Flucht, Vertreibung und Hunger

07.11.2018 -  

Die Welthungerhilfe gibt jährlich den Welthunger-Index als eine internationale Referenzpublikation zur Analyse der weltweiten Ernährungslage heraus. Der jüngst erschienene Welthunger-Index 2018 zeigt: Bei der Bekämpfung des Hungers wurden im letzten Jahrzehnt große Fortschritte erzielt. Doch diese Erfolge drohen in einigen Regionen wieder verloren zu gehen. Extreme Armut und Perspektivlosigkeit, bewaffnete Konflikte, schlechte Regierungsführung und die Folgen des Klimawandels verschlimmern in vielen Ländern die Hungersituation und treiben immer mehr Menschen in die Flucht. 2017 waren es fast 70 Millionen Menschen, so viele wie nie zuvor. Entgegen der in Europa gängigen Annahme bleiben 85 Prozent von ihnen im globalen Süden – häufig in den Ländern, wo Hunger und Unterernährung stark verbreitet sind.

In einer Vortragsveranstaltung wollen wir die Ergebnisse des Welthunger-Index 2018 vorstellen und den Zusammenhang zwischen Flucht, Vertreibung & Hunger diskutieren. Über Ihre Teilnahme würden wir uns freuen!

Wann: Mi. 14. November 2018, 17:00 – 19:00 Uhr
anschließendes Get-Together und Imbiss

Wo: Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg,
Fakultät für Humanwissenschaften (G40), Raum 140 Zschokkestraße 32, 39104 Magdeburg

KEYNOTE UND PRÄSENTATION DES WELTHUNGER-INDEX:

Klaus von Grebmer, International Food Policy Research Institute, Washington D.C.

KOMMENTARE:

Prof. Dr. Michael Böcher, Lehrstuhl Nachhaltige Entwicklung, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

Jan Henrik Fahlbusch, Stabsstelle Politik und Außenbeziehungen, Welthungerhilfe

MODERATION:

Dr. Ulrike Zeigermann, Lehrstuhl Nachhaltige Entwicklung, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

Veranstalter: Lehrstuhl für Politikwissenschaft mit dem Schwerpunkt Nachhaltige Entwicklung und Welthungerhilfe

Die Ankündigung als PDF.

Letzte Änderung: 07.11.2018 - Ansprechpartner: Webmaster HW