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Rechtsästhetik Round-TableWorkshop

30.01.2019 -

Am 28./29. März 2019 veranstaltet der Lehrstuhl für Kulturphilosophie ein Round-Table Workshop 'Rechtsästhetik als Ästhetik in rechtsphilosophischer Absicht'.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Flyer.

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Großer Bedarf in der Ingenieurpädagogik Studienprogramme werden ausgebaut

30.01.2019 -

Besonders im Lehramt an berufsbildenden Schulen kann der Bedarf an Lehrkräften mit technischen Fachrichtungen bei Weitem nicht gedeckt werden. Bis 2030 scheiden Lehrkräfte in derart großer Zahl aus, dass die Hochschulen des Landes mit dem Ausbau der Studienprogramme gegenlenken: Neben der Magdeburger Universität, die schon mit der Hochschule Magdeburg-Stendal zusammenarbeitet, wird das Studienprogramm „Ingenieurpädagogik“ bereits seit drei Jahren in Merseburg und ab 2019 auch in Wernigerode angeboten. Angesprochen werden neben angehenden Abiturienten, die sich für eine fachlich anspruchsvolle pädagogische Arbeit in einer der Fachrichtungen Bau-, Elektro-, Informations-, Metall- und Prozesstechnik interessieren, verschiedene Zielgruppen, für die ein Einstieg in die Studienprogramme möglich ist:

  • Für Studieninteressenten mit Fachhochschulreife werden Studienprogramme in den mit der Universität Magdeburg kooperierenden Hochschulen auf- und ausgebaut, 
  • beruflich qualifizierte Fachkräfte wie Meister oder Techniker werden an der Magdeburger Universität in einem besonderen Projektvorhaben gefördert, 
  • ausgebildete Ingenieure mit Lust auf eine pädagogische Arbeit mit jungen Menschen werden mit dem Masterprogramm Lehramt an berufsbildenden Schulen angesprochen.

Ingenieurpädagoge Professor Jenewein von der Magdeburger Universität betont: „Lehrerarbeit an berufsbildenden Schulen bietet viele Perspektiven für junge Menschen. Wer sich vorstellen kann, eine fachlich anspruchsvolle Aufgabe zu übernehmen, die mit neuen Entwicklungen wie der Digitalisierung und neuen Ausbildungsberufen stets neue Herausforderungen bereithält, ist als Pädagoge bei uns hoch willkommen.“

Informationsveranstaltungen „Ingenieurpädagogik studieren“

Die Hochschulen in Magdeburg, Merseburg und Wernigerode bieten in der nächsten Woche in ihren Regionen Informationen für unterschiedliche Bildungswege in Sachsen-Anhalt:

  • Ingenieurpädagogik studieren mit und ohne Abitur Vorstellung der Studienprogramme und Wege in das Studium
  • Der Bachelor of Engineering „Ingenieurpädagogik“ Ein neuer Weg zum Lehramtsabschluss für Studieninteressierte mit Fachhochschulreife
  • Möglichkeiten zur Studienfinanzierung
  • Erfahrungen im ingenieurpädagogischen Studium Hochschullehrer/-innen und Studierende berichten und beraten

Wann und wo?

Veranstaltungen an unterschiedlichen Standorten für Interessierte in den verschiedenen Landesregionen:

Dienstag, 5.2.2019, 15-17 Uhr
Hochschule Merseburg
Eberhard-Leibnitz-Str. 2,
06217 Merseburg
Gebäude E, Raum E/1/20

Mittwoch, 6.2.2019, 16-18 Uhr
Hochschule Harz
Friedrichstraße 57-59,
38855 Wernigerode
Haus 3, Hörsaal C (HS C)

Donnerstag, 7.2.2019, 17-19 Uhr
Otto-von-Guericke-Universität
Zschokkestr. 32,
39104 Magdeburg
Gebäude 40, Raum 024

Der Besuch „Ihrer“ Veranstaltung lohnt: Informiert wird über die in Sachsen-Anhalt bestehenden Studienangebote und Standorte für Studieninteressierte mit Abitur und Fachhochschulreife, für beruflich qualifizierte Fachkräfte wie Meister/-innen und Techniker/-innen sowie für Akademiker/-innen mit ingenieurwissenschaftlichem Studienabschluss.

Kontakt

Prof. Dr. Klaus Jenewein, Ingenieurpädagogik
und gewerblich-technische Fachdidaktiken

Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

Tel. (0391) 67-56602; Sekr.-56623, jenewein@ovgu.de

 

 

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Buchvorstellung Lexikon Frauen in Sachsen-Anhalt

10.01.2019 -

Liebe Autoren und Autorinnen, sehr geehrte Damen und Herren,

der zweite Band des Lexikons

Frauen in Sachsen-Anhalt
Ein biographisch-bibliographisches Lexikon vom 19. Jahrhundert bis 1945

ist abgeschlossen. Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie mit mir sein Erscheinen bei einer Buchvorstellung am 17. Januar 2019 um 17.15 Uhr in der Ratsdiele im Alten Rathaus (Alter Markt 6) der Landeshauptstadt Magdeburg feiern würden.

Mit herzlichen Grüßen, Prof. Dr. Eva Labouvie

weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Homepage

 

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Informationsveranstaltung zur Campusbenennung der FHW

07.01.2019 -

Liebe Studierende und andere Interessierte,

am 16.01.2019 findet ab 18 Uhr eine Informationsveranstaltung zur Campusbenennung der Fakultät für Humanwissenschaften für Studierende, Mitarbeiter*innen und Professor*innen der Fakultät und für interessierte Gäste statt.

Seit der Fertigstellung der Sanierung des Gebäudes 40 im Jahre 2014 existiert das Bestreben, dem Campus der Fakultät für Humanwissenschaften (FHW) einen passenden Namen zu geben. Bisher geläufige Bezeichnungen wie "Gebäude 40", "der Campus der Zschokkestraße", "das Gebäude der ehemaligen PH", oder gar "Margots letzte Rache" sind wenig schmeichelhaft oder wecken eher traurige Assoziationen zu einem Haus der Universität. Im Kontrast hierzu stehen die einprägsamen Benennungen der Gebäude anderer Fakultäten, wie beispielsweise das "Vilfredo-Pareto-Gebäude" der Wirtschaftswissenschaft oder das "Ada-Lovelace-Gebäude" der Informatik. Davon inspiriert ergab eine im Jahr 2013 durch die Fachschaft der FHW initiierte Abstimmung der Studierenden der Fakultät zunächst mit großer Mehrheit den Wunsch, die Forschungseinrichtung nach der berühmten Philosophin, Politikwissenschaftlerin und Publizistin Hannah Arendt zu benennen. Dieser konnte jedoch bedauerlicherweise nicht umgesetzt werden.

Mit dem Wunsch nach einer Namensgebung mit stärkeren Bezug zur Region fand 2018 eine modifizierte Auswahl und anschließend eine erneute Abstimmung innerhalb der Studierendenschaft statt. Bereits im Vorfeld hatten sich die an der FHW aktiven Hochschulgruppen darauf geeinigt, dass man eine weibliche Namenspatronin bevorzugen würde, worauf dankenswerterweise Frau Prof. Labouvie eine ausführliche Übersicht "berühmter Frauen" aus dem Raum Sachsen-Anhalt zur Verfügung stellte. Wenngleich bei diesen Personen nicht immer ein direkter Bezug zur FHW oder der Stadt Magdeburg gefunden werden konnte, konnten drei historische Persönlichkeiten identifiziert werden, welche nach Ansicht der Studierendenschaft ideelle und regionale Bezüge zur FHW aufweisen.

Die daraufhin erfolgte Abstimmung innerhalb der Studierendenschaft ergab letztendlich folgende Rangliste:

Platz 1: Anna Ebert
Platz 2: Luise Aston
Platz 3: Marie Nathusius

Zur Einordnung und Beurteilung dieser Auswahl haben wir nachfolgend nach den neuesten Ergebnissen der Forschung jeweils eine kurze Zusammenfassung ihres Wirkens erstellt:

Anna Ebert (Derben 31.8.1889 - Magdeburg 16.3.1947, 5 Kinder) war in den 1920er und 1930er Jahren in der KPD Magdeburg aktiv und hat sich vor allem für die Gleichberechtigung von Frau und Mann, sowie die Rechte von Erwerbslosen eingesetzt. Sie protestierte bereits 1930 gegen § 218 StGB, welcher Schwangerschaftsabbrüche unter Strafe stellte. Durch ihren lebenslangen Einsatz in Sachsen-Anhalt war es auch ihr zu verdanken, dass sich in jener Zeit die Magdeburger Bevölkerung, insbesondere die Frauen, zunehmend mit Politik auseinandersetzten. Aufgrund ihrer politischen Aktivität als Anführerin einer proletarischen Frauenorganisation und als Stadtverordnete wurde sie 1939 ins KZ Ravensbrück überführt. In den Jahren nach 1945 hat sie sich in Magdeburg für den Wiederaufbau und als Leiterin des Fürsorge- und Jugendamtes für die Sozialfürsorge in Magdeburg eingesetzt.

Die Studierenden wählten sie vor allem aufgrund ihres politischen Engagements innerhalb der Stadt und ihres emanzipatorischen Einsatzes für die Legalisierung des Schwangerschaftsabbruchs zur favorisierten Namenspatronin.

Louise Aston (Gröningen 26.11.1814 - Wangen im Allgäu 21.12.1871, 3 Kinder) wuchs Mitte des 19. Jahrhunderts als Industriellengattin in Magdeburg auf, zog später nach Berlin und setzte sich zeitlebens u.a. als sozialkritische Schriftstellerin für die individuelle Freiheit, die Meinungsfreiheit, die Gleichberechtigung von Frau und Mann, die Abschaffung der erzwungenen Ehe und der Ausbeutung der Arbeiter ein. Sie trug öffentlich Männerkleidung wie Hosen, rauchte und war Atheistin, was zu dieser Zeit alles als unangemessen für Frauen galt. Für ihren Nonkonformismus und die Verbreitung revolutionärer demokratischer Ideen wurde sie 1846 aus Berlin ausgewiesen. Frau Aston brachte mehrere Werke heraus, wirkte als Krankenpflegerin und Redakteurin des "Freischärlers", musste schließlich als verfolgte Demokratin ins Exil, aus dem sie erst 1871 nach der Amnestie für politisch verfolgte Demokraten zurück kehren konnte.

Wenngleich ihr Bezug zu Magdeburg etwas geringer ist, wählten die Studierenden sie aufgrund ihrer Ideale zur Zweitplatzierten.

Marie Nathusius (Magdeburg 10.3.1817 - Neinstedt 22.12.1857, 8 Kinder) ist unter den angegebenen Personen wahrscheinlich die bereits bekannteste Frau des 19. Jahrhunderts in Sachsen-Anhalt. Sie war eine hochgebildete Frau, Schriftstellerin und vertonte eigene und die Texte u.a. von Emanuel Geibel, Novalis und Hoffmann v. Fallersleben. Mit ihrem Mann zusammen gründete sie die Neinstedter Anstalten, welche sich noch heute um Menschen mit Beeinträchtigungen kümmern, sowie ab 1849 das "Volksblatt für Stadt und Land", in welchem sie veröffnetlichte. Zudem wirkte sie in der Zeit der Industriellen Revolution durch die Gründung von Armen- und Kinderrettungshäusern gegen Kinderarbeit und Massenarmut.

Wenngleich sie und ihre Arbeit ideell gesehen für die Studierendenschaft vorbildhaft waren, ist ihr Wirkungskreis vor allem Hundisburg/Althaldensleben und weniger Magdeburg gewesen.

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Promotionskolloquium Bernhard Grässler

21.12.2018 -

Am Montag, dem 21. Januar 2019, findet um 16.00 Uhr im Raum 125 des Gebäudes 40, im Promotionsverfahren von

Herrn Bernhard Grässler M.A.

die öffentliche Verteidigung der Dissertationsschrift zur Erlangung des akademischen Grades Doktor der Philosophie (Dr. phil.) statt.

Thema der Dissertation:

Untersuchung physiologischer und kognitiv-mentaler Leistungsdeterminanten zur Bestimmung der physischen und kognitiven Leistungsfähigkeit von Senioren

Promotionskommission:

Vorsitzender: Prof. Dr. Frank Bünning, Institut I
Gutachterin: Prof. Dr. Anita Hökelmann, Institut III
Gutachterin: Prof. Dr. Irina Böckelmann, Fakultät für Medizin
Mitglied: Prof. Dr. Notger Müller, DZNE Magdeburg
Mitglied: Prof. Dr. Peter Blaser, Institut III

Die Dissertation kann im Gebäude 40 unserer Universität (Raum 005, Tel. 0391/67-56542) eingesehen werden.

gez.: Prof. Dr. Frank Bünning
Vorsitzender der Promotionskommission/Tel.: 0391/67-56933

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Letzte Änderung: 07.01.2019 - Ansprechpartner: Webmaster HW