Selbstverständnis der FHW

I) Eine aktive Bürgergesellschaft ist geprägt durch kulturelle Vielfalt und persönliche Freiheit, sie ermöglicht kritischen Diskurs, soziale Teilhabe, individuelle Entwicklung und wechselseitige Verantwortungsübernahme. Nur im Bezug aufeinander können Technik, Wirtschaft und Gesellschaft sich fruchtbar und nachhaltig entfalten.

II) Voraussetzungen und Prozesse des Verhaltens und der Verständigung sind Gegenstand der FHW. Mit ihren Fächern analysiert sie relevante Strömungen, Krisen und Entwicklungen der demokratischen Gesellschaft und ihrer Äußerungsformen. Die FHW ist Impulsgeber und Beratungsinstanz für die politischen, gesellschaftlichen, pädagogischen und wirtschaftlichen Institutionen des Landes.

III) Die Besonderheit der FHW liegt in ihrer Heterogenität und Perspektivenvielfalt. Sie nutzt den humanwissenschaftlichen Fächerkanon, um komplexe Systeme und Menschen in ihrer Lernfähigkeit zu fördern. Sie erzeugt und vermittelt Analyse-, Verstehens- und Handlungswissen über Auslöser, Verläufe, Bedingungen und Folgen kultureller, institutioneller und subjektiver Transformationsprozesse. Sie befasst sich mit Kulturraumgestaltung und systematischem Verhaltensmanagement.

IV) Die FHW hält die historisch mühsam errungene, grundgesetzlich verankerte und immer wieder neu zu aktualisierende Freiheit von Forschung und Lehre für einen zentralen Wert der Hochschulentwicklung. Auf Basis ihrer disziplinären Identität stellen die Fächer in Forschung und Lehre Bezüge zu den Profilschwerpunkten der Otto-von-Guericke Universität, Technik, Medizin und Wirtschaft, her.

Letzte Änderung: 01.06.2017 - Ansprechpartner:

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