anhalt; Grundlagensicherung bei der Entwicklung der wissenschaftliche Auseinandersetzung und einer strukturellen, realistischen, finanzierbaren und mit Bestehendem vereinbare Neuerungsm��glichkeit in der Bildungslandschaft; zu erwartende Erkenntnisse des Forschungsprojekts k��nnten nicht nur f��r regionale Bildungslandschaften in Deutschland von Nutzen sein. Auch das Alberta Distance Learning Centre in Kanada ist interessiert an M��glichkeiten der Evaluation und Qualit��tssicherung der eigenen Arbeit.
Transferprozesse im Zusammenhang mit Bildschirmspielen im Erleben der User
Laufzeit: 01.10.2001 bis 30.09.2006
Im Bereich der Neuen Medien geh��ren Computerspiele zu den kommerziell besonders erfolgreichen, aber zugleich in der ��ffentlichkeit besonders skeptisch bewerteten Ph��nomenen. Aggressive Elemente, realistische Darstellung und Interaktivit��t, so die verbreitete Annahme, k��nnen einen negativen Einfluss auf das Denken und Handeln von jungen Menschen haben. Eine Wirkungstheorie, die der Komplexit��t der Spiele und den unterschiedlichen Nutzungsmotiven der Spieler gerecht wird, fehlt bis heute. Ziel der Arbeit ist es, ein Forschungsparadigma zu entwickeln und zu erproben, in dem nicht nur die Aktivit��ten des Rezipienten, sondern auch die vom Spiel angebotenen Schemata ber��cksichtigt werden. Anhand von 80 leitfadengest��tzten Interviews mit Computervielspielern ab 16 Jahren sollen die Annahmen ��ber das Transfermodell ��berpr��ft werden. Die Auswertung der Transkripte wird mit Hilfe des Computerprogramms "MAXQDA" durchgef��hrt (Inhaltsanalyse).
Transformation der Jugendkultur. Wie Mobiltelefone die Lebenswelt von Jugendlichen ver��ndern
Laufzeit: 01.09.2004 bis 31.08.2006
Das Forschungsprojekt beleuchtet das junge Medium Mobiltelefon. Insbesondere unter Jugendlichen haben sich Mobiltelefone beispiellos schnell und fl��chendeckend verbreitet. Es wird davon ausgegangen, dass sich die Lebenswelt Jugendlicher durch den allt��glichen Handykonsum transformiert. F��r das Forschungsprojekt werden vor diesem Hintergrund folgende Problem- und Fragestellungen fokussiert: Inwieweit ver��ndern sich f��r die Jugendlichen soziale Beziehungen, wenn die Bedingungen ihrer Aufrechterhaltung und Reproduktion zunehmend durch mobile Kommunikation bestimmt werden? Wie wirkt der Besitz oder Nicht-Besitz eines Handys mit sozialen Inklusions- und Exklusionsmechanismen zusammen? In welchen Situationen, wie und wof��r verwenden die jugendlichen Nutzer ihre Mobiltelefone? Das Projekt ist als qualitative (ethnographische) Mikro-Studie angelegt. Die Ann��herung erfolgt mit Hilfe von teilnehmender Beobachtung und fokussierten Interviews mit den Sch��lern/innen einer Schulklasse. Zus��tzlich werden SMS gesammelt und analysiert.
EC-Canada Mobility Project "Internationalization, Cultural Difference, and Migration: Developing a Curriculum for Teacher Education"
Laufzeit: 26.03.2003 bis 31.03.2006
An dem transatlantischen Forschungs- und Austauschprojekt sind beteiligt: 3 Universit��ten aus Europa (University of Leeds, England; University of Ja��n, Spanien; Universit��t Magdeburg) und 3 Universit��ten aus Kanada (University of Lethbridge; Simon Frazer University of Vancouver; University of Regina). An jeder der beteiligten Universit��ten sind 2 Erziehungswissenschaftler und 16 Studenten an dem Forschungsprojekt beteiligt. Es geht um die Erforschung von M��glichkeiten f��r die Entwicklung eines Curriculums f��r die p��dagogische Ausbildung, dass den Herausforderungen der Internationalisierung, der Kulturbegegnung und des Kulturkonflikts sowie der globalen Migrationsprozesse gerecht wird.
Cultural Hacking
Laufzeit: 01.03.2001 bis 31.12.2005
Cultural Hacking, Kunst des Strategischen Handelns, illustriert die M��glichkeiten kultureller Innovation. Projekt und Publikation versammeln Experten, die Cultural Hacking in unterschiedlichsten Anwendungskontexten praktizieren, und zwar als Designer, K��nstler, Manager, Aktivisten, Wissenschaftler. Das Arsenal ihrer strategischen Ans��tze umfasst: Placebo-Produkte, Uniformierende Markenkommunikation, Terroristische Appropriation, Coolness-Kompetenz, Dekonzeptionelles Coding, Hysteriebasierte Marktsegmentierungen, Brand Hackung u.a. Die aktuellen Formen subversiver Strategien folgen der Logik von Hackern: in fremde Systeme eindringen, sich darin orientieren und dann neue und ��berraschende Orientierungen einf��hren. Damit verk��rpert Cultural Hacking die zeitgen��ssische Fortsetzung der "Kunst des Handelns" von Michel de Certeau.
Publikationen:
D��llo, T., Liebl, F. (2005): Cultural Hacking: Die Kunst des Strategischen Handelns. Springer, Wien.
D��llo, T. (2011): Kultur als Transformation: Eine Kulturwissenschaft des Performativen und des Crossover. transcript Verlag.
Didaktikwerkstatt
Laufzeit: 01.07.2001 bis 31.12.2005
In der Didaktikwerkstatt liegen online Informationen, Texte, Hilfsmittel und Anregungen zum "Lehren lernen" bereit. Dabei wird auf die Metapher der Werkstatt mit verschiedenen R��umen Bezug genommen. Die Didaktikwerkstatt hat insgesamt zehn Zimmer, in denen Material f��r die unterschiedlichen Aufgaben der didaktischen Akteure zur Verf��gung gestellt werden: - Organisationsentwicklungsdokumentation (im Institutionenbauhof) - Adressaten- & Abnehmeranalyse - Lehrveranstaltungsdokumentation - Rollenfindungs- & Interaktionslabor - Curriculumschmiede - Lehrmitteldatenbank - Methodenlabor - Lehrmaterialpool - Evaluationsagentur - Kommunikationsqualit��tsmanagement Das angebotene Material ist als konzeptionelles und aktionsbezogenes Werkzeug zu verstehen, das Lehrende unterst��tzen kann, sich f��r eine Lehre als lernbeg��nstigende Kommunikation zu qualifizieren.
Interaktion Zukunft - Kultur Bildung Technik
Laufzeit: 01.03.2005 bis 31.12.2005
Die wissenschaftlichen Beitr��ge zu den Workshops des Kongresses setzten sich mit verschiedenen Formen der gesellschaftlichen Transformation und den dabei zu beobachtenden Tendenzen auseinander. Kulturelle Prozesse und Bildungsprozesse wurden als Medien der Transformation erschlossen und es zeigte sich, wie unter ihrer Mitwirkung als Werkzeuge, neue Welten und Realit��ten geschaffen werden k��nnen. Die Arbeitsweise und die Arbeitsm��glichkeiten dieser "Werkzeuge" forschend zu erschlie��en und in ihrer handelnden Nutzung zu dokumentieren, ist u.a. der Gegenstand der das Projekt abschlie��enden dokumentierenden und reflektierenden Publikation.
Lern- und entwicklungsorientierte Konzepte des Wissensmanagements
Laufzeit: 01.05.2005 bis 31.12.2005
Das Konzept von Wissensmanagement, das in Lehre und Forschung im Arbeitsbereich vertreten wird, ist organisationstheoretisch gepr��gt. Insofern geht es - in Kooperation mit wissensintensiven Organisationen verschiedenster Art - um Fragen nach den M��glichkeiten der Herstellung von Bedingungen, die die Wissensgenerierung und kluge Wissensnutzung durch die Mitarbeiter in der jeweiligen Organisationen unterst��tzen k��nnen. Im Zentrum von in studentischen Projekten angefertigten Organisationsanalysen steht deshalb die Auseinandersetzung mit den verschiedenen Ebenen und Strukturen von Organisationen sowie - aus einer Binnenperspektive - die Analyse der Wissensverwendungen und Wissensgenerierungsm��glichkeiten in den jeweiligen Gef��gen. Deren Erforschung und Optimierung ist Ziel der im Studiengang KWL und im Magisterstudiengang laufenden studentischen Projekte im Wissensmanagement, in denen es um Kl��rung von Forschungs- und Entwicklungsbedarf und um dessen Bearbeitung geht.
Aktivierung und Qualifizierung erlebnisorientierter Lernorte (A-quilo)
Laufzeit: 01.07.2003 bis 30.06.2005
Untersucht werden unter dem Stichwort neue Lernorte in der Erwachsenen- und Weiterbildung Aktivit��ten zur Steigerung der Nachhaltigkeit informeller Lernprozesse. Gemeinsam mit ausgew��hlten Partnereinrichtungen (Museen, Zoos, Freizeitparks, Science Center u.��.m.) werden Szenarien entwickelt, umgesetzt und evaluiert, durch die Potentiale f��r ein nachhaltiges Lernen aktiviert und Ans��tze f��r eine F��rderung der informellen Bildung in Freizeitzusammenh��ngen qualifiziert werden sollen. Im Teilprojekt Magdeburg geht es prim��r um die Analyse des (didaktischen) Medieneinsatzes und der Internetpr��senz ausgew��hlter Freizeit-Erlebniswelten.
Unterrichten f��r Europa: LehrerInnen in Polen, der Tschechischen Republik und Deutschland
Laufzeit: 24.03.2002 bis 01.01.2005
Die Studie untersucht, inwieweit eine Internationalisierung der stark nationalstaatlich gepr��gten Schule tats��chlich stattfindet. Das Hauptinteresse gilt��der Arbeit von Lehrkr��ften aus der Tschechischen Republik, Deutschland/Sachsen und Polen, die in Interviews selbst zu Wort kommen. Untersucht werden jedoch nicht nur ihre subjektiven Aussagen zur europ��ischen Bewusstseinsbildung, sondern der internationale Vergleich gibt Aufschluss ��ber das Wechselspiel zwischen Lehrerhandeln (Mikroebene), den nationalen Besonderheiten der Institution Schule (Mesoebene) und der makrogesellschaftlichen Europ��isierung. Den theoretischen Hintergrund dieser komplexen Analyse bildet das Habitus-Konzept Pierre Bourdieus, in dessen Licht andere professionstheoretische Ans��tzen gespiegelt werden. Die Befunde zeigen u.a., dass der Nationalstaat nach wie vor wesentlichen Einfluss auf das Handeln im schulischen Feld besitzt, dass universelle Tendenzen von Schule, einem sozial und kulturell integrativ wirkenden europ��ischen Gesellschaftsmodell entgegenstehen und dass grundlegende bildungspolitische Reformen erforderlich sind.
Freie Meinungs��u��erung und Medienkompetenz: Entwicklung, Strukturen und Funktionen des B��rgerrundfunks in Deutschland
Laufzeit: 01.01.2001 bis 31.12.2004
Erstmals werden in der Arbeit Idee, Entwicklung und Strukturen des B��rgerrundfunks bundesweit abgehandelt und ausf��hrlich kommentiert. Wesentliche Gemeinsamkeiten und Unterschiede der beiden Grundformen des B��rgerrundfunks - Offene H��rfunk- und Fernsehkan��le und Nichtkommerzieller lokaler H��rfunk - werden herausgearbeitet. Eingegangen wird auch auf die l��nderspezifischen Regelungen und Auspr��gungen, in denen sich der f��derale Charakter des dualen Rundfunkssystems der Bundesrepublik niederschl��gt. Empirisch repr��sentiert die Arbeit den Entwicklungsstand um die Jahre 2000/2001 herum, wesentliche sp��tere Entwicklungen (wie das sog. Konvergenzmodell) werden erg��nzend aufgenommen. Die wichtigsten Argumentationslinien - die Verwirklichung des Grundrechts auf freie Meinungs��u��erung (d.h. in der Mediengesellschaft die Zugangsm��glichkeiten zu den Medien) und der Erwerb von Medienkompetenz - werden verfolgt und in ihrer aktuellen Relevanz begr��ndet. Die detaillierte Darstellung vier sehr unterschiedlicher Sender verdeutlicht exemplarisch die Vielfalt der Strukturen und die Arbeitsweisen im B��rgerrundfunk. Eine abschlie��ende Befragung von aktiven Nutzern Offener (Fernseh-) Kan��le in Sachsen-Anhalt untersucht, inwieweit die Nutzer Medienkompetenz erwerben k��nnen und welche Formen und Methoden aus Sicht der Nutzer dabei besonders wirksam erscheinen.
Entwicklung polyvalenter Module im Hochschulbereich / Modellstudiengang "Kulturwissenschaft, Wissensmanagement, Logistik: Cultural Engineering"
Laufzeit: 01.10.2001 bis 31.03.2004
Ein dynamischer Arbeitsmarkt in einer zunehmend vernetzten Gesellschaft stellt neue Herausforderungen an die Absolventen und somit an die Hochschule als Ausbildungsort. In der integrativen Verkn��pfung des Wissens und K��nnens der geisteswissenschaftlichen und ingenieurwissenschaftlichen Disziplinen Kulturwissenschaft, Wissensmanagement, Logistik, ��konomische Bildung und Wirtschaftsinformatik sowie dem Training von Schl��sselqualifikationen werden die Studierenden mit einem aufgaben- und rollenorientierten Lehr- und Lernprogramm auf die Aufgaben des zuk��nftigen Arbeitsmarktes vorbereitet. Unterst��tzt wird dieses Studienprogramm durch eine intelligente E-Learning-Suite, die eigenst��ndiges Studieren erm��glicht.
M��glichkeiten und Grenzen nicht-formellen Lernens auf Reisen - untersucht am Beispiel touristischer Gastfreundschaft in Deutschland in der Wahrnehmung US-amerikanischer G��ste
Laufzeit: 01.09.2001 bis 30.10.2003
Das Ziel der Dissertation ist ein Doppeltes. Zum einen geht es darum herauszufinden, wie U.S.-amerikanische G��ste Dienstleistungen im Tourismus wahrnehmen und inwiefern diese mit ihrer allgemeinen Wahrnehmung von Deutschland und den Deutschen ��bereinstimmen. Zum anderen werden Prozesse und Ergebnisse des informellen bzw. non-formalen Lernens auf Reisen - am Beispiel US-amerikanischer Pauschalreisender in Deutschland -empirisch untersucht. Die Studie basiert auf einer Methodentriangulation von qualitativen Interviews, teilnehmender Beobachtung und schriftlichem Fragebogen.
Bildung und Unterhaltung im Museum. Eine Darstellung musealer Bildungs- und Unterhaltungsprozesse vor dem Hintergrund von Konzeptionsprozessen und Medieneinsatz in Ausstellungen
Laufzeit: 01.09.2001 bis 30.09.2003
Die Arbeit geht aus von der Beobachtung, dass das Museum als staatlich gef��rderte ��ffentliche Institution durch den tief greifenden Sparkurs im Kultur- und Bildungssektor, aber auch durch offenbar ver��nderte Erwartungshaltungen von Museumsbesuchern in eine Identit��tskrise geraten ist. Vor diesem Hintergrund wird das Verh��ltnis von Bildung und Unterhaltung in Museen in den Blick genommen und auf der Basis theoretischer ��berlegungen sowie einer qualitativen Auswertung von Experteninterviews beschrieben und analysiert. Das leitende Forschungsinteresse des qualitativen Teils bezieht sich auf Konzeptionsprozesse, interdisziplin��re Zusammenarbeit (Museumsexperten und Ausstellungsdesigner) und den Medieneinsatz. Die methodische Vorgehensweise kann als diskursanalytisch und empirisch (Experteninterviews) bezeichnet werden.
Entwicklung einer neuen Lernkultur
Laufzeit: 01.03.2001 bis 31.10.2001
Im Rahmen des "Forums Bildung", initiiert von der derzeitigen Bundesregierung wurden in der Expertengruppe "Neue Lern- und Lehrkultur" Empfehlungen ausgearbeitet. Frau Prof. Girmes war Mitglied dieser Expertengruppe.
Komplexe Lernaufgaben f��r die allgemeinbildende Schule - Weltr��ume. Lebensthemen. Menschenskinder!
Laufzeit: 01.12.1998 bis 01.06.1999
Anl��sslich der Bundesgartenschau in Magdeburg ist ein 60seitiges vierfarbiges Lernaufgabenheft entstanden, das mit anspruchsvollen und komplexen Themen geeignet ist, f��cher��bergreifendes Lernen anzuregen: Es geht u.a. um Konzepte f��r den ��ffentlichen Raum, den letzten Platz der Menschen (Friedhof), um einen Generationenvertrag zum M��ll und um solche Regionalentwicklungskonzepte, die Belange des Naturschutzes und der Entwicklung nachwachsender Rohstoffe ber��cksichtigen. Themen sind au��erdem das Aushandeln von Stadtentwicklungskonzepten und das Nachdenken ��ber gesellschaftliche und individuelle Zukunftsvisionen. Die Art der gestellten Aufgaben ergibt, dass es viele m��gliche L��sungen gibt, die vom Alter und Niveau der BearbeiterInnen in der Schule abh��ngen, aber auch von den regionalen Bedingungen, auf die die Arbeit an der Aufgabe sich vor Ort bezieht. Die F��lle der m��gliche L��sungen macht ihren Austausch zu einem zus��tzlichen Lernerlebnis.